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Kompressionsstrümpfe – so gelingt das Anziehen!

Kompressionsstrümpfe – so gelingt das Anziehen!

Wer an einer Venenschwäche leidet, eine Thrombose hatte oder sich davor schützen muss, bekommt vom Arzt häufig Kompressionsstrümpfe verordnet.

Wie die Bezeichnung Kompression schon andeutet, üben die Strümpfe Druck aus. Sie sind sehr feinmaschig gewebt und pressen, wenn sie angezogen sind, die Venen in den Beinen zusammen. Dadurch können die Venen das Blut wieder effektiver in Richtung Herz transportieren. Außerdem sackt im Laufe des Tages weniger Flüssigkeit ins Gewebe ab, Knöchel und Beine schwellen nicht mehr an.

Gerade das An- und Ausziehen fällt vielen Menschen schwer, besonders, wenn es Einschränkungen in der Beweglichkeit gibt. In Studien wurde festgestellt, dass nur 60 % der Patienten über 65 Jahren selbstständig Kompressionsstrümpfe anziehen konnten. Dabei gibt es praktische Anziehhilfen, die das An- und Ausziehen der Kompressionsstrümpfe erleichtern.

Egal ob es sich um Knie-, Oberschenkelstrümpfe oder Strumpfhosen handelt, das Prinzip des Anziehens ist dasselbe!

  1. Greifen Sie mit dem Arm in den Strumpf und umfassen Sie das Fußteil an der Fersenstülpung.
  2. Streifen Sie das Fußteil des Strumpfes bis über die Ferse.
  3. Nun arbeiten Sie sich Stück für Stück am Bein nach oben. Dazu umfassen Sie das Strumpfende und schieben den Stoff stückweise nach oben.
  4. Wenn der Strumpf angezogen ist, streichen Sie von unten nach oben leicht mit den Händen über den Stoff. So liegt der Strumpf glatt auf dem Bein.

Anschaulich demonstriert Ihnen das Vorgehen dieses Video.

Es gibt zahlreiche Hilfsmittel, die Ihnen beim An- und Ausziehen helfen. Hier finden Sie die Infos zu Anziehhilfen und den Spezialhandschuhen.

Sie haben Fragen? Gerne helfen wir Ihnen im persönlichen Gespräch in Ihrer BÄREN – Apotheke weiter.

Peeling - so wird die Haut schonend sauber

Peeling – so wird die Haut schonend sauber.

Unsere Haut ist ein kleines Meisterwerk: Ständig erneuert sie sich, um mit den vielen Umwelteinflüssen zurechtzukommen. Da kann man es ihr nicht verübeln, wenn sie gelegentlich stumpf und blass erscheint. Nach einem Peeling fühlt sich die Haut glatt und samtig an. Schäl- oder Rubbelkuren (vom Englischen „to peel“ – „schälen“) lösen im Gesicht und am ganzen Körper die abgestorbenen Hornzellen von der Hautoberfläche und regen die Durchblutung an. Das Resultat: sommerzarte, streichelweiche Haut.

So wenden Sie das Peeling richtig an:

  • Bereiten Sie Ihre Haut mit warmem Wasser auf das Peeling vor. Das öffnet die Poren und sorgt dafür, dass Pflegeprodukte danach besser aufgenommen werden können.
  • Verteilen Sie das Peeling-Produkt in sanft kreisenden Bewegungen. Wenden Sie nicht zu viel Druck an, um die Haut nicht zu verletzen.
  • Rubbeln Sie beim Körper-Peeling insbesondere die Schultern, Ellenbogen, Knie, das Dekolleté und den Po gründlich ab. An den Knien und Ellenbogen bilden sich besonders schnell Verschorfungen, an den Schultern und dem Dekolleté kommt es oft zu kleineren Hautunreinheiten. Der Po wird durch stundenlanges Sitzen stark strapaziert. Eine kräftige Abreibung mit einem Peeling fördert die Durchblutung und belebt besonders nach einem langen Bürotag.
  • Im Gesicht sparen Sie die Augen und den Mund, am Körper den Intimbereich aus. Die Haut ist dort zu empfindlich, um mit den Peeling-Kügelchen behandelt zu werden.
  • Waschen Sie das Peeling danach sanft herunter und trocknen Sie sich ab. Sie werden sehen, wie klar Ihre Haut strahlt und wie wunderbar weich sie sich anfühlt.
  • Nutzen Sie dann ihre gewohnte Gesichtscreme oder Körperlotion. Sie werden staunen, wie Ihre Haut die Pflege nun förmlich aufsaugt.

Wann ist Vorsicht geboten?

Haben Sie Hautunreinheiten, die entzündlich oder offen sind, sollten Sie mit der Abreibung warten, bis die Stellen abgeheilt sind. Ein Peeling in diesem Zustand kann die Entzündung verstärken und die Haut unnötig reizen.

Diabetiker haben trockene, empfindliche Haut. Rubbel-Peelings mit groben Körnern oder Salzen scheiden deshalb aus. Sie können winzige Verletzungen verursachen, über die Pilze oder Bakterien in die Haut eindringen. Die Folge sind Juckreiz, Infektionen oder Ekzeme. Ideal sind Produkte, die nur oberflächlich wirken und sanft die Hornschüppchen von der Haut lösen.

Bei empfindlicher Haut empfehlen wir Ihnen das mikrofeine Peeling von La Roche Posay: Die runden, mikrofeinen Partikel verfeinern das Hautbild besonders sanft und sorgen für höchste Verträglichkeit. Die leichte Gel-Textur lässt sich besonders gut Auftragen und Abwaschen und unterstützt die Partikel bei ihrer peelenden Wirkung auf der Haut. Die Formel ist pH-hautneutral und respektiert die natürlichen Eigenschaften der Haut. Das Peeling enthält hautberuhigendes Thermalwasser. Bei der Anwendung wird empfohlen, zwei Mal die Woche eine haselnussgroße Menge auf die Handinnenfläche zu geben. Es dann auf dem angefeuchteten Gesicht zu verteilen und sanft einzumassieren. Dann leicht, ohne zu reiben, mit lauwarmem Wasser abwaschen.

Gerne informieren Sie über weitere Produkte für die sanfte Hautreinigung bei Ihrem nächsten Besuch in der BÄREN- APOTHEKE.

Tipps für heiße Tage

Tipps für heiße Tage!

Wenn die Temperaturen in die Höhe klettern, ist auch unser Körper gefordert. Das gilt nicht nur für ältere oder kranke Menschen. Auch für Gesunde sind andauernde hohe Temperaturen nicht einfach zu verkraften.

Die einen leiden unter starkem Schwitzen, andere klagen über Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen, Unwohlsein oder Konzentrationsschwäche.

Folgenden Tipps werden Ihnen helfen:

  1. Die richtige Trink-Temperatur:
    Bei eiskalten Getränken rebelliert der Körper: Statt der ersehnten Abkühlung steigt eine Hitzewelle in uns hoch, und wir sind schweißgebadet. Dahinter steckt das Wärmeregulierungssystem des Körpers, das versucht, unsere Körpertemperatur bei 37 Grad konstant zu halten. Zu kalte Getränke oder auch heiße Speisen empfindet der Körper als Temperaturschock. Er steckt spontan viel Energie in die körpereigene Klimaanlage. Das bringt uns kräftig ins Schwitzen. Deswegen sind eher lauwarme Getränke empfehlenswert.
  2. Das Richtige trinken:
    Geeignete Durstlöscher sind neben Wasser auch Kräuter- und Früchtetees, Fruchtschorle oder Buttermilch und Molke. Wer nicht so viel trinken mag, kann auch Melonen oder Salate essen. Sie bestehen zu 95 Prozent aus Wasser.
  3. Wenig Koffein:
    Wer denkt, dass eine Extraportion Koffein den Kreislauf in Schwung bringen könnte und deshalb besonders viel Kaffee oder Cola getrunken werden sollte, der irrt. Das gibt lediglich einen vorübergehenden Energiestoß, danach sackt der Kreislauf sogar noch weiter ab als vorher. So wird der Körper in der Hitze nur zusätzlich belastet. Deshalb sind koffeinhaltige Getränke in der Hitze nicht empfehlenswert. Das gilt sogar für Eiskaffee.
  4. Wenig Alkohol:
    Weniger ist mehr! Diese grundsätzliche Empfehlung gilt erst recht bei Hitze. Alkohol steigt bei hohen Temperaturen nicht nur viel schneller zu Kopf, sondern belastet auch den Kreislauf und veranlasst die Nieren zu verstärkter Wasserausscheidung.
  5. Gutes Essen:
    Grillen im Sommer mit Vorsicht genießen! Wenn wir zu schwere und fettige Sachen essen, ist das eine hohe Anstrengung für den Organismus. Wer Abkühlung braucht, sollte zu leicht gekühlten Suppen wie Gazpacho greifen. In mediterranen Regionen ist diese Gemüsesuppe sehr bewährt und gleich vielfach gegen Sommerprobleme wirksam: Sie ersetzt Salze, Vitamine und Mineralstoffe, die dem Körper beim Schwitzen verloren gehen.
  6. Leichte Kohlenhydrate vorziehen:
    Die Portionen sollten jetzt kleiner sein, damit die Verdauungsorgane weniger Energie brauchen. Für den Organismus ist es besser, mehrmals am Tag kleine Portionen zu essen, statt dreimal größere Mengen. Um den Kreislauf möglichst wenig zu belasten, stehen am besten leichte Kohlenhydrate auf dem Speiseplan: Pasta, Reissalat, Salate, Obst, Käse, Fisch, mageres Fleisch.
  7. Richtige Kleidung:
    Je enger Hosen, Röcke und Oberteile sind, umso stärker kann sich die Hitze darunter stauen und umso mehr müssen wir leiden. Also lieber lässig weite Teile anziehen, am besten aus Baumwolle, Leinen oder Seide.
  8. Auf Kopfbedeckung achten:
    Vor allem Kinder sollten nicht ohne Kopfbedeckung an die Sonne gehen. Das gilt auch für Menschen mit kurzen Haaren oder Glatze. Ein Hut schützt vor Sonnenbrand und Sonnenstich – darunter bleibt der Kopf immer etwas kühler und überhitzt nicht so schnell. Die Kopfbedeckung sollte lieber hell als dunkel sein, damit es darunter nicht zu heiß wird.
  9. Sport?
    Durch zu hohe Anstrengung bei Hitze wird die Körpertemperatur noch weiter nach oben getrieben und der Körper verbraucht noch mehr Wasser. Bei z.B. Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann es dann zu einer Überbelastung mit Schwächesymptomen kommen. In der Mittagshitze sollte deshalb weitgehend auf sehr anstrengende sportliche Tätigkeiten verzichtet werden. Morgens und abends sind moderate Sportarten, wie Schwimmen, Yoga und Walking in Ordnung.
  10. Temperatur im Auto:
    Autofahren ist bei Hitze besonders unangenehm, weil sich der Wagen stark aufheizt. Die Klimaanlage verschafft Linderung, allerdings sollte sie nicht zu kühl eingestellt sein. Das belastet den Kreislauf. Der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur sollte nicht mehr als sechs Grad Celsius betragen. Menschen mit Kreislaufproblemen könnten beim Aussteigen sonst einen Kollaps erleiden.
  11. Frischluft:
    Wenn Sie nasse Bettlaken und Handtücher im Schlafzimmer aufhängen, dann entsteht durch die Verdunstung Kühle, die Raumtemperatur sinkt um mehrere Grad, und die Wahrscheinlichkeit einer ruhigen Nacht steigt. Der Ventilator verspricht eine erfrischende Brise, und wenn der nicht zu Hand ist hilft ein Fächer.