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Wieder mal schlecht geschlafen?

Sie fühlen sich tagsüber müde und sind nachts oft wach?
Etwa jeder zehnte Deutsche leidet an Schlafstörungen und hat Probleme beim Ein- und Durchschlafen (medizinischer Fachbegriff Insomnie).
Von Schlafstörungen ist die Rede, wenn der Schlaf subjektiv oder objektiv

  • zu kurz oder zu lang ausfällt,
  • zu häufig unterbrochen wird
  • oder nicht erholsam ist.

Mögliche Ursachen sind: Stress, Schichtarbeit, Konsum koffeinhaltiger Getränke oder übermäßig viel Alkohol. Gerade im Alter kann auch nächtlicher Harndrang den Schlaf stark beeinträchtigen. Chronische Schlafstörungen liegen vor, wenn der Betroffene pro Woche drei Nächte nicht richtig schlafen kann und dieser Zustand länger als einen Monat anhält. Wer oft Probleme mit dem Ein- und Durchschlafen hat, sollte zunächst ärztlich abklären lassen, ob womöglich eine organische Ursache dahintersteckt.

Welche rezeptfreien Schlafmittel können helfen?

  • Schlaftees mit Heilpflanzen wie Kamille, Melisse, Lavendel oder Hopfen wirken beruhigend und können das Ein- und Durchschlafen schonend erleichtern. Bereits das Ritual des Teetrinkens vor der Bettruhe wirkt wohltuend und beruhigend.
  • Melatonin wird auch als „Schlafhormon“ bezeichnet, reduziert die Einschlafzeit und ist in den Darreichungsformen Tabletten oder Spray in der Apotheke erhältlich.

Was hilft uns, abends zur Ruhe zu kommen?

  • Geregelte Schlafzeiten: Halten Sie möglichst regelmäßige Schlafzeiten ein.
  • Feste Einschlafrituale, wie z.B. Lesen, ruhige Musik, ein Glas warme Milch oder eine Yoga-Übung, bereiten auf den Schlaf vor.
  • Schlaffördernde Atmosphäre: Sie sollen sich in der Schlafumgebung wohlfühlen. 18 Grad Raumtemperatur, abgedunkeltes Zimmer und niedriger Geräuschpegel sind förderlich. Auch ein bequemes Bett mit guter Matratze hilft.
  • Bildschirmzeit reduzieren: Denn intensives Blaulicht, das von den Bildschirmen ausgeht, unterdrückt die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin.
  • Üppige Mahlzeiten, Koffein und Alkohol am Abend vermeiden. Besser essen Sie abends leicht verdauliche Speisen. Auch Alkohol ist dem Schlaf nicht förderlich. Zwar mag das Einschlafen nach einem alkoholischen Getränk leichter fallen, dennoch kann Alkohol im Körper dazu führen, dass wir häufig aufwachen und sich die Tiefschlafphase verkürzt.
  • Wenn Sie partout nicht schlafen können, sollten Sie sich nicht im Bett Quälen. Besser ist es, für eine Weile aufzustehen und sich wieder hinzulegen, wenn Sie müde geworden sind. Kochen Sie sich z.B. einen schlaffördernden Tee oder lesen Sie in einem Buch.

(Bildquelle pixabay)

Zur Gesichtspflege gehört Reinigen und Klären.

Vor dem Eincremen des Gesichts sollte die Haut einer speziellen Reinigung unterzogen werden, um Schmutz, Schweiß, Talg und Make-up zu entfernen. So wird die Haut auf die anschließende Pflege vorbereitet, und die gereinigte Haut nimmt die Wirkstoffe der anschließend folgenden Gesichtspflege wesentlich besser auf.
Bei unzureichender Reinigung bildet sich ein Film aus entsprechenden Rückständen auf der Haut, die folgende Pflege kann dann nicht richtig eindringen – die Wirkung des Pflegeprodukts ist herabgesetzt. Oft begünstigt der Film sogar Unreinheiten oder gar die Entstehung von Akne oder anderen entzündlichen Prozessen; denn die Hautbakterien zersetzen die auf der Haut verbleibenden Rückstände. Dadurch kann die Haut irritiert werden und entsprechend reagieren. Es können Pickel, Pusteln oder Papeln entstehen, die Haut kann sich zudem stark röten.

Die ideale Gesichts-Pflegeroutine beginnt mit dem Reinigen und Klären.
1. Durch Reinigung morgens und abends werden Schmutz und Talg von der Haut entfernt.
Je nach Hautzustand kommen verschiedene Reinigungsprodukte zur Anwendung: Bei trockener Haut eignet sich vor allem eine Reinigungsmilch oder eine Emulsion, bei unreiner Haut oder Mischhaut können Waschgele oder ein Reinigungsmousse verwendet werden.
Auch bei den Inhaltsstoffen gibt es einiges zu beachten: Während bei trockener Haut auf rückfettende und pflegende Substanzen geachtet werden sollte, können bei unreiner Haut antibakterielle oder tiefenreinigende Wirkstoffe sinnvoll sein.
Die Reinigung sollte folgendermaßen erfolgen: Zuerst Makeup mit entsprechenden Produkten entfernen, dann das Reinigungsprodukt auf Gesichtshaut, Hals und Dekolleté auftragen und mit kreisenden Bewegungen einmassieren – je nach Produkt das Gesicht vorher anfeuchten und die Einwirkzeiten beachten. Anschließend wird das Gesicht mit lauwarmem Wasser abgespült. Danach trocknen Sie das Gesicht mit einem weichen, sauberen Handtuch ab.
2. Durch das anschließende Klären mit Gesichtswasser werden Reste des Reinigungsproduktes und auf der Haut verbliebener Kalk aus dem verwendeten Wasser entfernt. Außerdem wird der pH-Wert der Haut eingestellt und die Durchblutung gefördert. So erzielen anschließende Pflegeprodukte die beste Wirkung. Ist die Haut empfindlich oder trocken, sollte beim Gesichtswasser ein Produkt ohne Alkoholzusatz ausgewählt werden, da dieser die Haut zusätzlich reizt.
Beim Klären wird eine kleine Menge Tonic auf ein Wattepad gegeben und die Haut von Gesicht, Hals und Dekolleté sanft mit dem Pad abgerieben. Dabei werden Augen und Lippenpartie ausgespart. Das Tonic lassen Sie auf der Haut trocknen und nicht mit Wasser nachspülen!

Danach kann die Gesichtspflege wie gewohnt aufgetragen werden.

In der Bären-Apotheke finden Sie passende und hochwertige Kosmetikprodukte für die sanfte Gesichtsreinigung – z.B. der Firmen Eucerin und La Roche Posay. Wir beraten Sie gerne.

(Bildquelle pixelio by Rainer Sturm)

 

Ohne Eisen keine Power!

Eisen ist ein lebensnotwendiges Spurenelement, das z.B. zentraler Baustein des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin ist, aus dem die roten Blutkörperchen bestehen. Wenn sich beim Einatmen unsere Lungen füllen, dann hilft das Eisen, den aufgenommenen Sauerstoff an das Hämoglobin zu binden. So gelangt der Sauerstoff von der Lunge aus zu allen Organen und bis zu jeder einzelnen Zelle, die ihn für die Energiegewinnung benötigen. Das ist gemeint, wenn es heißt, dass Eisen den Sauerstofftransport unterstützt.

Zudem ist Eisen auch am Abwehrsystem des Körpers und der Zellteilung beteiligt. Menschen brauchen Eisen, allerdings kann der Körper Eisen nicht eigenständig herstellen. Deswegen sind wir auf eisenhaltige Ernährung angewiesen. Es gibt Eisen aus tierischen Lebensmitteln (Hämeisen) und aus pflanzlichen Lebensmitteln (Nicht-Hämeisen). Das Hämeisen liegt als zweiwertiges Eisen vor und wird vom Körper besser aufgenommen. Dagegen ist das pflanzliche Eisen in der Regel dreiwertig. Diese Form muss der Körper erst in zweiwertiges Eisen verwandeln.

Speziell für Vegetarier und Veganer kann es schwierig sein, den Eisenbedarf zu decken. Auch in pflanzlichen Nahrungsmitteln ist Eisen enthalten, wie zum Beispiel Hülsenfrüchte, grüne Gemüsesorten, Vollkornprodukte und Nüsse. Nur wird das darin enthaltene Spurenelement (dreiwertiges Eisen) schlechter vom Körper verwertet, da es in dreiwertiger Form nur schwer löslich ist und in ungelöster Form nicht vom Darm aufgenommen werden kann.

Daher ist bei rein pflanzlicher Ernährung anzuraten, regelmäßig den Eisen-Check in Form einer Blutuntersuchung beim Arzt durchführen zu lassen, damit frühzeitig festgestellt werden kann, ob die Einnahme eines Eisenpräparats sinnvoll ist.

Erhöhter Eisenbedarf besteht beispielsweise auch bei Schwangeren oder Kindern in Wachstumsphasen, bei unzureichender Eisenzufuhr aus der Nahrung, bei eingeschränkter Eisenaufnahme oder bei erhöhtem Blutverlust. Eisenmangel kann sich in Symptomen wie Müdigkeit, verminderter Leistungsfähigkeit, Kopfschmerzen, Gefühlsstörungen an Händen und Füßen, rauer Haut, blassem Aussehen, Nagelrillen und Haarausfall bemerkbar machen.

Folgende Personen sind von erhöhtem Eisenbedarf besonders betroffen:

  • Vegetarier und Veganer.
  • Frauen z.B. durch verstärkte Menstruation oder in Schwangerschaft und Stillzeit.
  • Kinder und Jugendliche während ihres Wachstums.
  • Sportler, die oft an ihre persönliche Leistungsgrenze gehen.

Eisen ist der Dreh- und Angelpunkt für unsere Leistungsfähigkeit. Also öfters mal den Eisencheck durch eine Blutuntersuchung beim Arzt durchführen lassen!

(Bildquelle pixabay)

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Optimaler Sonnenschutz

Wer sich mit gutem Gewissen in der Sonne aufhalten möchte, sollte sich gut eincremen – und noch ein paar andere Tipps beherzigen, die oft außer Acht gelassen werden.

  • Mittagssonne meiden: In der Zeit zwischen 11 und 15 Uhr ist die UV-Strahlung am stärksten. Halten Sie sich lieber im Schatten auf.
  • Schützende Kleidung: Sonnenhut oder Schirmmütze nicht vergessen! Textilien schirmen die Haut effektiv von der UV-Strahlung ab, wenn sie dick genug und dicht gewebt sind. Transparente Stoffe lassen auch UV-Licht durch. Beachten Sie, dass Baumwolle die UV-B-Strahlen, die Sonnenbrand auslösen, sehr schlecht absorbiert; Gewebe aus Polyester hingegen gewähren relativ guten Schutz. Auch Farbe und Schnitt spielen eine Rolle: weite und dunkle Kleidung schützt besser als enge und helle.
  • Passenden Lichtschutzfaktor (LSF) wählen: Der LSF gibt an, wie stark und wie lange eine Sonnencreme die Haut schützt. Die individuellen Hauttypen unterscheiden sich je nach Haut-, Haar- und Augenfarbe.
    Der Helle Typ (helle Haut, blonde oder rote Haare, evtl. Sommersprossen) benötigt mindestens den LSF 30 bis 50+. Der Mischtyp (helle bis hellbraune Haut, dunkelblonde oder braune Haare) braucht mindestens den LSF 30. Der Dunkle Typ (olivfarbener bis bräunlicher Hautton, braune bis schwarze Haare, braune Augen) benötigt mindestens LSF 20.
    Babys sollten der direkten Sonnenstrahlung überhaupt nicht ausgesetzt werden. Wegen der besonders dünnen, empfindlichen Haut ist hoher LSF und gründlicher Sonnenschutz – auch wenn sich das Baby im Schatten aufhält – unverzichtbar.
  • Sonnenschutzzeit bedenken: Der Sonnenschutz der Sonnencreme ist zeitlich begrenzt. Bei dem z.B. hellen Sonnentyp mit Schutzcreme vom LSF 15 hält der Sonnenschutz nur 150 Minuten.
  • Ausreichend eincremen: Viel hilft viel! Erwachsene brauchen durchschnittlich ca. 35 Gramm Sonnencreme. Das entspricht etwa vier Esslöffeln.
  • Vor dem Sonnen eincremen: Die schützende Wirkung gegen UV-Strahlen tritt erst zeitlich verzögert ein. Also ca. 20 bis 30 Minuten vorher eincremen.
  • Es gibt keinen vollständigen Sonnenschutz – auch wenn die Werbung das vielleicht suggeriert. Kein Produkt kann die UV-Belastung vollständig ausbremsen! Eine gewisse Dosis UV-Strahlen erreicht die Haut immer. Wichtig: Verlassen Sie die Sonne, bevor sich die Haut rötet.
  • An die Sonnenbrille denken: Auch die Augen müssen vor Strahlung geschützt werden. Gute Sonnenbrillen verfügen über die CE-Kennzeichnung oder den Zusatz UV 400.
  • Auch im Schatten strahlt die Sonne: Im Schatten trifft immer noch fast die Hälfte des direkten Sonnenlichts auf die Haut. Je stärker die UV-Belastung, desto kürzer ist die Eigenschutzzeit der Haut. Die Intensität der UV-Strahlung nimmt von den Polen der Erde in Richtung Äquator zu und steigt mit der Höhe über dem Meeresspiegel an: um etwa 10 % pro 1.000 Höhenmeter. Wasser, egal ob von Meer oder Schwimmbad, reflektiert die Sonnenstrahlen und verstärkt die UV-Belastung der Haut nochmals um bis zu 90 %.
    Beachten Sie das ebenfalls erhöhte Risiko beim Aufenthalt in den Bergen!
  • Regelmäßig nachcremen: Beim Laufen, Radfahren und Ballspielen sind wir der Sonne oft besonders lange und direkt ausgesetzt. Idealerweise schützen Sie sich vorher mit einem hohen Lichtschutzfaktor und wasserfesten Produkten. Unabhängig von der Höhe des Lichtschutzes sollten Sie immer wieder nachcremen. Denken Sie daran: Durch Schwimmen, Schwitzen und Abtrocknen sowie dadurch, dass die Kleidung auf der Haut reibt, verringert sich die Schutzwirkung.
  • Erste Hilfe bei Sonnenbrand: Hat es Sie doch erwischt, sollte jegliche Sonnenbestrahlung vermieden werden bis der Sonnenbrand abgeheilt ist.
    Kühlende Umschläge (Kein Eis oder Kühlpacks, die die gereizte Haut schädigen!), Feuchtigkeitsgels und After Sun Produkte wirken lindernd.

 

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Wenn die Blase schwächelt …

Schon wieder zur Toilette, obwohl gerade erst da gewesen? Nachts oft raus müssen. Unangenehmes Brennen beim Wasserlassen? Auch wenn Frauen häufiger von der Blasenschwäche betroffen sind, so kennen auch viele Männer den lästigen Drang, häufig die Blase entleeren zu müssen. Gerade Männer geben das ungern zu und handeln oft zu zögerlich.
Durch ärztliche Abklärung und passende Therapie können ca. 80 Prozent der betroffenen Frauen und Männer von ihrem Leiden geheilt werden, und bei den restlichen 20 Prozent lässt sich durch eine gute Hilfsmittelversorgung der Alltag erträglicher gestalten. (Quelle Urologenportal)

Welche Arten der Inkontinenz gibt es hauptsächlich, welche Ursachen sind zu unterscheiden und was hilft?

  • Die Dranginkontinenz ist mit einem plötzlichen, starken Harndrang verbunden. Ursachen können z.B. die Instabilität des Blasenmuskels, Infektionen der Harnwege (auch bei jüngeren Männern), Tumoren der Harnblase oder Blasensteine sein. Infektionen der Harnwege (Blasenentzündung) werden mit pflanzlichen antibakteriell wirkenden und entzündungs-hemmenden Medikamenten oder ärztlich verordneten Antibiotika behandelt.
  • Die Belastungsinkontinenz tritt häufiger bei Frauen auf. Bei körperlicher Anstrengung – z.B. beim Niesen, Husten oder Tragen – geht unwillkürlich Harn ab. Ursächlich ist das auf einen geschädigten Schließmechanismus zwischen Blasenhals und Harnröhre zurückzuführen. Zur Beckenbodenschwäche kann es durch Operationen in der Beckenregion (z.B. an der Prostata des Mannes), Verletzungen oder Überdehnung der unteren Beckenmuskulatur während des Geburtsvorgangs, Östrogenmangel in den Wechseljahren der Frau, einer Gebärmutter-senkung oder eines Gebärmuttervorfalls kommen. Bei der Beckenbodenschwäche hilft gezielte Gymnastik, die den Beckenboden und die Schließfunktion der Blase stärkt. Bei Übergewicht ist Abnehmen geraten, um die Muskulatur der unteren Beckenregion zu entlasten.
  • Von der Überlaufinkontinenz sind ebenfalls viele Männer betroffen. Sie entsteht, wenn der Blasendruck größer ist als der Druck des Harnröhrenverschlusses. Die Blase entleert sich, sobald sie voll ist, und läuft über. Zu den Ursachen zählen z.B. eine gutartige Prostatavergrößerung bei Männern (die Prostata drückt auf die Blase), Verengungen oder Blockade der Harnröhre durch Harnsteine, Fremdkörper, Tumoren oder auch Nervenschädigungen durch z.B. Diabetes Mellitus. Bei der gutartigen Prostatavergrößerung verschaffen rezeptpflichtige Medikamente und auch Pflanzenpräparate Linderung. Der Facharzt wird unter bestimmten Umständen auch zu einer Prostata-OP raten.

Informationsmaterial und Adressen von Beratungsstellen sowie Kontinenz- und Beckenboden-Zentren finden Betroffene auf der Website der Deutschen Kontinenz Gesellschaft:
www.kontinenz-gesellschaft.de.

In der Apotheke bieten wir Ihnen diskrete Beratung. Unser Sortiment bietet auch passende Einlagen und Pants, die Ihnen das Leben erleichtern!

(Bildquelle pixabay)