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Hände gründlich waschen

Seife und Desinfektionsmittel strapazieren die Hände.
Die brauchen gerade jetzt besondere Pflege!

Regelmäßig Händewaschen, die Hände von allen Seiten für mindestens 20 Sekunden einseifen, abspülen und danach gut abtrocknen: Das ist der beste Schutz gegen Infektionskrankheiten wie Erkältung, Grippe und vor allem auch das aktuelle Coronavirus.

Kommen dann noch Desinfektionsmittel hinzu, kann das zu Reizungen führen, denn Wasser, Seifen und Desinfektionsmittel weichen die Schutzschicht der Haut auf und greifen den Säureschutzmantel der Haut an. Sie wird dadurch spröde und trocken – vor allem an den Fingerknöcheln.

Die Haut der Hände ist extrem dünn. Auf dem Handrücken ist sie fast so fein wie die Gesichtshaut – mit nur wenig Fettgewebe und einer geringen Zahl an Talgdrüsen. Die Handinnenflächen besitzen gar keine Talgdrüsen. Dieser Mangel an Talgdrüsen lässt die Hände austrocknen, denn sie tragen dazu bei, die Feuchtigkeit in der Haut zu binden.

Bevorzugen Sie deshalb zum Händewaschen milde, pH-neutrale (Werte zwischen 5,4 und 5,6) Flüssigseifen.

Der beste Schutz vor trockenen und beanspruchten Händen ist das sorgfältige Eincremen nach jedem Händewaschen und zwischendurch. Das Eincremen unterstützt die Regeneration der Haut. Zum Eincremen sollte eine möglichst fette Salbe verwendet werden, die gut einzieht. Geeignet sind z.B. fetthaltige Cremen mit Nachtkerzenöl, Sheabutter oder Olivenöl.

Wer Desinfektionsmittel benutzt und die Hautirritation möglichst gering halten möchte, sollte die sogenannte „Fünfer-Regel“ beachten: einmal Desinfizieren, fünf Mal eincremen.
Statt zu viel Salbe auf einmal sollte die Haut möglichst oft behandelt und die Salbe dabei dünn aufgetragen werden. Das sorgt dafür, dass die Inhaltsstoffe optimal einziehen können.

Wenn die Hände besonders trockene Stellen aufweisen, sind nachfettende Cremen mit z.B. Urea (Harnstoff) empfehlenswert. Urea bindet Wasser und spendet gleichzeitig Feuchtigkeit. Harnstoff hilft den Zellen, sich zu verbinden. Trockene Haut wird auf diese Weise von innen mit Feuchtigkeit versorgt. Salben mit fünf bis zehn Prozent Urea-Anteil helfen der Haut wieder in Balance zu kommen.
Cremen mit Panthenol werden außerdem für die Wundheilung eingesetzt, falls es zu offenen Stellen kommt. Auch Cremen mit Zinkoxid haben eine wundheilende Wirkung, allerdings trocknen sie leicht aus. Danach sind also auch fett- und ureahaltige Pflegecremen zu verwenden.

Als zusätzliche Intensivbehandlung hat sich ein mehrere Minuten dauerndes Handbad in warmem Olivenöl bewährt. Wer lieber die volle Packung mag, trägt Handcreme messerdick auf die Haut auf, zieht dünne Baumwollhandschuhe drüber und lässt dies als Handmaske über Nacht einwirken.

Vegetarier – achtet auf euren Eisenbedarf!

Vegetarier – achtet auf euren Eisenbedarf!
Diese Lebensmittel sind besonders eisenhaltig.

Das Spurenelement Eisen ist für den Sauerstofftransport im Körper verantwortlich und spielt somit für unsere Leistungsfähigkeit eine tragende Rolle. Die Folge eines Eisenmangels ist z.B. Müdigkeit und Schlappheit.
Eine gute Eisenquelle ist Fleisch, weil der Körper das darin gebundene Eisen besser aufnehmen kann als pflanzliches Eisen. Für Vegetarier gilt daher, dass sie täglich etwas mehr Eisen zu sich nehmen müssen, als jemand, der sich auch von tierischen Produkten ernährt.

Das Gesundheitsportal Onmeda berichtet über vegetarische Lebensmittel, in denen besonders viel Eisen steckt.

  • Pfifferlinge getrocknet: Neben Kalium und Betacarotin enthalten die kleinen Pilze beachtlich viel Eisen; nämlich 17,2 mg pro 100 g.
  • Weizenkleie entsteht bei der Herstellung von Mehl, enthält sehr viel Ballaststoffe und 16 mg Eisen pro 100 g.
  • Goa-Bohnen (Flügelbohnen) werden in Südostasien und Indien angebaut und sind hierzulande in Asiashops erhältlich. Sie enthalten bis zu 14,5 mg pro 100 g.
  • Zuckerrübensirup kann nicht nur als Brotaufstrich verwendet werden, sondern auch als Zuckerersatz zum Kochen und Backen. Der Sirup enthält 13 mg Eisen pro 100 g.
  • Kürbiskerne: In 100 g stecken 12 mg Eisen. Die Kerne schmecken auf dem Brötchen, im Salat und im Müsli.
  • Kakaopulver dunkel: Hier ist echter Kakao gemeint, und nicht etwa kakaohaltiges Getränke-pulver! Kakao enthält viele Polyphenole (bioaktive Pflanzenstoffe), Kupfer und 12 mg Eisen auf 100 g.
  • Sojamehl: 100 g enthalten 12 mg Eisen. Das Mehl entsteht aus verarbeiteten Sojabohnen, die im Ganzen gemahlen werden. Es besteht zu mehr als 40 Prozent aus Eiweiß und eignet sich z.B. zum Backen als Ersatz für Weizenmehl oder Eier.
  • Sesamsamen verfeinert z.B. Gemüse oder Salate. Neben Calcium und Magnesium verfügen 100 g Sesamsamen über 10 mg Eisen.
  • Amaranth (Quinoa) gilt als gute Alternative zu Reis, Hirse und anderen Getreiden. Es enthält kein Gluten und verfügt über 9 mg Eisen auf 100 g.
  • Leinsamen kennen wir dank seiner Quellstoffe als natürliches Abführmittel. Leinsamen eignet sich auch als guter Eisenlieferant und verfügt über 8,2 mg Eisen auf 100 g.
  • Angereicherte Cornflakes enthalten 8 mg Eisen auf 100 g.
  • Chiasamen gelten aufgrund ihrer Nährstoffe als sehr gesund; 100 g enthalten 7,7 mg Eisen.
  • Pistazien kennen wir als Snack für zwischendurch; sie enthalten zudem 7,3 mg Eisen pro 100 g.

Laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) sollten Männer täglich 10 Milligramm Eisen zu sich nehmen, Frauen haben einen Eisenbedarf von 15 Milligramm pro Tag. Die National Academy of Sciences geht davon aus, dass der Eisenbedarf von Vegetariern um den Faktor 1,8 erhöht ist.
Stillende und Schwangere benötigen laut DGE sogar eine Aufnahme von 30 Milligramm Eisen pro Tag, um auch das Ungeborene ausreichend zu versorgen.

Wer seinen Eisenbedarf nicht über die Ernährung abdecken kann, findet eine Auswahl passender Eisenpräparate in der BÄREN-APOTHEKE .

Mit Pflanzenkraft gegen den Husten

Mit Pflanzenkraft gegen den Husten!

Beim Erkältungshusten helfen Thymian und Primel den Schleim zu lösen, damit er besser abgehustet werden kann. Die Heilkräuter beruhigen die Bronchien und mindern den Hustenreiz.

Thymian:
Thymian gehört nicht nur zu den beliebtesten Kräutern in der Küche, es ist auch besonders gesund. So wird die Arzneipflanze z.B. bei Verdauungsbeschwerden, Entzündungen der Mundschleimhaut und Rheuma eingesetzt. Die mit Abstand wichtigsten Anwendungsgebiete des pflanzlichen Arzneimittels sind jedoch Husten und Bronchitis. Denn das vor allem in den Blättern der Pflanze enthaltene Thymianöl wirkt schleimlösend, entzündungshemmend, und krampflösend. So lindert Thymian die typischen Symptome von Husten und Bronchitis. Er erleichtert das Abhusten und fördert so die Genesung.

Primel:
Die Heilkraft der Primel (auch Schlüsselblume genannt) kommt aus den Wurzeln der Pflanze. Die darin enthaltenen Saponine wirken schleimlösend und erleichtern so das Abhusten. Wissenschaftler gehen davon aus, dass Saponine eine Reihe von Reizen und Reaktionen auslösen, die die Bronchialschleimhaut dazu anregen, Schleim zu bilden und zu verflüssigen.

Wir empfehlen Bronchicum® als bewährten Hustenlöser mit dem Primelwurzel-Fluidextrakts gegen das typische Erkältungssymptom Husten und gegen akute Bronchitis. Dabei kombiniert es die Wirkstoffe der Primelwurzel mit denen des Thymians.