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Wunder Baby-Popo?

Zarte Babyhaut reagiert sensibel. Selbst wenn Windeln noch so saugfähig sind: Das feuchtwarme Milieu rund um den Po sowie das Reiben bzw. Scheuern der Windel reizt die empfindliche Hautoberfläche und macht sie leicht anfällig gegenüber unwillkommenen Keimen.
Windelausschlag, in der Fachsprache Windeldermatitis genannt (griech.: derma = Haut, -itis = Entzündung) ist eine der häufigsten Hauterkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern. Besonders betroffen sind Babys im Alter von 9 bis 12 Monaten.
Meist beginnt es mit einer leichten Rötung: die Haut unter der Windel, die Wärme und Feuchtigkeit ausgesetzt ist, reagiert gereizt. Wird eine volle Windel zu lange getragen, reizt das im Harn enthaltene Ammoniak die Haut und beeinträchtigt ihren natürlichen Säureschutzmantel. Ist die oberste Hautschicht erst einmal aufgeweicht, reagiert sie auf Reibung ganz besonders empfindlich: Sie entzündet sich, wird wund und schmerzt. Wenn sich durch die Windel Feuchtigkeit und Wärme im Genital- und Gesäßbereich anstauen, können sich dort Keime besonders gut vermehren.
Ein wunder Po kann sich natürlich auch bei Erwachsenen bilden, wenn sie wegen einer Harninkontinenz oder Stuhlinkontinenz Windeln tragen müssen.

Ist die Haut entzündet spricht man von einer Windeldermatitis, hat sich die Haut bereits mit Keimen infiziert so handelt es sich um Windelsoor.
Typisch für die Windeldermatitis sind flächige Rötungen, Entzündung und Schwellung, einzelne kleine Pickelchen.
Bei einer Pilzinfektion, dem Windelsoor, sind die Symptome stärker ausgeprägt, es treten gerötete Papeln, offene Stellen und weißliche Schuppen auf.

Tipps:

  • Reibung, Wärme- und Feuchtigkeitsstau im Windelbereich vermeiden.
  • Frische Windeln! Wechseln Sie die Windeln mindestens sechsmal am Tag (nach dem Stuhlgang sofort) und verwenden Sie stark saugfähige, luftdurchlässige Wegwerfwindeln.
  • Nackter statt wunder Po! Planen Sie täglich Zeiten ein, in denen Ihr Baby über längere Zeit keine Windeln trägt.
  • Sanfter Umgang mit der Haut! Nachdem Sie die Haut des Babys mit klarem Wasser (bestenfalls ohne Seife) gereinigt haben, tupfen Sie diese nur vorsichtig trocken.
  • Verwenden Sie Salben mit entzündungshemmenden und antimikrobiellen Zusätzen. Damit wird der Windelausschlag meist in wenigen Tagen abheilen.

Bei Windeldermatitis haben sich Wundschutzpasten mit Dexpanthenol und Zink bewährt. Bei Windelsoor sind beispielsweise Nystatin und Clotrimazol häufig eingesetzte Wirkstoffe: Sie wirken gegen Pilze, Bakterien und leichte Entzündungen.
Wenn eine Rötung trotz Salbe nach einigen Tagen nicht verschwindet oder sich gar verschlimmert, das Kind Fieber hat oder der Stuhl anders als gewöhnlich aussieht oder sich im Randbereich der Windel eitrige Pusteln bilden, so sollten die Eltern den Kinderarzt oder Dermatologen zur Abklärung und Behandlung aufsuchen.

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Ab ins Wasser! Und dann gereizte Augen?

Baden im See oder Freibad! Welch ein erfrischendes Vergnügen! Wenn dabei Wasser in die Augen gerät, dann melden sich bei manchen gerötete und gereizte Augen.
Speziell bei Chlorwasser in Frei- oder Hallenbädern tritt das oft auf. Das Wasser wird dort aus hygienischen Gründen mit Desinfektionsmitteln behandelt, vor allem mit Chlor. Chlor hat an sich schon eine reizende Wirkung auf die Augen. Verbindet sich nun Chlor mit Harnstoff aus Urin oder mit Schweiß, so verstärkt das noch den Reiz. Die Zellen auf der Oberfläche von Hornhaut und Bindehaut sind sehr schmerzempfindlich und der Reiz wird schnell störend wahrgenommen.

Tränenersatzmittel – am besten ohne Konservierungsmittel – helfen!
Wer empfindliche Augen hat, der sollte vor dem Baden und danach einen Tropfen ins jeweilige Auge geben. Gehen die Beschwerden nicht weg und halten z.B. auch noch zwei Tage später an, so sollte ein Augenarzt kontaktiert werden.

Kontaktlinsenträger aufgepasst!
Das Baden mit Kontaktlinsen birgt Risiken. Gerade beim Schwimmen in Naturgewässern haften Amöben (winzig kleine Lebewesen, die in jedem Wasser vorkommen) besonders gut an Kontaktlinsen an. Wenn es durch Staub oder einen Sandkorn unter der Linse zu einer Miniverletzung kommen sollte, können die Amöben eindringen und eine Infektion auslösen. Dann wird oft eine langwierige augenärztliche Behandlung notwendig.

Schwimmbrillen helfen!
Entweder entfernen Kontaktlinsenträger die Linsen vor dem Schwimmen oder es wird eine Schwimmbrille darüber gezogen. Die gibt es übrigens auch in passender Sehstärke. Das Tragen einer dicht abschließenden Schwimmbrille hilft allen Menschen, speziell auch Kindern, die über empfindliche und leicht reizbare Augen verfügen!

Wir wünschen viel Spaß beim Plantschen und Schwimmen.
Wenn Sie oder Ihre Familie über gereizte Augen klagen, raten wir Ihnen zu einem hochwertigen Tränenersatzmittel ohne Konservierungsstoffe z.B. für ungetrübten Badespaß.

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Sonnenschutz richtig anwenden.

Wohl jeder weiß, dass Sonnenschutz elementar zur Prävention von Hautkrebs und Hautalterung ist.
Für die Schutzwirkung sind allerdings folgende Regeln beim Auftragen zu beachten:

  • Ausreichend Sonnencreme verwenden:
    Um den Lichtschutzfaktor zu erreichen, der auf der Verpackung steht, braucht es pro Quadratzentimeter Haut mindestens zwei Milligramm Sonnenschutzmittel. Das sind bei einem Erwachsenen etwa fünf bis sechs Esslöffel Sonnencreme für den gesamten Körper! Alternativ kann man für die richtige Menge auch eine Linie vom Ansatz des Mittelfingers bis zum Handgelenk ziehen. Diese Menge kommt jeweils auf das Gesicht und auf jeden Arm. Die doppelte Portion wiederum auf Rücken, Bauch und jedes Bein.
  • Achten Sie beim Eincremen besonders auch auf schwer zugängliche Stellen, die immer wieder vernachlässigt werden, wie der obere Rücken, die Hinterseite der Arme, die Handrücken; aber auch die Ohren, Lippen, Ohren, Nacken und Fußrücken müssen eingecremt sein.
  • Die Schutzwirkung von Sonnencreme nimmt ab, wenn diese in die Haut eingerieben wird. Daher ist es besser, die Creme als dünnen Film aufzutragen.
  • Cremen Sie sich auch an den Rändern der Bekleidung sorgfältig ein. Am besten cremen Sie auch unter der Kleidung, so dass es nichts ausmacht, wenn Ihre Kleidung verrutscht.
  • Der Schutz braucht Zeit: Mindestens eine halbe Stunde vor dem Aufenthalt in der Sonne einreiben.
  • Spätestens nach zwei Stunden sollte man nachcremen, denn durch Schwimmen und Schwitzen verliert Sonnencreme ihre Wirkung – das gilt auch für wasserfeste Produkte.
    Achtung: Das Nachcremen verlängert nicht die Verweildauer, sondern hält lediglich den Schutz aufrecht!

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Mückenstich – bloß nicht kratzen!

Es ist passiert, die Mücke hat zugestochen. Wir sehen eine kleine Schwellung und spüren unangenehmes Jucken. Egal, wie sehr es juckt, das Kratzen sollte man sich unbedingt verkneifen.

Warum es juckt?
Bei einem Stich gelangt Speichel der Mücke in die kleine Wunde und der Botenstoff Histamin wird freigesetzt. Das führt zum Juckreiz. Wer dem nachgibt und kratzt, verlängert den Juckreiz nur und riskiert Entzündungen.
In den letzten Jahren kommt es vermehrt zu großflächigeren Schwellungen oder Entzündungen an der Einstichstelle. Dermatologen vermuten, dass eine zunehmende Verbreitung exotischer Mückenarten dafür verantwortlich sein könnte, oder vielleicht könnten auch Umweltgifte und Insektizide allergische Reaktionen auslösen.
Mückenstiche entzünden sich meist dann, wenn gekratzt wird. Durch die verletzte Hautoberfläche können Bakterien vom Mundwerkzeug des Insekts auf die Hautoberfläche gelangen und in die Tiefe dringen.
Liegt bereits eine schwere bakterielle Infektion und eine sehr starke lokale Reaktion vor, indem sich z.B. die Haut um den Stich sehr stark rot verfärbt oder sich flammenförmige Ausläufer zeigen oder sich die Schwellung immer weiter ausweitet oder Fieber auftritt, dann wird ein Arztbesuch notwendig. Bei einer Entzündung helfen cortisonhaltige Salben. Die ärztliche Antibiotikaverordnung verhindert eine Blutvergiftung!

Was tun gegen Jucken?
In der Apotheke erhalten Sie Insektenstichheiler, kühlende Gele, entzündungshemmende Heilsalben, die den Juckreiz lindern und vom Kratzen abhalten.

Mit uns kommen Sie gut durch den Sommer!

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