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Vitamin D - Lassen Sie die Sonne an die Haut

Frühling in Sicht … lassen Sie Sonne an die Haut!

Unser Körper bildet den überwiegenden Teil des Tagesbedarfs an Vitamin D selbst, sofern mit dem Tageslicht ausreichend UV-Strahlung auf die Haut trifft. Dabei ist vor allem die UV-B-Strahlung für die Vitamin-D-Produktion wichtig.

In der Zeit von November bis März verbringen viele von uns sehr viel weniger Zeit im Freien als in den warmen Sommermonaten. Die Tage sind kürzer, das Wetter ist schlechter. So gibt es weitaus weniger Möglichkeiten, seinen Vitamin-D-Speicher zu füllen. Zusätzlich sinkt der UVB-Anteil im Sonnenlicht, sodass der Körper häufig nicht genügend Vitamin D herstellen kann.

Je nachdem, wie viel Vitamin D wir aus den Sommermonaten gespeichert haben und wie viel wir über die Ernährung aufnehmen, kann es in dieser Zeit zu einem kurzfristigen Vitamin-D-Mangel kommen.

Daher unser Tipp: Gehen Sie gerade in den Wintermonaten so oft wie möglich nach draußen!

Nutzen Sie zum Beispiel Ihre Mittagspause für einen kleinen Spaziergang – selbst, wenn es nur ein paar Minuten sind. Das gilt übrigens auch, wenn sich das Wetter im tristen Grau zeigt. Denn die UVB-Strahlen, die die körpereigene Vitamin-D-Produktion erst ins Rollen bringen, dringen auch durch Wolken.

Das lebensnotwendige Vitamin D ist der einzige Nährstoff, den wir nur zu einem geringen Teil über die Ernährung aufnehmen. 80 bis 90 Prozent des Bedarfs an Vitamin D deckt der Körper, indem er es selbst bildet. Alles, was er dazu benötigt, sind Sonnenstrahlen.

Dabei reicht es nicht aus, wenn das Sonnenlicht durch eine Fensterscheibe auf unsere Haut scheint – z.B. beim Sitzen in einem lichtdurchfluteten Wintergarten. Solange wir die Sonnenstrahlen ausschließlich durch Fensterscheiben aufnehmen, stellt unser Körper kein Vitamin D her, denn dafür sind die UVB-Anteile des Sonnenlichts nötig. Fensterglas, auch Autoscheiben, absorbieren nahezu alle UVB-Strahlen. Lediglich die UVA-Strahlen der Sonne können hindurchtreten.

Wer also die in die Wohnung einfallenden Sonnenstrahlen auch zur Verbesserung seines Vitamin-D-Haushalts nutzen möchte, muss dazu mindestens die Fenster öffnen. Denn erst wenn die UVB-Sonnenstrahlen auf unsere ungeschützte Haut treffen, beginnt unser Körper mit der Vitamin-D-Produktion.

Hier finden Sie Antworten des Robert Koch-Instituts auf häufig gestellte Fragen zu Vitamin D: www.rki.de

Schutz vor Diabetes

So senken Sie das Diabetesrisiko!

Ein Lebensstil, der den Empfehlungen für ein gesundes Herz folgt, schützt auch vor Diabetes: Wer die folgenden Grundregeln befolgt, kann das Erkrankungsrisiko deutlich senken.

  • Den Blutdruck im Auge behalten: Wenn Ihr Blutdruck im Normalbereich bleibt, reduzieren Sie die Belastung von Herz, Arterien und Nieren und bleiben länger gesund.
  • Den Cholesterinwert kontrollieren: Zuviel Cholesterin trägt zu Plaque bei, die die Arterien verstopfen und zu Herzkrankheiten und Schlaganfall führen kann.
  • Den Blutzucker senken: Die meiste Nahrung, die wir essen, wird in Blutzucker umgewandelt, den unser Körper als Energiequelle verwendet. Dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte schädigen Herz, Nieren, Augen und Nerven.
  • Aktiv werden: Schenken Sie sich tägliche körperliche Aktivität. Das erhöht die Lebenserwartung und Lebensqualität.
  • Abnehmen: Wenn Sie unnötige Pfunde verlieren, reduzieren Sie die Belastung von Herz, Lunge, Blutgefäßen und Skelett.
  • Falls Sie rauchen, ist Aufgeben das Beste, was Sie für Ihre Gesundheit tun können.
  • Besser essen: Eine gesunde Ernährung ist eine der besten Waffen zur Bekämpfung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • Vollkorn senkt das Diabetes-Risiko! Egal ob Roggen, Hafer oder Weizen: Solange es sich um Vollkorn handelt, kann jede Getreideart dabei helfen, das Risiko zu verringern. Roggen, Hafer oder Weizen enthalten verschiedene Arten von Ballaststoffen und bioaktiven Substanzen. Vollkorn besteht aus allen drei Komponenten eines Getreidekorns: Mehlkörper, Keim und Kleie. Es kann sowohl als lose Körner oder in Form von Mehl verwendet werden. Zu den gängigen Getreidearten gehören Weizen, Roggen, Hafer, Mais, Reis und Hirse.
Hände gründlich waschen

Händewaschen schützt vor Infektionen!

Viele Infektionskrankheiten – z.B. Erkältungen, Grippe oder Magen-Darm-Infektionen – werden über die Hände übertragen. Das Händewaschen ist eine einfache und wirksame Maßnahme, die vor einer Ansteckung schützen kann.

Die Hände sollten nicht nur gewaschen werden, wenn sie sichtbar schmutzig sind. Denn Krankheitserreger sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen.

Immer nach…

  • dem nach Hause kommen
  • dem Besuch der Toilette
  • dem Wechseln von Windeln oder wenn Sie Ihrem Kind nach dem Toilettengang bei der Reinigung geholfen haben
  • dem Naseputzen, Husten oder Niesen
  • dem Kontakt mit Abfällen
  • dem Kontakt mit Tieren, Tierfutter oder tierischem Abfall

Immer vor…

  • den Mahlzeiten
  • dem Hantieren mit Medikamenten oder Kosmetika

Immer vor und nach…

  • der Zubereitung von Speisen sowie öfter zwischendurch, besonders wenn Sie rohes Fleisch verarbeitet haben
  • dem Kontakt mit Kranken
  • der Behandlung von Wunden

Schmutz und auch Krankheitskeime abwaschen – das klingt einfach. Richtiges Händewaschen erfordert aber ein sorgfältiges Vorgehen. Häufig werden die Hände beispielsweise nicht ausreichend lange eingeseift und insbesondere Handrücken, Daumen und Fingerspitzen vernachlässigt.

Gründliches Händewaschen gelingt in fünf Schritten:

  1. Halten Sie die Hände zunächst unter fließendes Wasser. Die Temperatur können Sie so wählen, dass sie angenehm ist.
  2. Seifen Sie dann die Hände gründlich ein – sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Denken Sie auch an die Fingernägel. Hygienischer als Seifenstücke sind Flüssigseifen, besonders in öffentlichen Waschräumen.
  3. Reiben Sie die Seife an allen Stellen sanft ein. Gründliches Händewaschen dauert 20 bis 30 Sekunden.
  4. Danach die Hände unter fließendem Wasser abspülen. Verwenden Sie in öffentlichen Toiletten zum Schließen des Wasserhahns ein Einweghandtuch oder Ihren Ellenbogen.
  5. Trocknen Sie anschließend die Hände sorgfältig ab, auch in den Fingerzwischenräumen. In öffentlichen Toiletten eignen sich hierfür am besten Einmalhandtücher. Zu Hause sollte jeder sein persönliches Handtuch benutzen.

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung