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Ist ihre Haut anfällig für Juckreiz?

Dann braucht sie besondere Pflege!
Warme Heizungsluft und kalte Temperaturen sind die Hauptfaktoren, die unserer Haut jetzt besonders zusetzen. Sie verliert mehr Feuchtigkeit, produziert weniger Talg und die äußere Schutzschicht wird poröser.
Bei Kälte ziehen sich die Blutgefäße zusammen, und das hat schlechtere Durchblutung zur Folge. Die Haut wird weniger mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Die oberste Hautschicht erneuert sich nur noch langsam und wird dadurch empfänglicher für äußere schädliche Umweltfaktoren und Hauterkrankungen.
So kommt es gerade jetzt häufig zu trockener Haut, zu Spannungsgefühlen, zu Juckreiz und zu rissiger Haut mit Anfälligkeit für Entzündungen.
Kratzen ist da keine gute Lösung, denn das begünstigt kleine Hautverletzungen und Entzündungen. Besser rechtzeitig und vorbeugend pflegen!

Dabei freut sich die Haut über Produkte, die feuchtigkeitsbindende Substanzen wie z.B. Urea, Lactat und Amonisäuren enthalten.

Praxis-Tipps:

  • Lange und heiße Vollbäder besser vermeiden, denn sie begünstigen die Austrocknung. Baden Sie max. 2-mal die Woche nicht länger als 15 Minuten und nicht wärmer als 35 Grad. Auch beim Duschen ist auf die Wassertemperatur zu achten, und die Zeit sollte ebenfalls begrenzt werden.
  • Cremes mit Parfüm, Konservierungsstoffen und Alkohol reizen die Haut zusätzlich. Besser sind pH-neutrale Hautpflegeprodukte mit rückfettenden Eigenschaften.
  • Bereits entzündete Hautstellen werden mit hydrocortison-haltigen Cremes behandelt, die auch die Regeneration der geschädigten Haut unterstützen.
  • Sorgen Sie für mehr Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen. Dabei helfen Luftbefeuchter und regelmäßiges Stoßlüften.
  • Für die Hautpflege von innen spielt ausreichender Flüssigkeitsnachschub ebenfalls eine Rolle. Der tägliche Flüssigkeitsbedarf beträgt etwa 1,5 Liter Wasser, Früchte- und/oder Kräutertees. Außerdem hilft der Haut ausgewogene Ernährung. Frisches Obst und Gemüse liefern Vitamine, Spurenelemente und Feuchtigkeit. Vor allem Vitamin C schützt die Haut vor schädlichen äußeren Einflüssen.
  • Die Lippen nicht vergessen, denn sie sind die sensibelsten Stellen unseres Körpers. Speziell im Winter können die Lippen den kalten Temperaturen oft nicht mit schützendem Fett-Wasser-Film trotzen; dann trocknen sie aus und werden spröde. Außerdem besitzen unsere Lippen nur einen niedrigen hauteigenen UV-Schutz. Deswegen werden sie bei Kälte und zu starker Sonneneinstrahlung noch stärker beansprucht und brauchen besonderen Schutz und Pflege.

Greifen Sie bei der Hautpflege auf hochwertige Pflegeprodukte zurück. Die Bären Apotheke bietet Ihnen eine große Auswahl mit kompetenter Beratung.

 

(Bildquelle pixabay)

 

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Gurgeln – bewährtes Hausmittel bei Erkältungen.

Gurgeln hilft bei Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Heiserkeit und auch bei Hustenreiz. Die Lösung gelangt in Rachenbereiche, die z.B. Lutschtabletten nicht erreichen.

Was es dabei zu beachten gilt:

  • Mit Kräutertees, die mindestens 15 Minuten gezogen sind, lassen sich Gurgellösungen einfach selbst zubereiten. Salbeitee z.B. ist gut geeignet, denn darin sind Gerbstoffe und Flavonoide (Naturstoffe, z.B. aus Blüten) enthalten, die adstringierend (zusammenziehend) und antibakteriell wirken. Zusätzlich lindern sie den Hustenreiz. Kamillentee ist ebenfalls als Gurgellösung beliebt, denn die Blüten wirken entzündungshemmend und wundheilungsfördernd. Auch ein Aufguss mit Thymian hat schleimlösende und antibakterielle Eigenschaften und lindert bei Bronchitis und Infektionen der oberen Atemwege.
  • Mit einfachem Kochsalz lässt sich ebenso eine Gurgellösung herstellen. Ein halber bis ein ganzer Teelöffel Salz wird in einem Glas lauwarmen Wasser gelöst. Das Salz befeuchtet, desinfiziert und reinigt. Bei entsprechend hoher Salzkonzentration wirkt es zusätzlich abschwellend. Wen der Salzgeschmack stört, der kann etwas Honig hinzugegeben.
  • Richtige Temperatur beachten! Zu heiße oder zu kalte Lösungen reizen die Schleimhäute zusätzlich und so können sie weiter austrocknen. Lauwarm ist am besten. Bei Aufgüssen also vor der Anwendung unbedingt abkühlen lassen.
  • Die Häufigkeit bringt’s. Durch mehrfaches Gurgeln werden die Krankheitserreger im Rachenbereich mechanisch weggespült. Ideal ist die Anwendung alle ein bis zwei Stunden für etwa fünf Minuten. Damit die Inhaltsstoffe noch etwas nachwirken können, sollte nicht direkt im Anschluss gegessen oder getrunken werden.
  • Auf Atmung achten: Um Verschlucken oder Würgen zu vermeiden, muss die Atmung stimmen. Am besten durch die Nase ein- und durch den geöffneten Mund wieder ausatmen. Der Kopf sollte beim Gurgeln in den Nacken gelegt werden. So werden auch die hinteren Bereiche des Rachens erreicht.(Bildquelle pixabay)

 

AHA+L Regeln gegen Covid 19

Richtig lüften in Corona-Zeiten!

Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen – die AHA Regel braucht jetzt im Herbst die Ergänzung Lüften. In ungelüfteten Räumen ist die Ansteckungsgefahr besonders hoch. Grund dafür sind Aerosole, Kleinstpartikel, die durch Ausatmen in die Luft gelangen und potenziell Viren enthalten.

Regelmäßiges Lüften kann das Risiko einer Infektion deutlich reduzieren.

Tipps zum richtigen Lüften:

  • Querlüften gewährleistet den effektiven Luftaustausch. Dabei werden die gegenüberliegenden Fenster geöffnet, so dass es zum Durchzug kommt. Um zu vermeiden, dass der Luftstoß mit potenziell ansteckenden Aerosolen in andere Räume dringt, sollten angrenzende Türen geschlossen sein.
  • Beim Stoßlüften werden mehrere Fenster im Raum komplett geöffnet und für 3 bis 10 Minuten Frischluft hineingelassen. Wenn jemand im Raum hustet oder nießt, so sollte sofort stoßgelüftet werden.
  • Regelmäßigkeit zählt. Je häufiger desto besser. Büroräume z.B. sollten stündlich gelüftet werden, Besprechungsräume sogar alle 20 Minuten (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin).
  • Fenster auf Kipp: Wenn dabei auch nicht so viel Luft in den Raum gelangt, so kann durch Dauerlüften mit gekipptem Fenster die Virenkonzentration in der Raumluft reduziert werden. Allerdings wirkt sich das entsprechend negativ auf die Heizkosten aus.
  • Lüftungsanlage richtig einstellen. Damit nicht nur die bestehende Luft umgewälzt wird, empfiehlt das Umweltbundesamt, den Anteil der Umluft gegen Null zu reduzieren.
    Bitte beachten: Mobile Luftreiniger können kein Ersatz für das Lüften sein.
Gerüstet für die Erkältungszeit

Hausapotheke im Herbst:
Gerüstet für die Erkältungszeit?

Jahreszeitbedingt nimmt das Erkältungsrisiko – ganz unabhängig von Corona – im Herbst wieder zu. Um gegen Husten, Schnupfen und andere Erkältungsbeschwerden gewappnet zu sein, ist eine gut ausgestattete Hausapotheke oft der Retter in der Not.

Jetzt ist es an der Zeit die vorhandenen Erkältungsmittel auf Mindesthaltbarkeit zu überprüfen und sie gegebenenfalls auszutauschen.

Das gilt besonders für angebrochene Packungen. Viele können nach längerer Lagerung unwirksam oder sogar gesundheitsschädlich werden, da sich Bestandteile wie Alkohol verflüchtigen und sich die Wirkstoffkonzentration verändert. Meist sind Erkältungsmedikamente nach Anbruch ca. 4 bis 6 Wochen haltbar. Auch ungeöffnete Packungen sollten nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums nicht mehr genutzt werden.


Was gehört zur Basisaustattung?

Neben einem Fieberthermometer und fiebersenkenden Mitteln sind vor allem Präparate gegen Husten nötig.

Bei festsitzendem Hustenschleim helfen Säfte und Tabletten, die z.B. Extrakte aus Efeu, Fenchel, Thymian oder auch Eukalyptus enthalten.

Gegen Reizhusten empfehlen sich Hustenstopper z.B. mit den Wirkstoffen Eibisch oder Isländischem Moos, entweder in Form von Tabletten, Saft oder als Tee.

Neben Husten-Symptomen können häufig auch Halsschmerzen auftreten. Um Schluckbeschwerden rasch zu lindern, empfehlen sich Halstabletten. Sie befeuchten die gestressten Schleimhäute und bekämpfen das Festsetzen des Erregers.

Unverzichtbar ist ein Nasenspray. Dabei sollte jedes Familienmitglied sein eigenes Spray nutzen können, um gegenseitige Ansteckungen zu vermeiden. Die Schnupfenhelfer befeuchten die gereizten Schleimhäute und lassen sie abschwellen, so dass man wieder besser durchatmen kann.
Besonders geeignet sind Sprays auf der Basis einer Meersalz-Lösung. Sie sorgen meist schnell für Linderung. Zudem helfen Nasensprays auch bei aufkommenden, leichten Ohrenschmerzen.

Da eine verstopfte Nase auch zu Kopfschmerzen führen kann, sind schmerzstillende Mittel, z.B. mit Wirkstoffen wie Ibuprofen oder Paracetamol, für die Hausapotheke empfehlenswert.