Aktuelles

Gute Reise!

 

Urlaub schon geplant? Koffer gepackt?
Eine gut sortierte Reiseapotheke gehört ins Gepäck, denn niemand kann vor Krankheit oder Verletzung im Urlaub sicher sein.

Speziell im Ausland kann es schwierig sein, die richtigen Medikamente zu bekommen.

Wir empfehlen zumindest eine Grundausstattung, die je nach Reiseland variieren kann, mitzunehmen:

  • Pflaster (Blasenpflaster und wasserfestes Pflaster)
  • Verbandsmaterial, Klebeband, Wund-Desinfektionsspray, Pinzette, Schere
  • Einmalhandschuhe
  • Sonnenschutzmittel und Salbe gegen Sonnenbrand
  • Insektenschutzmittel, Juckreiz stillendes Gel
  • Schmerzmittel (Ibuprofen, ASS oder Paracetamol)
  • Fieberthermometer
  • Brand- und Wundheilsalbe
  • Mittel gegen Durchfall (z.B. Elektrolytpulver, Loperamid)
  • Präparate gegen Husten und Schnupfen (z.B. Nasenspray)
  • Augentropfen
  • Mittel gegen Reiseübelkeit

 

Wer mit Familie verreist, sollte an kindgerechte Mittel gegen Durchfall, Schmerzen und Fieber denken.

Generell ist zu beachten, die Medikamente auch am Urlaubsort kühl und trocken aufzubewahren.

Für Autoreisen empfiehlt sich die Lagerung in einer Kühltasche. Bei der Reiseapotheke aus dem Vorjahr überprüfen Sie bitte das Haltbarkeitsdatum der Präparate.

 

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Sonnenschutz im Frühling nicht unterschätzen!

 

UV-Strahlung gefährdet die Haut zu jeder Jahreszeit und Temperatur – auch im Frühling. Die Strahlenbelastung ist gerade jetzt besonders hoch. Die Ozonschicht, die einen Großteil der aggressiven UV-Strahlung herausfiltert, ist im Mai häufig dünner. Entsprechend mehr gefährliche Strahlen können die Schutzschicht der Erdatmosphäre durchdringen und so auf die Haut gelangen. Außerdem trifft die Frühlingssonne auf unvorbereitete Haut: Nach den dunklen Wintermonaten ist sie nur gering pigmentiert (Gehalt an Farbstoffen) und dadurch besonders lichtempfindlich.
Also gilt: Langsam vorbräunen und zusätzlich schützen! Nutzen Sie auch im Frühling Sonnenschutzprodukte, um Sonnenbrand zu vermeiden und das Hautkrebsrisiko gering zu halten.

Daran sollten Sie denken:

  • Im Frühling wie im Sommer gilt für alle Hauttypen: Wer sich länger im Freien aufhalten will, trägt am besten schon zu Hause eine Sonnencreme mit typgerechtem UV-Schutz auf.
  • Die empfindlichen Regionen Stirn, Nasenrücken und Ohren gehören besonders sorgfältig eingecremt. Hier eignen sich spezielle Sonnenschutzprodukte fürs Gesicht, die schnell einziehen und viel Feuchtigkeit spenden.
  • Beim Radfahren, Joggen oder Wandern gehört immer eine Sonnencreme in der Tasche. Wenn Sie unterwegs schwitzen, kann der Schutzfilm verloren gehen. Dann sollten Sie ca. alle zwei Stunden Nachcremen.
  • Wie lange dürfen Sie sich in der Sonne aufhalten, ohne einen Sonnenbrand zu riskieren? Die Eigenschutzzeit der Haut multipliziert mit dem Lichtschutzfaktor der Creme ergibt die maximale Zeit, die Sie sich in der Sonne aufhalten können. Bei heller Haut z.B. beträgt die Eigenschutzzeit ca. 10 Minuten, mit einem Lichtschutzfaktor 30 verlängern Sie den Schutz auf rund 300 Minuten – sofern Sie ausreichend Creme auftragen.
  • Prüfen Sie die Haltbarkeit, wenn ein Sonnenschutzprodukt aus dem letzten Jahr verwendet wird. Auf den Produkten finden Sie Hinweise, wie viele Monate die Creme nach dem Öffnen noch haltbar ist.
  • Und nicht vergessen: Mit einem Hut oder Tuch beugen Sie Sonnenbrand auf der empfindlichen Kopfhaut vor.

Viel Spaß in der Sonne!

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Alltagstipps für Pollenallergiker

 

Was hilft gegen Heuschnupfen, abgesehen von Medikamenten? Es gibt einige Tipps, um im Alltag die Pollenlast zu verringern und lästige Beschwerden zu lindern.

  • Speziell am Schlafzimmerfenster ein Pollenschutzvlies anbringen.
  • Möglichst nur zu pollenarmen Tageszeiten lüften (in der Stadt morgens zwischen 6 und 8 Uhr, auf dem Land abends zwischen 18 und 24 Uhr).
  • Während der Pollensaison am besten in pollenfreie Regionen verreisen. Pollenarme Luft findet sich vor allem auf Inseln, am Meer oder in Hochgebirgslagen.
  • Bei schönem Wetter tagsüber im Freien eine Sonnenbrille aufsetzen. Sie ist kein zuverlässiger Schutz, hält jedoch die Pollen zumindest teilweise von den Augen fern und reduziert so die Symptome.
  • Vor dem Schlafengehen die Haare waschen.
  • Bei geschlossenem Fenster schlafen.
  • Getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer wechseln bzw. erst gar nicht ins Schlafzimmer bringen.
  • Bettwäsche regelmäßig wechseln.
  • Möbel häufig mit einem feuchten Tuch abwischen.
  • Luftreiniger aufstellen. Die Geräte filtern Pollen und Staub aus der Luft und können so Erleichterung verschaffen.
  • Wäsche nicht im Freien trocknen.
  • Staubsauger mit HEPA-Filter verwenden
  • Täglich Staubsaugen bzw. glatte Böden (Fliesen-, Laminat- oder Parkettböden) täglich feucht wischen.
  • Auf Staubfänger zu Dekorationszwecken (wie Trockenblumen, Wandschmuck etc.) verzichten.
  • Rauchen, verrauchte Räume und Schwimmen in gechlortem Wasser vermeiden.
  • Beim Autofahren die Autofenster geschlossen halten.
  • In Autolüftungen und Klimaanlagen Pollenfilter verwenden und regelmäßig erneuern.
  • Regelmäßig eine Nasendusche mit 0,9-prozentiger Kochsalzlösung anwenden, um die Pollen aus der Nase herauszuspülen.

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Erkältung oder Allergie?

Wenn die Nase läuft, dann kann das zweierlei bedeuten: Erkältung oder Pollenallergie.
Folgende Alltags-Symptome liefern Kriterien, um die beiden völlig unterschiedlichen Erkrankungen zu unterscheiden.

Erkältung:

  • Das Sekret ist gelblich bis grün-gelblich.
  • Das Niesen erfolgt punktuell.
  • Dauer: Die Erkältung verschwindet meist nach ca. 2 Wochen
  • Juckreiz ist nicht vorhanden.
  • Ist unabhängig von Wettereinflüssen und verschwindet durch Veränderung des Wetters nicht.

Allergie:

  • Das Sekret ist flüssig und klar.
  • Das Niesen erfolgt anfallsartig, meist bei Ortswechsel.
  • Dauer: Kann wochenlang über eine ganze Pollensaison andauern.
  • Juckreiz an Nase, Augen und im Rachen möglich.
  • Verbessert sich oder verschwindet bei längeren Regenphasen.

Handelt es sich tatsächlich um eine Allergie, dann sorgen antiallergische Medikamente innerhalb kurzer Zeit für Linderung. Antihistaminika gibt es als Nasenspray, Augentropfen oder Tabletten. Bei einer Erkältung wirken diese nicht.

Wer nicht immer wieder zu Tropfen, Sprays oder Tabletten greifen will, dem ist eine sogenannte Allergieimpfung, die Hyposensibilisierung, zu empfehlen.

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Hautpflege für strapazierte Haut.

Für alle Menschen mit belasteter Haut ist die regelmäßige Basispflege zur Stabilisierung der Hautbarriere das A und O. Die Pharmazeutische Zeitung informiert (Quelle PTA Forum „Hautpflege für Krebspatienten“ vom 21.1.2024), dass dies speziell auch für Krebspatienten gilt, die sich einer onkologischen Therapie unterziehen.
Bestrahlung, Chemo- oder orale Tumortherapie bedeuten Stress für die Haut. Die Hautoberfläche selbst, die Schleimhaut, Haare und Nägel reagieren besonders empfindlich, und es können juckende und entzündete Hautpartien mit Bläschen oder Pusteln, Haarausfall und brüchige Nägel auftreten.
Es ist nachgewiesen, dass rechtzeitige, spezielle und regelmäßige Hautpflege mit rückfettenden und feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen die Schutzbarriere stabilisiert und das Ausmaß der Hautirritationen mindert bzw. sogar verhindert.
Dabei sollten rückfettende Inhaltsstoffe wie Urea oder Glycerin und andere natürliche Feuchthaltefaktoren und Ceramide (Fette) in der Basispflege enthalten sein.
Zu vermeiden sind Zusammensetzungen mit Alkohol, Duftkomponenten und anderen potentiell allergisierenden Stoffen.
Was speziell passt, ist bei Krebspatienten mit dem Radiologen abzusprechen.

Wir bieten ein großes Sortiment qualitativ hochwertiger Produkte für die Basispflege speziell für irritierte und strapazierte Haut und beraten Sie gern.

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