Aktuelles

Sonnenschutz nicht vergessen

Was hilft bei Sonnenallergie?

Juckreiz, Hautrötung, Bläschen nach dem Sonnenbad – eine Sonnenallergie?
Meistens handelt es sich bei „Sonnenallergien“ um eine polymorphe Lichtdermatose, auch Sonnenekzem genannt. Sie trifft in Mitteleuropa mehr als jeden Zehnten, Frauen häufiger als Männer. Sie kann in jedem Alter auftreten, kommt aber vor allem bei Kindern und jungen Erwachsenen vor.

Symptome einer polymorphen Lichtdermatose zeigen sich typischerweise dann, wenn die Haut nach längerer „Sonnenabstinenz“ eine ungewohnt hohe Dosis Sonnenstrahlen abbekommt – zum Beispiel nach einem ausgedehnten Spaziergang in der ersten Frühlingssonne oder zu Beginn eines Strandurlaubs im Süden.
Auf den Hautstellen, die der Sonne ausgesetzt waren, bilden sich nach Stunden oder wenigen Tagen stark juckende, fleckige Rötungen. Dann entstehen meist Knötchen (Papeln) oder Bläschen.

Tipps für Betroffene:

Meiden Sie weitere Sonneneinstrahlung.
Wenn sich erste Anzeichen einer Sonnenallergie zeigen, heißt es: Raus aus der Sonne! Sie sollten wissen, dass auch Sonnenschirme UV Strahlung nur zu ca. 50% abhalten. Das gilt auch für Textilien aus Kunstfasern. Besser sind Kleidungsstücke aus dicht gewebten, dunklen Stoffen.

Kühlen.
Eine bewährte Sofortmaßnahme ist Kühlen. Dabei helfen z.B. feuchte Baumwolltücher oder die kalte Dusche. Eis hingegen sollte niemals auf die Haut kommen, da Geweebschäden drohen.

Passende Salben und Cremes aus der Apotheke anwenden.
Hydrocortison-Gels nehmen die Rötung, wirken entzündungshemmend und verschaffen Kühlung.

Vorbeugung.
Gewöhnen Sie die Haut langsam an die Sonne und halten Sie sich zunächst vermehrt im Schatten aus. Nutzen Sie ausreichend hohen Sonnenschutz ohne Emulgatoren und Fette. Meiden Sie vor allem Sonneneinstrahlung in der Mittagszeit von 11 bis 15 Uhr. Weniger ist mehr. Bevorzugen Sie textilen Sonnenschutz (Hut oder Shirt) aus dicht gewebtem, dunklem Stoff.
Bestimmte Medikamente wie spezielle Antibiotika, Diuretika, Antidepressiva, Johanniskraut-Präparate oder Herzmedikamente erhöhen die Empfindlichkeit der Haut. 

In der BÄREN – APOTHEKE beraten wir Sie gerne!

Heiße Tage

Was hilft an heißen Tagen?

Vielen Menschen machen hohe Temperaturen zu schaffen. Die einen leiden unter starkem Schwitzen, andere klagen über Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen, Unwohlsein oder Konzentrations-schwäche.

Der Grund dafür? Die Kerntemperatur in den Organen und im Gehirn beträgt 37,5 Grad. Bei dieser Temperatur funktionieren die Organe und biochemischen Abläufe optimal. Die Temperatur der Körperhülle ist etwas niedriger und liegt bei rund 36,5 Grad. Der körpereigene Wärmeregulator transportiert über das Blut die Wärme von innen nach außen.

Wenn die Umgebungstemperatur hoch ist, funktioniert dieser Regulator nicht mehr richtig, und die Körperoberfläche erwärmt sich ebenfalls. Trotzdem versucht der Organismus die Kerntemperatur gleich zu halten: Der Blutdruck steigt, denn das Blut soll die Wärme abtransportieren, und der Körper schwitzt – dadurch entsteht Verdunstungskälte. Genau diese beiden Umstände, hoher Blutdruck und Flüssigkeitsverlust, machen vielen zu schaffen. Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Benommenheit, allgemeine Kreislaufprobleme oder sogar ein Kreislaufkollaps können die Folgen sein.

Folgenden Tipps können Ihnen helfen:

Kreislauf stabilisieren.
Viel Wasser trinken, Salz und Mineralien zu sich nehmen, denn durch das Schwitzen verliert der Körper jede Menge Salz. Brühe, Salzgebäck oder auch Salat ersetzen es wieder. Ruhe im Schatten, Abkühlung der Unterarme oder Füße unter kaltem Wasser, nasse Haare können ebenfalls die Körpertemperatur senken und den Kreislauf wieder auf Vordermann bringen.

Kälte-Schock vermeiden.
Mit Kälte ist allerdings Vorsicht geboten: Wer sich mit Eis oder einem kalten Getränk erfrischen möchte, riskiert eventuell Kopfschmerzen. Den Temperaturunterschied von eiskaltem Eis im Mund eines hoch erhitzen Körpers vertragen einige Menschen nicht gut. Sie sollten allzu starke Temperatur-Unterschiede vermeiden.

Duschen: Lauwarm statt eiskalt.
Hitzegeplagte erfrischen sich gut mit einem feuchten Tuch auf der Stirn oder indem sie kaltes Wasser über die Unterarme laufen lassen. Bei der kalten Dusche ist jedoch Vorsicht geboten: Wer eiskalt duscht, regt seinen Kreislauf schockartig derart an, dass es zu Problemen kommen kann – er schwitzt dann danach noch mehr, denn die kalte Dusche am heißen Tag treibt den Blutdruck in die Höhe. Also: Besser lauwarm duschen.

Raum kühlen.
Wer kann, sollte lieber einen kühlen Raum aufsuchen. In unseren Breiten sind die Wohnungen und Häuser häufig nach Süden ausgerichtet, der Sonne entgegen. An heißen Tagen heißt es also: Nach Süden gerichtet Räume abdunkeln. Alle Gardinen zuziehen und die Fenster geschlossen halten, um Hitze und Sonne auszusperren. Wer seinen Kreislauf schonen möchte, hält sich am besten in „nördlichen“ Zimmern auf. 

Richtig essen und trinken.
Wer viel schwitzt, muss viel trinken. Zweieinhalb bis drei Liter sind ideal – am besten Wasser.
Noch mehr als an anderen Tagen sollte bei Hitze auf ausreichend Flüssigkeit geachtet werden. Das Getränk der ersten Wahl ist hier Wasser. Auch mit Wasser verdünnte Fruchtsäfte füllen die Reserven wieder auf. Besonders ältere Menschen sollten sich ständig an das Trinken erinnern. Im Alter nimmt das Bedürfnis nach Flüssigkeit häufig ab. So kommt es, dass alte Menschen zu wenig trinken und dann an Austrocknung leiden. Wer das Trinken oft vergisst, sollte sich gleich morgens zwei Liter Wasser oder Saft an verschiedene Orte in der Wohnung stellen. Beim Vorbeikommen erinnern die Getränke daran, einen Schluck zu nehmen. Beim Essen gilt: keine schwere und fette Kost, sondern besser mehrere kleine und leichte Mahlzeiten mit viel Obst und Gemüse. Achten Sie auf leichte Kost wie z.B. Obst und Salat.

Vorsicht bei Klimaanlagen.
Die Klimaanlage sollte nicht so kühl eingestellt werden, dass schon wieder zur Strickjacke gegriffen wird. Der Kontrast zwischen drinnen und draußen ist dann viel zu hoch. Der erste Schritt an die Luft kann für den Kreislauf sehr belastend werden. Das gilt auch für die Klimaanlage im Auto. Starker Luftzug aus dem Klimaschlitz kann zu Muskelverspannungen oder auch Bindehautentzündung führen.

Luftige Kleidung.
Die leichten, fließenden Stoffe der Sommerkleidung sollten möglichst nicht hauteng anliegen, damit die Haut genug Luft bekommt. Modische Stretchhosen und enge Tops sollten an extrem heißen Tagen eher im Schrank hängen bleiben. Die Wahl fällt besser auf weit geschnittene Kleidungsstücke, die der Haut ein wenig Luft lassen. Eine Kopfbedeckung spendet Schatten: Schirmmütze, Strohhut, Kappe – alles, was die Hitze abhält, tut gut.

Sport nur am frühen Morgen.
Wer an heißen Tagen nicht auf seine Ration Bewegung, zum Beispiel in Form von Walken oder Joggen, verzichten möchte, sollte dies auf die frühen Morgenstunden legen, wenn die Luft noch kühl und frisch ist. Insbesondere in der Mittagszeit ist Sport für Herz und Kreislauf zu belastend.

Endlich wieder Spargelzeit

Endlich wieder Spargelzeit!

Die heimische Spargelsaison beginnt Mitte April und endet am Johannistag (24. Juni), damit der Spargel noch ausreichend Zeit hat, durchzuwachsen und einen grünen Busch zu bilden. Vom 24. Juni bis zum ersten Frost sind es mindestens 100 Tage. Diese Zeit braucht der Spargel, um genügend Kraft für das nächste Jahr zu sammeln.

Spargel besteht zu 93 Prozent aus Wasser und hat mit 18 Kilokalorien pro 100 Gramm kaum Kalorien.

Das Frühlingsgemüse ist ein echter Vitaminspender mit den Vitaminen A, C, B1, B2 und E, die das Herz-Kreislaufsystem unterstützen.

Außerdem regen die Ballaststoffe des Spargels die Darmtätigkeit an.

Die enthaltenen Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Phosphor, Zink, Magnesium und Eisen sind wichtig für Nerven, Haut und Haare.

Durch den hohen Anteil von Kalium und Asparagin (daher hat der Spargel seinen lateinischen Namen: Asparagus) wird die Nierentätigkeit angeregt. Der Eiweißbaustein Asparagin verleiht ihm eine entwässernde Wirkung. Schadstoffe können auf diese Weise gut aus dem Körper gespült werden und das Blut wird gereinigt.
Die Asparagusinsäure bewirkt übrigens den strengen Geruch des Urins beim Toilettengang. Die Schwefel-Verbindung wird im Körper verstoffwechselt und deren Abbauprodukte im Urin ausgeschieden.

Für schwangere und stillende Frauen ist Spargel aufgrund seines hohen Folsäuregehalts ideal.

Grüner Spargel enthält teilweise noch mehr Nährstoffe als der weiße: Sein Gehalt an Provitamin A und Vitamin ist im Vergleich zum weißen höher.

Leckere Spargelrezepte finden Sie hier: http://www.diabetes-ratgeber.net.

Vorsicht ist bei Gicht- und Nierenerkrankungen geboten: Spargel enthält Purine. Wer an Gicht oder an Nierenerkrankungen leidet, sollte beim Spargelgenuss vorsichtig sein und mit seinem Arzt abstimmen, wieviel davon er bedenkenlos essen kann.