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Nackenschmerzen – was hilft.

 

Viele kennen das: Nachts falsch gelegen, zu viel am Tablet oder Smartphone gesessen und schon melden sich Schmerzen im Nacken- oder Schulterbereich. Oft stecken Muskelverspannungen dahinter, die nach einer Weile von selbst wieder verschwinden. Meist hilft Bewegung – bloß keine Schonhaltung!
In wenigen Fällen stecken ernsthaftere Ursachen dahinter: Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Lähmungserscheinungen im Arm sollten medizinisch abgeklärt werden, um z.B. einen Bandscheibenvorfall auszuschließen.
In allen anderen Fällen hilft Bewegung, die die Verspannung lösen kann. Bewegung fördert die Durchblutung und kurbelt den Stoffwechsel der Muskeln an.

Zwei einfache Übungen:
Stellen Sie sich mit geradem Rücken an die Wand und drücken Sie dabei den Hinterkopf für ca. 20 Sekunden fest gegen die Wand.
Oder das Pendeln des Kopfes von Seite zu Seite mit dem Kinn an der Brust.
Das entspannt die Muskulatur und beugt weiteren Beschwerden vor.
Auf Dauer können auch ergonomische Veränderungen am Arbeitsplatz helfen:
z.B. Sitzhöhe am Schreibtisch, Position der Stuhllehne, Entfernung vom Stuhl zur Tastatur oder die Bildschirmhöhe variieren. Wichtig ist, die Körperposition regelmäßig zu verändern.
Auch hier zählt Bewegung!

Außerdem helfen zahlreiche rezeptfreie Medikamente, die Nackenschmerzen zu lindern: Das können Wärmeanwendungen als Wärmeauflagen oder in Salbenform sein. Sie helfen Verspannungen zu lösen.

Wir wissen, was hilft!

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Fehler beim Wiegen vermeiden.

Wer abnehmen will, der wird sein Gewicht kontrollieren und sich regelmäßig mit Hilfe einer Körperwaage wiegen. Das PTA Forum informiert in der Januarausgabe über häufige Fehler, die dabei vermieden werden sollten.
Fehler 1 „Regelmäßig“ meint nicht täglich! Beim täglichen Wiegen entsteht oft Frust, der den Abnehmerfolg gefährdet. Einmal pro Woche genügt völlig.
Fehler 2 Wiegen nach salzreichem Essen: Wer am Abend salz- oder kalorienreich gegessen hat, der sollte sich nicht am nächsten Morgen auf die Waage stellen. Denn die in der Speise enthaltenen Salze und Kohlenhydrate halten große Mengen Wasser im Körper, was sich wiederum auf der Waage zeigt. Wiegen Sie sich also besser nach einem Abend mit salzarmer oder mild gewürzter Kost.
Fehler 3 Vor der Periode entwickeln sich bei manchen Frauen vermehrte Wassereinlagerungen im Bauch, in den Brüsten und Beinen. Das kann bis zu 3 Kilo auf die Waage bringen! Also besser nach der Periode wiegen bzw. in den ersten beiden Wochen.

Außerdem ist zu beachten:
Die Waage sollte auf ebenem und hartem Untergrund stehen. Es sollte auch immer dieselbe sein, denn Waagen können schon über unterschiedliche Abweichungen verfügen. Beim Abnehmen zählt vor allem die Gewichtsdifferenz und weniger das absolute Gewicht.

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Das Gehirn fit halten.

Die grauen Zellen wollen trainiert werden, um aktiv zu bleiben.
Die Alzheimer Forschung Initiative (AFI) bestätigt, dass geistige Aktivität vor Demenz schützen kann. Unterschiedliche Beschäftigungen, fordern das Gehirn. Dabei ist es wichtig, auch neue Themen und Aufgaben zu entdecken und auch mal von Alltagsroutinen abzuweichen. Das kann z.B. ein neues Hobby, ein Kurs bei der VHS oder eine Theatergruppe sein.

Das stärkt unser Gehirn:

  • MUSIK hören, tanzen oder ein Instrument erlernen. Auch hier zählt die Abwechslung, also nicht immer die gleichen Songs hören, sondern öfters mal wechseln. Speziell ungewohnte Klänge bringen Abwechslung für das Gehirn.
  • SOZIALE KONTAKTE: Freundschaften pflegen, neue Kontakte suchen, Gespräche führen: Das Zuhören, die Wahrnehmung von z.B. Mimik und Gestik des Gegenübers, fordert das Gehirn.
  • ROUTINEN DURCHBRECHEN: Mal neue Wege für den Spaziergang wählen, die Zähne mal mit den anderen Hand putzen oder für den Einkauf einen anderen Laden besuchen. Auch das aktiviert das Gehirn.

Auch die grüne Medizin aus der Apotheke kann dabei helfen, die geistige Fitness zu unterstützen.

  • Aus den Blättern des GINKO biloba Baums gewinnt die Pharmazie Extrakte, die die Durchblutung fördern, vor allem die der feinen Blutgefäße im Gehirn. Der Wirkstoff verbessert nachlassende Gedächtnisleistung, steigert die Konzentration und kann den Beginn einer Demenz hinauszögern. Bei arteriellen Verschlusskrankheiten der Gefäße lindert eine Ginkgo-Therapie die Beschwerden. Auch bei Ohrgeräuschen oder Schwindelgefühlen, die auf mangelnder Durchblutung beruhen, ist Ginkgo zu empfehlen. Ginkgo steigert die Hirndurchblutung, aktiviert den Stoffwechsel der Gehirnzellen und hilft, Zellschäden zu verhindern.
  • Extrakte aus der fernöstlichen GINSENG-Wurzel stimulieren das zentrale Nervensystem, steigern die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und helfen bei Konzentrationsschwäche. Merkfähigkeit, Auffassungsvermögen und Koordination können verbessert werden. Ginseng gehört zu den sogenannten „Adaptogenen“, die die die Abwehrkräfte stärken und über blutzuckersenkende Wirkung verfügen.
  • Gesunde Gefäße sind für die Durchblutung des Gehirns unverzichtbar. Mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren aus Seefisch oder pflanzlichen Quellen beugen der Arterienverkalkung vor. Produkte aus der Apotheke enthalten die Wirkstoffe in besonders hoher Konzentration.

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Verstopfung?

Bei Verstopfung („Obstipation“) fühlen sich die Betroffenen oft erheblich beeinträchtigt.
Rund 15% – 20% der Deutschen leiden darunter. Dabei sind Frauen mit ca. zwei Dritteln deutlich häufiger betroffen als Männer. Mit dem Alter steigt das Risiko. Die Ursachen können vielfältig sein: Stress, eine ballaststoffarme Ernährung oder zu wenig Bewegung begünstigen das Entstehen einer Verstopfung. Aber auch Medikamente sowie bestimmte Erkrankungen können eine Rolle spielen.
Es muss nicht direkt eine Verstopfung vorliegen, wenn man nicht mindestens einmal pro Tag auf der Toilette war.

Wann liegt eine Verstopfung vor?
Generell ist dann von einer Verstopfung die Rede,

  • wenn der Darm langsamer als gewöhnlich arbeitet. Kennzeichnend dafür ist z.B. ein als unangenehm empfundener, harter und trockener Stuhlgang, der schwierig oder sogar schmerzhaft ist. Blähungen im Bauchraum sowie ein Völlegefühl sind weitere Symptome.
  • wenn der Stuhlgang selten erfolgt, das heißt weniger als dreimal pro Woche.

Welche Arten der Verstopfung lassen sich unterscheiden?
Die am häufigsten auftretende Form ist die „primäre“ Verstopfung: Dabei handelt es sich um eine schwierige, seltene und/oder unvollständige Darmentleerung ohne bekannte Ursache oder Grunderkrankung, ohne organische Ursache oder zugrundeliegende körperliche Anomalie.
Bei der „sekundären“ Verstopfung liegen organische Ursachen vor, z.B. Stoffwechselstörungen oder verengte Stellen im Dickdarm. Diverse Erkrankungen können Muskeln und Nerven beeinträchtigen und somit Auslöser sein.
Akut über Tage bis Wochen auftretende Verstopfung wird von chronischer länger als 3 Monate auftretender Verstopfung unterschieden.

Was hilft?

Ballaststoffe, wie z.B. Flohsamenschalen oder Leinsamen haben sich bei der Behandlung einer chronischen Verstopfung bewährt. Diese Stoffe erhöhen die Stuhlmenge und den Darmdurchlauf; durch die Bindung von Wasser verbessern sie zudem die Stuhlkonsistenz.
Hochwertige Abführmittel (Laxanzien) aus der Apotheke können in den allermeisten Fällen erfolgreich Abhilfe schaffen.
Patienten mit eingeschränkter Mobilität, für die Maßnahmen wie erhöhte Ballaststoffzufuhr und höhere Trinkmengen sowie mehr Bewegung nicht möglich sind, kann der Wirkstoff „Macrogol“ zum Einsatz kommen. Er bindet ebenfalls Wasser im Darm, wird selbst nicht abgebaut, erhöht das Stuhlvolumen und die Stuhlfrequenz. Die Wirkung tritt erst nach 24 bis 48 Stunden ein.
Wird eine schnellere Darmentleerung gewünscht, eignen sich z.B. Bisacodyl Zäpfchen. Anders als bei oralen Darreichungsformen tritt die Wirkung hier bereits nach ca. 20 Minuten ein.

Bei Verdacht auf Darmverschluss, bei starken, akuten Bauchschmerzen, bei weiteren Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen sollten Laxanzien nicht angewendet werden. Hier Verdacht auf eine akute Blinddarmentzündung oder eine entzündliche Erkrankung des Magen-Darmtraktes vorliegen. In diesen Fällen ist der Rat des Arztes einzuholen.

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