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Schutz vor Diabetes

So senken Sie das Diabetesrisiko!

Ein Lebensstil, der den Empfehlungen für ein gesundes Herz folgt, schützt auch vor Diabetes: Wer die folgenden Grundregeln befolgt, kann das Erkrankungsrisiko deutlich senken.

  • Den Blutdruck im Auge behalten: Wenn Ihr Blutdruck im Normalbereich bleibt, reduzieren Sie die Belastung von Herz, Arterien und Nieren und bleiben länger gesund.
  • Den Cholesterinwert kontrollieren: Zuviel Cholesterin trägt zu Plaque bei, die die Arterien verstopfen und zu Herzkrankheiten und Schlaganfall führen kann.
  • Den Blutzucker senken: Die meiste Nahrung, die wir essen, wird in Blutzucker umgewandelt, den unser Körper als Energiequelle verwendet. Dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte schädigen Herz, Nieren, Augen und Nerven.
  • Aktiv werden: Schenken Sie sich tägliche körperliche Aktivität. Das erhöht die Lebenserwartung und Lebensqualität.
  • Abnehmen: Wenn Sie unnötige Pfunde verlieren, reduzieren Sie die Belastung von Herz, Lunge, Blutgefäßen und Skelett.
  • Falls Sie rauchen, ist Aufgeben das Beste, was Sie für Ihre Gesundheit tun können.
  • Besser essen: Eine gesunde Ernährung ist eine der besten Waffen zur Bekämpfung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • Vollkorn senkt das Diabetes-Risiko! Egal ob Roggen, Hafer oder Weizen: Solange es sich um Vollkorn handelt, kann jede Getreideart dabei helfen, das Risiko zu verringern. Roggen, Hafer oder Weizen enthalten verschiedene Arten von Ballaststoffen und bioaktiven Substanzen. Vollkorn besteht aus allen drei Komponenten eines Getreidekorns: Mehlkörper, Keim und Kleie. Es kann sowohl als lose Körner oder in Form von Mehl verwendet werden. Zu den gängigen Getreidearten gehören Weizen, Roggen, Hafer, Mais, Reis und Hirse.
Hände gründlich waschen

Händewaschen schützt vor Infektionen!

Viele Infektionskrankheiten – z.B. Erkältungen, Grippe oder Magen-Darm-Infektionen – werden über die Hände übertragen. Das Händewaschen ist eine einfache und wirksame Maßnahme, die vor einer Ansteckung schützen kann.

Die Hände sollten nicht nur gewaschen werden, wenn sie sichtbar schmutzig sind. Denn Krankheitserreger sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen.

Immer nach…

  • dem nach Hause kommen
  • dem Besuch der Toilette
  • dem Wechseln von Windeln oder wenn Sie Ihrem Kind nach dem Toilettengang bei der Reinigung geholfen haben
  • dem Naseputzen, Husten oder Niesen
  • dem Kontakt mit Abfällen
  • dem Kontakt mit Tieren, Tierfutter oder tierischem Abfall

Immer vor…

  • den Mahlzeiten
  • dem Hantieren mit Medikamenten oder Kosmetika

Immer vor und nach…

  • der Zubereitung von Speisen sowie öfter zwischendurch, besonders wenn Sie rohes Fleisch verarbeitet haben
  • dem Kontakt mit Kranken
  • der Behandlung von Wunden

Schmutz und auch Krankheitskeime abwaschen – das klingt einfach. Richtiges Händewaschen erfordert aber ein sorgfältiges Vorgehen. Häufig werden die Hände beispielsweise nicht ausreichend lange eingeseift und insbesondere Handrücken, Daumen und Fingerspitzen vernachlässigt.

Gründliches Händewaschen gelingt in fünf Schritten:

  1. Halten Sie die Hände zunächst unter fließendes Wasser. Die Temperatur können Sie so wählen, dass sie angenehm ist.
  2. Seifen Sie dann die Hände gründlich ein – sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Denken Sie auch an die Fingernägel. Hygienischer als Seifenstücke sind Flüssigseifen, besonders in öffentlichen Waschräumen.
  3. Reiben Sie die Seife an allen Stellen sanft ein. Gründliches Händewaschen dauert 20 bis 30 Sekunden.
  4. Danach die Hände unter fließendem Wasser abspülen. Verwenden Sie in öffentlichen Toiletten zum Schließen des Wasserhahns ein Einweghandtuch oder Ihren Ellenbogen.
  5. Trocknen Sie anschließend die Hände sorgfältig ab, auch in den Fingerzwischenräumen. In öffentlichen Toiletten eignen sich hierfür am besten Einmalhandtücher. Zu Hause sollte jeder sein persönliches Handtuch benutzen.

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Inhalieren ist altbewährt bei einer Erkältung

Inhalieren ist altbewährt bei einer Erkältung!

Wenn uns die Erkältung im Griff hat, die Nase verstopft ist, der Husten plagt und die Schleimhäute gereizt sind, dann sollten wir auf ein bewährtes Hausmittel nicht verzichten: Inhalieren mit Wasserdampf ist nicht nur wohltuend, sondern macht unsere Atemwege frei.
Der heiße Wasserdampf befeuchtet und beruhigt Schleimhäute und lockert zähen Schleim. Durch den weiteren Zusatz ätherischer Öle kann die schleimlösende Wirksamkeit gegenüber Schnupfen und anderen Atemwegsbeschwerden noch weiter verbessert werden.

Beim Wasserbad in der Schüssel wird kochendes Wasser zusammen mit den gewünschten ätherischen Ölen oder frischen Kräutern in eine Schüssel oder Topf gegeben. Der Dampf kann dann eingeatmet werden, indem man den Kopf über das Gefäß hält. Schließlich legt man über Kopf und Behälter ein Handtuch, damit der Wasserdampf nicht entweichen kann.
Die Kehrseite dieser einfachen Methode ist, dass schwere Verbrühungsgefahr besteht, sollte die Schüssel einmal umfallen. Außerdem kann sich der Behälter stark erwärmen und Berührungen können recht schmerzhaft sein. Noch dazu kann der Dampf aus Wasser und ätherischen Ölen unnötig die Augen reizen.

Dampfinhalatoren aus Kunststoff ermöglichen eine sichere Anwendung. Sie überdecken nur Mund und Nase und schützen so gezielt die Augen. Solche Inhalatoren sind besonders wirkungsvoll, da kein Dampf verloren geht und sich die einzelne Nutzungsdauer verlängert, da das heiße Wasser durch die Isolierung langsamer abkühlt.

Vernebler kommen für die Inhalation von festen Bestandteilen – zum Beispiel Salz – zum Einsatz. Sie eignen sich besonders für die Schleimlösung tief in den Bronchien, da der feine Wassernebel tief in die Lungen vordringt.

Geeignete Zusätze für Inhalationsgeräte und Dampfbäder sind:

  • Anis: Das ätherische Öl der reifen Anis-Früchte besteht vorwiegend aus Anethol. Der Wirkstoff löst festsitzenden Schleim aus den Bronchien.
  • Fenchel ist ideal bei Husten und Bronchitis.
  • Das ätherische Öl des Eukalyptus enthält den Wirkstoff Cineol. Dieser erleichtert das Abhusten und ist entzündungshemmend.
  • Cineol ist auch in Rosmarin, Salbei, Australischem Teebaum und Thymian enthalten.
  • Die ätherischen Öle von Fichtennadel und Latschenkiefer mit dem Wirkstoff Campher lassen Schleimhäute abschwellen und sorgen so für einen Abfluss der Sekrete.
  • Kamille als Tinktur oder als Aufguss hilft bei Schnupfen. Es beruhigt die Schleimhäute und wirkt antibakteriell.
  • Im Pfefferminzöl ist unter anderem Menthol enthalten. Es löst festsitzenden Schleim aus den Bronchien.
  • Salbei wirkt keimtötend und greift die Schnupfenerreger an.
  • Thymian wirkt schleimlösend, schweißtreibend und antibakteriell.

Bitte beachten! Ätherische Öle sind nicht immer geeignet!
Wer unter Asthma leidet, sollte darauf verzichten, da sie die Atemwege reizen und so einen Asthmaanfall auslösen können. Auch für Säuglinge und Kinder sind die Öle tabu. Menthol und Campher im Mund- und Rachenraum können zu Atemnot bei den Kleinen führen.

Tipps rund ums Inhalieren

  • Nutzen Sie nur wasserdichte und stabile Gefäße.
  • Inhalieren Sie idealerweise 2- bis 4-mal am Tag.
  • Nehmen Sie dazu eine aufrechte Position im Sitzen ein.
  • Inhalieren Sie jeweils für ungefähr 10 Minuten.
  • Atmen Sie durch den Mund ein und durch die Nase wieder aus. So wird der Wirkstoff direkt zu den Bronchien geleitet und nicht erst durch die Nase gefiltert.
  • Nach dem Einatmen den Atem für bis zu 10 Sekunden anhalten, damit die Wirkstoffe ihre heilenden Effekte voll entfalten können. Danach sollte ungefähr eine Minute gewartet werden, bevor eine erneute Inhalation durchgeführt wird.
  • Reinigen Sie das Inhalationsgefäß nach jeder Benutzung gründlich. So vermeiden Sie eine Keimverschleppung/Ansteckung und unnötige hygienische Risiken.