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Immunsystem winterfest!

Jetzt im Winter haben viele Gemüsesorten Hochkonjunktur. Wenn Kohl, Zwiebel- und Knollengemüse auf dem Speiseplan stehen, dann profitiert davon unsere Gesundheit. Diese Gemüsearten beinhalten viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die dabei helfen, unser Immunsystem winterfest zu machen.

Kohlköpfe mögen Kälte und Frost. Ob Rosen-, Rot-, Grün- oder Spitz-Kohl, jede Sorte entwickelt ihren individuellen Vitalstoffmix. Neben Brokkoli verfügen vor allem Grünkohl und Rosenkohl über viel Vitamin C. Außerdem ist der Kohl reich an B-Vitaminen und enthält antioxidativ wirkende Carotinoide wie Beta-Carotin und Lutein – wichtig für die Sehkraft und das Immunsystem. Zudem ist Kohl calciumreich, so dass die Knochen ebenfalls profitieren.

Pastinaken und Petersilienwurzeln verfügen über hohen Gehalt an ätherischen Ölen, über Vitamin C, Calcium, Magnesium, Eisen und viele B-Vitamine.

Die beige-rosafarbene Knolle Topinambur wird in der Naturheilkunde von alters her geschätzt und soll Beschwerden von Leber, Galle und Magen lindern. Das enthaltene Inulin wirkt präbiotisch auf die Darmflora.

Meerrettich-Wurzeln helfen gegen Infekte. Sie verfügen über einen hohen Gehalt an scharfen Senfölen sowie Vitaminen und Mineralstoffen.

Der fast in Vergessenheit geratene Winterportulak erlebt heute eine Renaissance: Er hat ein dezent nussiges Aroma und liefert ebenfalls viel Vitamin C, Magnesium, Eisen, Zink und sekundäre Pflanzenstoffe.

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Passende Hautpflege

Die ideale Hautpflege haben Sie gefunden, wenn sie zu ihrem Hauttyp und zum Hautzustand passt. Üblicherweise werden 4 Hauttypen unterschieden:

  • Normale Haut zeigt ein ausgeglichenes Hautbild. Sie ist weder zu fettig, noch zu trocken.
  • Trockene Haut produziert weniger Talg als die normale. Sie kann spannen, sich rau anfühlen und stumpf aussehen.
  • Fettige Haut bildet verstärkt Talg. Sie glänzt und hat sichtbare Poren.
  • Mischhaut bezeichnet den Hauttyp, der verschiedene Merkmale aufweist. Eine fettige T-Zone – d.h. Stirn, Nase und Kinn – und trockene Wangen deuten auf Mischhaut hin.

Im Gegensatz zum genetisch bestimmten Hauttyp kann sich der Hautzustand im Laufe des Lebens stark verändern. Innere und äußere Faktoren wie z.B. Klima, Luftverschmutzung, Medikamente, Stress, erbliche Faktoren beeinflussen die Produktion von Talg, Schweiß und hauteigenen natürlichen Feuchthaltefaktoren. Daher ist es wichtig, die passenden Pflegeprodukte auf den individuellen Hauttyp und den aktuellen Hautzustand abzustimmen.

Dermatologie und Kosmetikberatung unterscheiden verschiedene Hautzustände.

  • Beim normalen Hautzustand fettet die Haut nicht nach und spannt nicht; sie sieht feinporig zart und geschmeidig aus.
  • Beim fett-feuchten Hautzustand wirkt die Haut grob, stark glänzend und großporig. Die fett-feuchte Haut tritt vorwiegend in Körperzonen auf, an denen sich viele Talgdrüsen befinden, d. h. Kopf, Brust und Rücken. Die übrige Körperhaut kann dabei normal oder sogar fettarm sein.
  • Der fett-trockene Zustand kann als kurzzeitige Abweichung des fett-feuchten Hautzustandes bezeichnet werden. Dabei hat die Haut einen glänzenden Schimmer, eventuell eine starke Schuppung, ein pergamentartiges Erscheinungsbild und ein unangenehmes Spannungsgefühl.
  • Beim fettarm-trockenen Hautzustand produzieren die Talgdrüsen zu wenig Talg, sodass die Haut schuppig, rau, matt und glanzlos erscheint. Es können Spannungen, Juckreiz und Austrocknungsekzeme entstehen. Die oft fleckenförmigen Rötungen und trockenen, rauen Stellen geben der Haut ein unruhiges Erscheinungsbild. Durch den verminderten Fett- und Feuchtigkeitsgehalt besteht eine Tendenz zur vorzeitigen Hautalterung. Die Hautschichten verdünnen sich. Der fettarm-trockene Hautzustand kann auch kurzzeitig als fettarm-feuchter Zustand auftreten; z.B. durch äußere Umstände, wie Schwitzen beim Sport oder bei der Arbeit, bei Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit.

Bei uns finden Sie ein umfangreiches Pflegesortiment, das zum Hauttyp und Hautzustand passt.

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Herzenssache

Herz- und Kreislauferkrankungen sind ein Volksleiden und gehören in der westlichen Welt zu den häufigsten Todesursachen.
Wie stärken Sie ihr Herz, sorgen vor und bleiben fit und gesund?

  • Zur Ruhe kommen: Stress im beruflichen und/oder privaten Leben belastet nicht nur die Psyche. Auch die Herzgesundheit leidet darunter. Einfache Atemübungen verschaffen ihnen auch im beruflichen Alltag Entspannung.
  • Für guten Schlaf sorgen: Im Schlaf sinken Herzfrequenz und Blutdruck. Der Körper erholt sich. Schlafstörungen sind Risikofaktoren, die auch das Herz belasten.
  • Ausreichend Bewegung in den Alltag bringen: Laut Faustregel sollte ein Erwachsener am Tag rund 10.000 Schritte (ca. 7 km) zurücklegen. Durch überwiegend sitzende Tätigkeit kommen die meisten Menschen nur auf ein Zehntel davon. Ausreichend Bewegung kurbelt den Kreislauf an.
  • Auf gesunde Venen achten: Die Venen pumpen das Blut zum Herz. Wandern und Radfahren sind besonders gut für die Beine. So wird das Risiko für Venenschwäche und Krampfadern verringert.
  • Viel Sport treiben: Gesunden Erwachsenen im Alter von 18 bis 65 Jahren wird empfohlen, wöchentlich mindestens 150 Minuten bei mittlerer bzw. 75 Minuten bei hoher Intensität zu trainieren. Herz-Trainings umfassen z.B. Radfahren oder Joggen. Ein Krafttraining an zwei Tagen pro Woche baut Muskeln auf und hilft dem Herz. Achtung: Kein Training bei akuten Erkrankungen und Infekten; die gehören auskuriert, denn sie können bei hoher körperlicher Belastung zu einer Herzmuskelentzündung führen.
  • Weniger Fleisch essen: Tierische Produkte erhalten oft ungesunde Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel hochtreiben und die Entstehung von Arteriosklerose begünstigen. Gefäßverkalkung ist ein Risikofaktor für viele Herz-/Kreislauferkrankungen.
  • Zu viel Salz meiden: Etwas Salz (ca. 1 Teelöffel) braucht der Körper, zu viel hingegen kann den Blutdruck in die Höhe treiben. Verarbeitete Lebensmittel und Fertiggerichte enthalten oft zu viel Salz. Wenn es geht, Essen frisch zubereiten und selbst kochen. So haben Sie den Überblick über die Salzmenge.
  • Zucker reduzieren: Wir konsumieren zu viel Zucker. Damit steigt das Risiko für Diabetes mellitus und Übergewicht. Wer auf süße Getränke nicht verzichten will, kann z.B. auf Birkenzucker ausweichen.
  • Mediterrane Ernährung bevorzugen: Es ist bekannt, dass Menschen aus der Mittelmeerregion, die sich viel mit Gemüse, Fisch und Olivenöl ernähren, seltener an Herzproblemen leiden.
  • Fisch essen: In Fisch sind Omega-3-Fettsäuren enthalten, die die Blutfettwerte senken und die Gefäße schützen. Bevorzugte Fischarten sind Lachs, Makrele, Thunfisch und Hering. Auch Walnüsse, Leinsamen und Chiasamen enthalten Omega-3-Fettsäuren.
  • Viel trinken: Wer zu wenig trinkt, der begünstigt die Entstehung von Thrombosen. Außerdem muss das Herz bei Flüssigkeitsmangel stärker pumpen. Täglich mindestens eineinhalb Liter Wasser oder ungesüßte Tees.
  • Zu viel Alkohol meiden: Häufiger und hoher Alkoholkonsum erhöhen das Risiko für Bluthochdruck und Herzerkrankungen. Bereits der regelmäßige Konsum kleiner Mengen Alkohol kann zu Herzrhythmusstörungen – z.B. Vorhofflimmern – führen.
  • Mit Rauchen aufhören: Selbst ein jahrelanger Raucher profitiert vom Stopp. Der Körper erholt sich nach dem Nikotinverzicht erstaunlich gut.
  • Auf gesunde Zähne achten: Bakteriell entzündliche Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis) erhöhen das Risiko für Arteriosklerose und weitere Herzprobleme. Neben zweimaligen täglichen Putzen sollten einmal jährlich Vorsorgeuntersuchungen wahrgenommen werden.
  • Regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks: Da Bluthochdruck häufig keine Beschwerden verursacht, besteht er oft jahrelang und wird nur zufällig – z.B. bei einer Arztuntersuchung – entdeckt. Regelmäßige Blutdruckmessung kann arterielle Hypertonie erkennen und somit frühzeitig behandelt werden.
  • Medizinische Gesundheitschecks nutzen: Bereits ab 35 Jahren zahlen die Kassen alle drei Jahre eine Untersuchung. Männer ab 65 können zusätzlich seit einigen Jahren einmalig auf Veränderungen der Bauchaorta untersucht werden. Vorsorge kann Leben retten!
  • Spezielle Nahrungsergänzung für den Schutz des Herzens: Wer seinem Herzen etwas Gutes tun will, dem bietet die Bären Apotheke spezielle Nahrungsergänzungsmittel, die der Behandlung von Erkrankungen und Beschwerden dienen. Wir beraten Sie gerne!

 

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Wieder mal schlecht geschlafen?

Sie fühlen sich tagsüber müde und sind nachts oft wach?
Etwa jeder zehnte Deutsche leidet an Schlafstörungen und hat Probleme beim Ein- und Durchschlafen (medizinischer Fachbegriff Insomnie).
Von Schlafstörungen ist die Rede, wenn der Schlaf subjektiv oder objektiv

  • zu kurz oder zu lang ausfällt,
  • zu häufig unterbrochen wird
  • oder nicht erholsam ist.

Mögliche Ursachen sind: Stress, Schichtarbeit, Konsum koffeinhaltiger Getränke oder übermäßig viel Alkohol. Gerade im Alter kann auch nächtlicher Harndrang den Schlaf stark beeinträchtigen. Chronische Schlafstörungen liegen vor, wenn der Betroffene pro Woche drei Nächte nicht richtig schlafen kann und dieser Zustand länger als einen Monat anhält. Wer oft Probleme mit dem Ein- und Durchschlafen hat, sollte zunächst ärztlich abklären lassen, ob womöglich eine organische Ursache dahintersteckt.

Welche rezeptfreien Schlafmittel können helfen?

  • Schlaftees mit Heilpflanzen wie Kamille, Melisse, Lavendel oder Hopfen wirken beruhigend und können das Ein- und Durchschlafen schonend erleichtern. Bereits das Ritual des Teetrinkens vor der Bettruhe wirkt wohltuend und beruhigend.
  • Melatonin wird auch als „Schlafhormon“ bezeichnet, reduziert die Einschlafzeit und ist in den Darreichungsformen Tabletten oder Spray in der Apotheke erhältlich.

Was hilft uns, abends zur Ruhe zu kommen?

  • Geregelte Schlafzeiten: Halten Sie möglichst regelmäßige Schlafzeiten ein.
  • Feste Einschlafrituale, wie z.B. Lesen, ruhige Musik, ein Glas warme Milch oder eine Yoga-Übung, bereiten auf den Schlaf vor.
  • Schlaffördernde Atmosphäre: Sie sollen sich in der Schlafumgebung wohlfühlen. 18 Grad Raumtemperatur, abgedunkeltes Zimmer und niedriger Geräuschpegel sind förderlich. Auch ein bequemes Bett mit guter Matratze hilft.
  • Bildschirmzeit reduzieren: Denn intensives Blaulicht, das von den Bildschirmen ausgeht, unterdrückt die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin.
  • Üppige Mahlzeiten, Koffein und Alkohol am Abend vermeiden. Besser essen Sie abends leicht verdauliche Speisen. Auch Alkohol ist dem Schlaf nicht förderlich. Zwar mag das Einschlafen nach einem alkoholischen Getränk leichter fallen, dennoch kann Alkohol im Körper dazu führen, dass wir häufig aufwachen und sich die Tiefschlafphase verkürzt.
  • Wenn Sie partout nicht schlafen können, sollten Sie sich nicht im Bett Quälen. Besser ist es, für eine Weile aufzustehen und sich wieder hinzulegen, wenn Sie müde geworden sind. Kochen Sie sich z.B. einen schlaffördernden Tee oder lesen Sie in einem Buch.

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