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Unterstützung für das Immunsystem

Der Sonnenhut (Echinacea) ist nicht nur schön im Garten anzusehen, er findet auch in der Pflanzenheilkunde Beachtung.
Die prägnante, zapfenförmig-stachelige Mitte seiner Blütenköpfe setzt sich aus zahlreichen kleinen Röhrenblüten zusammen. Sie prägt seinen botanischen Namen „Echinacea“, aus dem Griechischen „echinos“ (Igel) oder „Echinoidea“ (Seeigel). Aus ihr entspringen strahlenförmig schmale pink-violette Zungenblüten. Die bis zu einen Meter hohe Staude gehört damit zur großen Familie der Korbblütler (Asteraceae).
Ihre botanischen Wurzeln liegen in den heiß-trockenen Prärien Nordamerikas. Bereits die indianischen Ureinwohner nutzten den Sonnenhut als Allheilmittel gegen Wunden, Verbrennungen, Mumps, Zahnschmerzen, Erkältungen, Magenkrämpfe, Kopfschmerzen und Schlangenbisse.
Heute gelten die Pflanzenauszüge als immunstärkend und heilungsfördernd. Sie aktivieren das Immunsystem und dienen z.B. der Vorbeugung und Behandlung von Erkältungsleiden.
Werden die Zubereitungen der Heilpflanze gleich bei den ersten Anzeichen eines grippalen Infekts eingenommen, so verlaufen die typischen Beschwerden meist milder und der Infekt verschwindet schneller wieder.

Bitte beachten:
Wer auf Korbblütler allergisch reagiert, sollte Sonnenhut nicht anwenden, da es zu allergischen Reaktionen kommen kann.
Sonnenhutpräparate sollten nicht länger als zehn Tage angewendet werden. Hält eine Erkältung länger an oder leiden Sie an häufig wiederkehrenden Infekten, so sollten Sie mit dem Arzt darüber reden.

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Zu viel Luft im Darm?

„Darmwinde“, Blähungen (lat. Flatulenz, flatus = Wind) sind völlig normal. Ca. 15-mal am Tag gehen beim Menschen Winde ab. Bei der Verdauung entstehen im Darm Gase wie Kohlendioxid, Methan und Wasserstoff, die größtenteils von Blutgefäßen in der Darmwand aufgenommen und über die Lunge ausgeatmet werden. Ein weiterer Teil entweicht durch den After: Wir pupsen.
Wenn zu viele Gase aus dem Darm ins Freie gelangen, dann ist von Blähungen die Rede. Je mehr Darmgase vorhanden sind, desto mehr dehnen sich die Darmwände – was durchaus schmerzhaft sein kann. Wir empfinden den Geruch und geräuschvollen Abgang als unangenehm.
Je nach Ursache können Blähungen mit weiteren Symptomen wie Durchfall, Bauchkrämpfe, Verstopfung, Völlegefühl, Darmgeräusche oder ungewollten Abgang von Stuhl einhergehen.

Tipps zur Selbsthilfe:

  • Essen Sie langsam und mit Genuss. Wer hastig isst, schluckt vermehrt Luft, was Blähungen begünstigt.
  • Mehrere kleine Mahlzeiten sind verträglicher als drei große. Dadurch wird die Verdauung weniger belastet.
  • Reduzieren Sie möglichst den Verzehr blähender Lebensmittel wie z.B. Hülsenfrüchte, ofenfrisches Brot, Kohl, Zwiebeln und Knoblauch, fettes Fleisch und fette Wurstwaren, Käse mit über 45% Fett, Vollmilch.
  • Bewegen Sie sich regelmäßig, denn Bewegung regt die Verdauung und die Durchblutung an. Gase können dann leichter aus dem Darm resorbiert oder durch Darmwinde abgegeben werden.
  • Auch Stress und Hektik können zu Blähungen führen. Gezielte Entspannung – z.B. durch ein ausgleichendes Hobby – beugt immer wiederkehrenden Blähungen vor.
  • Wärme lindert die Beschwerden und besänftigt mögliche Bauchschmerzen.
  • Im Uhrzeigersinn kreisende Massagen des Bauchs helfen beim Abtransport der überschüssigen Luft aus dem Darm.
  • Arzneitees mit z.B. Fenchel, Anis, Kümmel, Pfefferminz sind bekannt für ihre entkrampfende und entblähende Wirkung.

In der Apotheke gibt es rezeptfreie Arzneimittel mit z.B. entschäumender und entkrampfender Wirkung, die zuverlässig helfen. Sprechen Sie uns an. Wir wissen, was hilft.
Halten Blähungen länger an oder gehen sie mit weiteren Beschwerden einher, so sollten Sie Ihren Arzt hinzuziehen, um organische Ursachen und ernsthafte Erkrankungen ausschließen zu können.

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Sportverletzungen richtig behandeln.

Beim Sport kann es durch Überlastungen, falschen Bewegungen, ungeeigneter Ausrüstung oder unzureichendem Aufwärmen zu Verletzungen kommen.
Das PTA-Forum informiert, wie Sie sich im Ernstfall richtig verhalten (PTA Forum, 19.8.2022).

Bei allen akuten Verletzungen wie Prellungen, Verstauchungen oder Umknicken gilt die sogenannte PECH-Regel: Pause, Eis, Compression und Hochlagern.

Pause: Die sportliche Aktivität abbrechen und das verletzte Körperteil ruhigstellen. Die Schmerzen zu ignorieren und tapfer weiterzumachen, wird meist zur Verschlimmerung führen.
Eis: Die kurzzeitige Kältebehandlung der verletzten Körperstelle verengt die Blutgefäße, Blutergüsse breiten sich weniger stark aus und das Gewebe wird nicht so heftig anschwellen.
Bei dem Auflegen einer Kühlkompresse ist zu beachten, dass sie nur auf geschlossene Verletzungen und nicht direkt auf die Haut (in Tuch einwickeln) aufgelegt wird, um Erfrierungen zu vermeiden. Für unterwegs gibt es praktische Kühlgels oder Kältesprays.
Compression: Bei geschlossenen Verletzungen (also keine offenen Wunden) verhindert ein fester Salbenverband mit einem Schmerzgel, dass sich Schwellung und Blutung ausbreiten.
Hochlagern: Dadurch verbessert sich der Rückfluss des Blutes. Die Flüssigkeit, die druch die Verletzung ins Gewebe ausgetreten ist, wird schneller abtransportiert und das Gewebe schwillt in Folge nicht so stark an.

Bei starken Schmerzen, erheblichen Bewegungseinschränkungen oder immer wieder auftretender Verletzungsproblematik sollten Betroffene die Arztpraxis aufsuchen, um Folgeschäden zu verhindern und ernste Verletzungen (z.B. Knochenbruch oder Bänderriss) adäquat behandeln zu lassen!

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