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Optimaler Sonnenschutz

Wer sich mit gutem Gewissen in der Sonne aufhalten möchte, sollte sich gut eincremen – und noch ein paar andere Tipps beherzigen, die oft außer Acht gelassen werden.

  • Mittagssonne meiden: In der Zeit zwischen 11 und 15 Uhr ist die UV-Strahlung am stärksten. Halten Sie sich lieber im Schatten auf.
  • Schützende Kleidung: Sonnenhut oder Schirmmütze nicht vergessen! Textilien schirmen die Haut effektiv von der UV-Strahlung ab, wenn sie dick genug und dicht gewebt sind. Transparente Stoffe lassen auch UV-Licht durch. Beachten Sie, dass Baumwolle die UV-B-Strahlen, die Sonnenbrand auslösen, sehr schlecht absorbiert; Gewebe aus Polyester hingegen gewähren relativ guten Schutz. Auch Farbe und Schnitt spielen eine Rolle: weite und dunkle Kleidung schützt besser als enge und helle.
  • Passenden Lichtschutzfaktor (LSF) wählen: Der LSF gibt an, wie stark und wie lange eine Sonnencreme die Haut schützt. Die individuellen Hauttypen unterscheiden sich je nach Haut-, Haar- und Augenfarbe.
    Der Helle Typ (helle Haut, blonde oder rote Haare, evtl. Sommersprossen) benötigt mindestens den LSF 30 bis 50+. Der Mischtyp (helle bis hellbraune Haut, dunkelblonde oder braune Haare) braucht mindestens den LSF 30. Der Dunkle Typ (olivfarbener bis bräunlicher Hautton, braune bis schwarze Haare, braune Augen) benötigt mindestens LSF 20.
    Babys sollten der direkten Sonnenstrahlung überhaupt nicht ausgesetzt werden. Wegen der besonders dünnen, empfindlichen Haut ist hoher LSF und gründlicher Sonnenschutz – auch wenn sich das Baby im Schatten aufhält – unverzichtbar.
  • Sonnenschutzzeit bedenken: Der Sonnenschutz der Sonnencreme ist zeitlich begrenzt. Bei dem z.B. hellen Sonnentyp mit Schutzcreme vom LSF 15 hält der Sonnenschutz nur 150 Minuten.
  • Ausreichend eincremen: Viel hilft viel! Erwachsene brauchen durchschnittlich ca. 35 Gramm Sonnencreme. Das entspricht etwa vier Esslöffeln.
  • Vor dem Sonnen eincremen: Die schützende Wirkung gegen UV-Strahlen tritt erst zeitlich verzögert ein. Also ca. 20 bis 30 Minuten vorher eincremen.
  • Es gibt keinen vollständigen Sonnenschutz – auch wenn die Werbung das vielleicht suggeriert. Kein Produkt kann die UV-Belastung vollständig ausbremsen! Eine gewisse Dosis UV-Strahlen erreicht die Haut immer. Wichtig: Verlassen Sie die Sonne, bevor sich die Haut rötet.
  • An die Sonnenbrille denken: Auch die Augen müssen vor Strahlung geschützt werden. Gute Sonnenbrillen verfügen über die CE-Kennzeichnung oder den Zusatz UV 400.
  • Auch im Schatten strahlt die Sonne: Im Schatten trifft immer noch fast die Hälfte des direkten Sonnenlichts auf die Haut. Je stärker die UV-Belastung, desto kürzer ist die Eigenschutzzeit der Haut. Die Intensität der UV-Strahlung nimmt von den Polen der Erde in Richtung Äquator zu und steigt mit der Höhe über dem Meeresspiegel an: um etwa 10 % pro 1.000 Höhenmeter. Wasser, egal ob von Meer oder Schwimmbad, reflektiert die Sonnenstrahlen und verstärkt die UV-Belastung der Haut nochmals um bis zu 90 %.
    Beachten Sie das ebenfalls erhöhte Risiko beim Aufenthalt in den Bergen!
  • Regelmäßig nachcremen: Beim Laufen, Radfahren und Ballspielen sind wir der Sonne oft besonders lange und direkt ausgesetzt. Idealerweise schützen Sie sich vorher mit einem hohen Lichtschutzfaktor und wasserfesten Produkten. Unabhängig von der Höhe des Lichtschutzes sollten Sie immer wieder nachcremen. Denken Sie daran: Durch Schwimmen, Schwitzen und Abtrocknen sowie dadurch, dass die Kleidung auf der Haut reibt, verringert sich die Schutzwirkung.
  • Erste Hilfe bei Sonnenbrand: Hat es Sie doch erwischt, sollte jegliche Sonnenbestrahlung vermieden werden bis der Sonnenbrand abgeheilt ist.
    Kühlende Umschläge (Kein Eis oder Kühlpacks, die die gereizte Haut schädigen!), Feuchtigkeitsgels und After Sun Produkte wirken lindernd.

 

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Wenn die Blase schwächelt …

Schon wieder zur Toilette, obwohl gerade erst da gewesen? Nachts oft raus müssen. Unangenehmes Brennen beim Wasserlassen? Auch wenn Frauen häufiger von der Blasenschwäche betroffen sind, so kennen auch viele Männer den lästigen Drang, häufig die Blase entleeren zu müssen. Gerade Männer geben das ungern zu und handeln oft zu zögerlich.
Durch ärztliche Abklärung und passende Therapie können ca. 80 Prozent der betroffenen Frauen und Männer von ihrem Leiden geheilt werden, und bei den restlichen 20 Prozent lässt sich durch eine gute Hilfsmittelversorgung der Alltag erträglicher gestalten. (Quelle Urologenportal)

Welche Arten der Inkontinenz gibt es hauptsächlich, welche Ursachen sind zu unterscheiden und was hilft?

  • Die Dranginkontinenz ist mit einem plötzlichen, starken Harndrang verbunden. Ursachen können z.B. die Instabilität des Blasenmuskels, Infektionen der Harnwege (auch bei jüngeren Männern), Tumoren der Harnblase oder Blasensteine sein. Infektionen der Harnwege (Blasenentzündung) werden mit pflanzlichen antibakteriell wirkenden und entzündungs-hemmenden Medikamenten oder ärztlich verordneten Antibiotika behandelt.
  • Die Belastungsinkontinenz tritt häufiger bei Frauen auf. Bei körperlicher Anstrengung – z.B. beim Niesen, Husten oder Tragen – geht unwillkürlich Harn ab. Ursächlich ist das auf einen geschädigten Schließmechanismus zwischen Blasenhals und Harnröhre zurückzuführen. Zur Beckenbodenschwäche kann es durch Operationen in der Beckenregion (z.B. an der Prostata des Mannes), Verletzungen oder Überdehnung der unteren Beckenmuskulatur während des Geburtsvorgangs, Östrogenmangel in den Wechseljahren der Frau, einer Gebärmutter-senkung oder eines Gebärmuttervorfalls kommen. Bei der Beckenbodenschwäche hilft gezielte Gymnastik, die den Beckenboden und die Schließfunktion der Blase stärkt. Bei Übergewicht ist Abnehmen geraten, um die Muskulatur der unteren Beckenregion zu entlasten.
  • Von der Überlaufinkontinenz sind ebenfalls viele Männer betroffen. Sie entsteht, wenn der Blasendruck größer ist als der Druck des Harnröhrenverschlusses. Die Blase entleert sich, sobald sie voll ist, und läuft über. Zu den Ursachen zählen z.B. eine gutartige Prostatavergrößerung bei Männern (die Prostata drückt auf die Blase), Verengungen oder Blockade der Harnröhre durch Harnsteine, Fremdkörper, Tumoren oder auch Nervenschädigungen durch z.B. Diabetes Mellitus. Bei der gutartigen Prostatavergrößerung verschaffen rezeptpflichtige Medikamente und auch Pflanzenpräparate Linderung. Der Facharzt wird unter bestimmten Umständen auch zu einer Prostata-OP raten.

Informationsmaterial und Adressen von Beratungsstellen sowie Kontinenz- und Beckenboden-Zentren finden Betroffene auf der Website der Deutschen Kontinenz Gesellschaft:
www.kontinenz-gesellschaft.de.

In der Apotheke bieten wir Ihnen diskrete Beratung. Unser Sortiment bietet auch passende Einlagen und Pants, die Ihnen das Leben erleichtern!

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Wanderlust

Wandern liegt voll im Trend und gilt längst nicht mehr als uncool. Die Zahl derer, die begeistert die Natur durchstreifen, wächst. Die Wälder, die Höhenzüge, die Landschaft, die Ruhe ziehen viele – auch jüngere Menschen – gerade jetzt besonders an.

Es gibt Dinge, die bei jeder Wanderung als kleine Rucksack-Apotheke für den Ernstfall dazu gehören.

Das Minimalset für den Wanderrucksack besteht aus:

  • Pflaster für die Wundversorgung. Bewährt haben sich Mix Packs, die verschiedene Pflastergrößen und Arten beinhalten oder auch flüssiges Pflasterspray.
  • Speziell Blasenpflaster verschaffen sofortige Schmerz- und Drucklinderung. Auch hier sind Mix Packs mit verschiedenen Größen empfehlenswert.
  • Schmerzlindernde Salben und Eisspray leisten bei Prellungen, Verstauchungen und Bänderzerrungen gute Dienste.
  • Für alle Fälle sollten Schmerztabletten keinesfalls fehlen.
  • Auch beim Wandern sind Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor besonders wichtig. Empfindliche Kinderhaut braucht dabei besonderen Schutz.
  • Vor Insektenstichen oder Zeckenbissen schützt man sich am besten mit dichter Kleidung. Außerdem sollten sich Wanderer mit Insekten abwehrenden Mitteln, sogenannten Repellentien, einreiben und die Strümpfe über die Hose ziehen.
  • Eine Zeckenkarte ist ein nützliches Utensil, falls die Zecke trotz Schutzmaßnahmen zugebissen haben sollte. Damit lässt sich die Zecke einfach und sicher entfernen, ohne diese zu quetschen.

Genießen Sie gut geschützt die freie Natur!

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Wärmstens zu empfehlen!

Wärmetherapie entspannt die Muskeln und hilft gegen Schmerzen, die durch Verspannungen verursacht werden. Genau das ist z.B. bei vielen Rücken- und Nackenbeschwerden der Fall.
Durch Wärme werden die Gefäße erweitert, die Regeneration des geschädigten Gewebes wird unterstützt und die Schmerzwahrnehmung reduziert.

Wärme ist bei nicht-entzündlichen Muskelbeschwerden und Verspannungen anzuwenden.
VORSICHT: Bei akuten Entzündungen oder auch bei Herz-Kreislauf-Problemen, Fieber, Verletzungen der schmerzenden Stelle, Diabetes, rheumatoider Arthritis und auch in der Schwangerschaft ist von dieser Therapieform abzusehen. Gleiches gilt für akute Verletzungen wie z.B. Verstauchungen oder Schwellungen, die stattdessen kühlend behandelt werden müssen.

Welche Anwendungsarten der Wärmetherapie gibt es?

  • Bekannt sind Rotlichtlampen. Dabei wirkt Infrarotlicht zunächst auf die obere Hautschicht ein und dringt dann in tiefere Hautschichten vor. Durchblutung und Entspannung werden gefördert.
  • Gefüllte Wärme- oder Kirschkernkissen werden in der Mikrowelle erwärmt, dann auf die schmerzende Stelle gelegt und so die Durchblutung angeregt.
  • Bei Wärmepackungen werden z.B. Naturmoor, Gele oder der Naturschlamm Fango genutzt.
  • Beim Ultraschall produzieren schnell aufeinanderfolgende Wellen die Wärme gezielt auf die schmerzenden Stellen.
  • Dicke Handtücher, fest zusammengerollt und mit heißem Wasser getränkt, bilden eine „heiße Rolle“. Die Tücher werden dann langsam auf dem Schmerzbereich ausgerollt und sanft auf die Haut gedrückt.
  • Praktische Wärmepflaster werden auf die schmerzende Stelle aufgebracht und wärmen dann anhaltend über mehrere Stunden. Sie bieten hohen Tragekomfort und können somit auch mobil genutzt werden.

Unser Team wird Ihnen mit dem passenden Produkt bei der Muskelentspannung helfen können.

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