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Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.

Ihr Apotheker Dirk Strothmeyer und sein Team

 

Pflegestifte und Cremes lassen Ihre Lippen wieder geschmeidig werden.

Tipps gegen trockene Lippen

Das Winter-Wetter mit Wind, Kälte und Heizungsluft trocknet die Haut und vor allem auch die Lippen aus. Da kommt es schnell zu spröden, trockenen oder sogar rissigen und entzündeten Lippen. Manchmal sind auch die Mundwinkel betroffen und können einreißen.

Folgende Tipps machen die Lippen schnell wieder geschmeidig.

Tipp eins: Pflegestifte und Lippencremes
Ursache für die trockenen Lippen ist der fehlende Eigenschutz: Anders als die sonstige Haut enthält die Haut der Lippen keine Schweiß- und Talgdrüsen. Diese sorgen normalerweise dafür, dass die Haut ausreichend mit Fett oder Feuchtigkeit versorgt wird, damit sie nicht so schnell austrocknet und geschmeidig bleibt. So ist die Haut am Mund viel empfindlicher gegenüber Umwelteinflüssen als am restlichen Körper. Die regelmäßige Anwendung von Lippenpflegestiften oder Lippencremes versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und Fett. Bei der richtigen Auswahl hilft ein Blick auf die Inhaltsstoffe: Parfümierte und farbstoffhaltige Produkte sollten bei empfindlichen und wunden Lippen gemieden werden, da sie zusätzlich reizen können. Auch der Einsatz von Mineralölen wie Paraffin ist umstritten. Gut geeignet sind Produkte mit einem hohen Anteil an stark rückfettenden und pflegenden Substanzen wie Sheabutter, Bienen- und Jojobawachs, Dexpanthenol, Kamille oder Ringelblume. Sie fördern die Wundheilung und machen raue Lippen wieder zart und geschmeidig

Tipp zwei: Hausmittel wie z.B. Honig
Wenn Sie keinen Pflegestift zur Hand haben, helfen auch Hausmittel bei der Lippenpflege. Da hat sich z.B. Honig bewährt, der dünn auf die Lippen aufgetragen und nach etwa zehn Minuten wieder abgetupft wird. Noch intensiver ist der Effekt, wenn er über Nacht einwirken kann. Gleiches gilt für weitere Hausmittel wie Oliven- und Kokosöl oder Aloe-Vera-Gel.

Tipp drei: Massage und Lippenpeeling
Um abgestorbene und trockene Hautschüppchen zu entfernen, eignet sich auch für die Lippen ein sanftes Peeling. Vor dem Auftragen der Pflege können die Lippen behutsam mit einer weichen Zahnbürste massiert werden. Nach dem Auftragen wird das Peeling in sanft kreisenden Bewegungen einmassiert. Reste werden dann mit Wasser abgewaschen. Erst danach tragen Sie das Pflegeprodukt auf, das nun durch die verbesserte Durchblutung optimal wirken kann.

Tipp vier: Ausreichend Trinken
Neben kosmetischen Hilfsmitteln hilft vor allem auch eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme: Denn Feuchtigkeit kommt auch von innen. Über den Tag verteilt sollten mindestens zwei Liter Flüssigkeit getrunken werden. Neben Wasser sind vor allem ungesüßte Tees geeignet.

Tipp fünf: Nicht lecken!
Bei trockenen Lippen neigen wir dazu, sie mit der Zunge anzufeuchten. Das lindert zwar kurzzeitig das Spannungsgefühl, doch langfristig trocknen die Lippen dadurch aus. Denn sobald der Speichel verdunstet, wird der Lippenhaut zusätzlich Feuchtigkeit entzogen und sie wird trockener als zuvor.
Die angegriffene Haut kann dann schnell von Bakterien und Viren infiziert werden

In der BÄREN-APOTHEKE erhalten Sie passende Pflegestifte und Cremes, die Ihre Lippen wieder geschmeidig werden lassen.

Salbei – vielfach anwendbar!

Salbei – vielfach anwendbar!

Der Name leitet sich von den lateinischen Wörtern „salvare – heilen“ bzw. „salvus – gesund“ ab.
Salbei wird bereits seit dem Mittelalter als Heilpflanze gegen Heiserkeit und Halsschmerzen angewendet. Das enthaltene ätherische Öl wirkt leicht antibakteriell und antiviral. Hauptwirkstoffe sind Thujon, Cineol und Campher. Darüber hinaus enthalten die Blätter Gerbstoffe, welche zusammenziehend auf die Mund- und Rachenschleimhaut wirken, so dass sie undurchlässiger für Viren und Bakterien werden. Gleichzeitig wird die gereizte Schleimhaut beruhigt und kleine Verletzungen heilen schneller.

Es gibt zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten:

  • Bei gereizten Schleimhäuten und verstopfter Nase kann eine Dampfinhalation Abhilfe schaffen. Die Inhalation reinigt die Schleimhäute in den oberen Atemwegen und steigert deren Durchblutung. Hartnäckig festsitzender Schleim in Nase und Bronchien wird verflüssigt und lässt sich leichter abhusten und ausschnäuzen.
  • Als Tee wirkt Salbei krampflösend bei Magen-/Darmbeschwerden, entzündungshemmend und schweißreduzierend.
  • Salbeiöl findet auch in der Aromatherapie Verwendung: Die Verneblung sorgt für eine feine Verteilung mit gleichzeitiger Luftbefeuchtung im Raum. Zusätzlich befreit eine Aromamassage die Atemwege und lockert gleichzeitig die vom Husten verspannte Muskulatur.
  • Salbeitinkturen werden speziell bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum: Sie lindern Zahnfleischbeschwerden und wirken gegen Mundgeruch.

Bitte beachten:
Salbeiöl sollte niemals unverdünnt angewendet werden, da es ansonsten zu starken Haut- und Schleimhautreizungen kommen kann. Für die Mischung einer Gurgellösung reichen wenige Tropfen Öl für ein Glas Wasser aus.
Für Kleinkinder, Schwangere und Stillende empfiehlt sich Salbei nicht. Das Öl darf bei Säuglingen und Kleinkindern nicht im Bereich von Nase und Mund angewendet werden, da es zu Atemnot kommen kann. Asthmatiker sollten eine Anwendung oder Einnahme vorab mit ihrem Arzt abklären.

Was tun bei Gerstenkorn?

Was tun bei Gerstenkorn?

Ein Gerstenkorn (Hordeolum) zeigt sich meist in Form eines „Eiterpickels“, der sich oft innerhalb einer Woche von selbst öffnet. Dabei handelt es sich um einen kleinen, entzündlich geröteten Knoten am äußeren Lidrand oder auch um ein komplett geschwollenes Lid. Das kann sehr schmerzhaft und unangenehm sein. In vielen Fällen ist eine Selbstmedikation möglich, doch es gibt natürlich auch Grenzen, wenn z.B. nach einigen Tagen keine Besserung eintritt, d. h. wenn das Gerstenkorn nicht aufplatzt oder schrumpft, die Schmerzen anhalten, dann ist die Behandlung durch den Arzt unverzichtbar. Hinter dem Gerstenkorn steckt eine bakterielle Infektion. Es bildet sich oft infolge einer Lidrandentzündung, bei geschwächtem Immunsystem oder schlicht weil eine Augendrüse verstopft, in der sich die Bakterien dann vermehren können. Auch mangelnde Hygiene kann dahinter stecken, zum Beispiel, weil man das Auge mit ungewaschenen Händen berührt hat. Der Eiter, mit dem das Gerstenkorn gefüllt ist, wird entweder vom Körper abgebaut, oder der kleine Knoten geht spontan auf, und das Sekret fließt nach außen ab.

Wie behandeln?
Trockene Wärme (Rotlicht) kann die Reifung des Gerstenkorns und somit dessen Aufbrechen bzw. Schrumpfen beschleunigen. Empfohlen werden jeweils zehn Minuten zweimal am Tag. Dabei ist auf einen Abstand von mindestens 50 cm zur Lichtquelle zu achten.
Eine gute Behandlungsmethode sind Augensalben oder Augentropfen mit antibiotischen, antiseptischen oder lindernden Wirkstoffen. Während die antibiotischen Behandlungsoptionen vom Arzt verordnet werden müssen, können desinfizierende und beruhigende Tropfen und Salben ohne Rezept in der BÄREN-APOTHEKE gekauft werden. Dazu zählt beispielsweise der Wirkstoff Bibrocathol: Das Antiseptikum hemmt das Wachstum von Keimen und hat adstringierende (zusammenziehende) und sekretionshemmende Eigenschaften. Bei leichteren Beschwerden oder im Anschluss an die Behandlung können auch Augentropfen oder -salben mit Dexpanthenol oder Euphrasia zum Einsatz kommen.

Ansteckung vermeiden!
Gerstenkörner sind aufgrund des Bakterienbefalls hochansteckend: Daher ist während der Erkrankung auf eine ausreichende Hygiene zu achten. So sollte das Auge beispielsweise nicht mit den Händen berührt werden. Andernfalls kann die Infektion schnell über die Hände auf das gesunde Auge oder andere Menschen übertragen werden. Betroffene sollten sich regelmäßig die Hände waschen und gemeinsames Benutzen von Handtüchern vermeiden.