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Wanderröte nach Zeckenbiss

Wanderröte nach Zeckenbiss:

Als Wanderröte bezeichnet man eine oval- bis kreisförmige Hautrötung, die sich nach einem Zeckenbiss bildet. Nicht immer haben Betroffene den eigentlichen Zeckenbiss dabei bemerkt.

Die Rötung ist scharf abgegrenzt und in der Mitte oft aufgehellt, sodass sie auch ringförmig aussehen kann. Sie breitet sich allmählich von der Stichstelle nach außen hin aus.

Eine Wanderröte tritt nur dann auf, wenn die Zecke mit Borreliose-Erregern infiziert war. Die auffällige Hautrötung gilt als typisches Anzeichen für eine kürzlich erfolgte Infektion mit Borreliose.

Außer einer Wanderröte können sich im Frühstadium einer Borreliose weitere Symptome zeigen, wie zum Beispiel: Schwächegefühl, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Muskelschmerzen oder Fieber. Auch geschwollene Lymphknoten oder eine Bindehautentzündung sind möglich.

Wer nach einem Zeckenbiss eine Hautrötung entdeckt, bei der es sich um eine Wanderröte handeln könnte, sollte zeitnah dem Arzt einen Besuch abstatten. Das gilt auch, wenn andere Beschwerden nach einem Zeckenbiss auftreten.

Sollte es sich tatsächlich um eine Wanderröte handeln, liegt eine Borreliose vor, die mit Antibiotika behandelt werden muss. Ein früher Behandlungsbeginn ist dabei wichtig, um schwere Krankheitsverläufe zu vermeiden.

Bilder und ein Video mit anschaulichen Erklärungen, was bei einer Borreliose im Körper passiert und welche Symptome dabei auftreten, finden Sie hier: https://www.onmeda.de/magazin/wanderroete.html.

Medikamente vor Hitze schützen

Medikamente vor Hitze schützen!

Hitze verändert die Wirkung einiger Medikamente. Damit sie auch im Sommer verwendet werden können, ist die richtige Lagerung wichtig.
Am widerstandsfähigsten sind feste Darreichungsformen wie Tabletten und Dragees. Zu Hause im Arzneischränkchen gelagert überstehen sie auch heiße Sommertage. Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad gelten als ideal, jedoch darf es kurzfristig auch mal etwas wärmer sein. Etwa 30 Minuten hält eine Tablette einer Umgebungstemperatur von 50 Grad stand. Danach wird es kritisch und die Wirkstoffkonzentration nimmt ab.

Achtung wärmeempfindlich:
Medikamente in weicher und flüssiger Konsistenz wie Zäpfchen, Cremes, Salben, Säfte und Lösungen sind wesentlich wärmempfindlicher. So können Zäpfchen schmelzen, und bei Salben können sich die flüssigen von den festen Bestandteilen lösen. Bei solchen Veränderungen sind die Mittel zu entsorgen. Auch Wirkstoffpflaster und Sprays reagieren sehr empfindlich auf Wärme. Werden etwa Asthmasprays in der Sonne gelagert, können sich die Dosierungsgenauigkeit und die Wirksamkeit verändern.

Kühl, aber nicht zu kalt aufbewahren, gilt grundsätzlich für alle Arzneimittel.
Egal ob fest oder flüssig, gesprüht oder geschluckt. Ab 35 Grad suchen Sie für die Medikamente besser ein trockenes Plätzchen im Kühlschrank. Lassen Sie Ihre Arzneien niemals im geparkten Auto zurück – auch nicht für kurze Zeit. An sonnigen Tagen werden hier schnell 70 Grad erreicht.
Für die Urlaubsreise mit dem Wagen oder der Bahn gilt: Packen Sie Ihre Medikamente in eine Kühltasche, aber nicht direkt an die Kühlakkus, da frostige Temperaturen ebenfalls die Wirkung verändern können. Tiefkühlfächer oder der Frachtraum von Flugzeugen sind ebenfalls für Medikamente tabu. Insulin könnte beispielsweise einfrieren und unwirksam werden.

Unbedingt kühlen:
Insulin gehört zu den Arzneistoffen, die das ganze Jahr über in den Kühlschrank gehören. Dauerhaft gekühlt werden müssen außerdem Impfstoffe, Biologika gegen Rheuma und andere Arzneien auf Eiweißbasis sowie viele pflanzliche Mittel. Ob ein Arzneimittel kühlpflichtig ist – sprich bei rund 8 Grad gelagert werden muss – steht auf der Verpackung. Diese Hinweise sollten Sie unbedingt befolgen.

Medikamente können Wärmeregulation des Körpers beeinflussen.
Die Wirkung von Medikamenten wird nicht nur durch die Aufbewahrung beeinflusst. Auch der menschliche Körper verändert sich bei Hitze und Sonne: Wird er zu stark aufgeheizt, gibt er die Wärme über die Haut und vermehrtes Schwitzen ab. Bestimmte Medikamente können diesen wichtigen Regulationsmechanismus beeinflussen, da sie das Schwitzen hemmen oder die Wärmeproduktion erhöhen.
Ein mehr oder minder großes Risiko für eine Hyperthermie (Überwärmung des Körpers) stellen Schilddrüsen-Hormonpräparate, trizyklische Antidepressiva, Antihistaminika, Anticholinergika, Atropin und Hyoscyamin dar. Nehmen Sie Präparate dieser Wirkstoffgruppen ein und bekommen Sie Fieber, gehen Sie sofort zum Arzt.
Auch wenn Sie Medikamente gegen Bluthochdruck wie ACE-Hemmer, Sartane oder Calcium-antagonisten sowie Entwässerungsmittel (Diuretika) einnehmen, sollten Sie ärztlichen Rat einholen. Bei diesen Herz-Kreislauf-Mitteln muss im Sommer unter Umständen die Dosis reduziert werden. Denn Wärme verstärkt die blutdrucksenkende und entwässernde Wirkung. Schwindel, Kreislauf-probleme bis hin zu Verwirrtheit und kurzzeitiger Bewusstlosigkeit können die Folge sein. Eine Dehydrierung kann im schlimmsten Fall zu einem akuten Nierenversagen führen.
Besonders ältere Menschen sind gefährdet, da sie einen bedrohlichen Flüssigkeits- und Elektrolyte-verlust häufig nicht über mehr Trinken ausgleichen können.

Wechselwirkungen mit der Sonne
Neben der Hitze bestehen auch etliche Wechselwirkungen mit der Sonne. Einige Medikamente können die Haut so lichtempfindlich machen, dass es zu Sonnenbränden und starken Hautreizungen kommt. Die sogenannte fototoxische Reaktion wird durch einige Antibiotika hervorgerufen, etwa Doxycyclin. Aber auch Antirheumatika wie Azapropazon, harntreibende Medikamente wie Furosemid oder Hydrochlorothiazid, Herzmedikamente wie Amiodaron sowie das stimmungsaufhellende Johanniskraut vertragen sich nicht mit der Sonne.
Im Zweifel schauen Sie lieber einmal mehr in den Beipackzettel. Und bevor sie ein Medikament auf eigene Faust absetzen, fragen Sie Ihren Arzt oder uns aus der BÄREN-APOTHEKE.

Gesichtspflege

Jeder Hauttyp braucht die passende Gesichtspflege.

Welcher Hauttyp bin ich? Habe ich trockene Haut oder sensible? Brauche ich leichte oder nährende Pflegeprodukte?
Unsere Gesichtshaut braucht Unterstützung, damit sie für alle täglichen Herausforderungen gewappnet ist. Wir informieren über die Hauttypen und welche Pflege dazu passt.

Es lassen sich folgende Hauttypen unterscheiden:

  • Der trockenen Haut fehlt es in erster Linie an Feuchtigkeit und Lipiden – also Fetten. Das beeinträchtigt sie in ihrer Widerstandsfähigkeit. Trockene Haut wenig elastisch, spannt und neigt in vielen Fällen zu Juckreiz. Auf Umwelteinflüsse reagiert sie häufig mit Irritationen. Mit speziellen Pflegecremes füllen Sie die Feuchtigkeitsdepots, die Lipidbalance und Schutzbarriere wird wiederhergestellt.
    Tipps: Lauwarmes Wasser zur Gesichtsreinigung ist besonders hautschonend. Tagescremes mit UV-Filter schützen trockene Haut vor den schädlichen Auswirkungen von UV-Strahlen. Wöchentliche Crememasken runden die Pflegeroutine für trockene Haut ab.
    Typische Merkmale: feinporig und matt, fühlt sich eher rau an, zeigt hin und wieder schuppige Stellen, spannt und neigt zu Juckreiz, reagiert sensibel auf äußere Einflüsse.
  • Die normale Haut ist geschmeidig und zart, feinporig und rosig frisch. Sie zeichnet sich durch einen stabilen Säureschutzmantel aus. Äußere Einflüsse machen ihr so schnell nichts aus. Doch um ihr gesundes Erscheinungsbild zu erhalten, braucht auch normale Haut eine Pflegebasis – insbesondere, was Feuchtigkeit und Schutz betrifft.
    Typische Merkmale: feinporig und unproblematisch, rosig, strahlender Teint, glatt und geschmeidig, gut durchblutet und elastisch.
    Tipps: Tages- und Nachtpflege halten den Wasser-Fettfilm der Haut im Gleichgewicht und unterstützen bei der nächtlichen Regeneration. 1 bis 2 sanfte Peelings pro Woche entfernen Unreinheiten und abgestorbene Hautzellen und halten so die Porenkanäle frei. Die feine Augenpartie ist auf besondere Pflege angewiesen.
  • Bei fettiger Haut produzieren die Talgdrüsen zu viel Hautfett. Die Haut glänzt stark, durch den Überschuss an Talg verstopfen die Poren schneller und weiten sich mitunter aus. Deshalb ist das Risiko für Mitesser und Pickel recht hoch.
    Typische Merkmale: grobporig, glänzend, fahl wirkend, zu Unreinheiten neigend.
    Tipps: Abschminken und gründliches Reinigen sind besonders wichtig. 2 Peelings pro Woche entfernen zuverlässig überschüssiges Hautfett und lose Hautschüppchen – die Poren bleiben frei.
    Nicht-komedogene Pflege- und Make-up-Produkte verhindern, dass die Poren zusätzlich verstopfen.
  • Bei unreiner Haut sind wie bei fettiger Haut überaktive Talgdrüsen die Ursache für Hautunreinheiten. Wenn überschüssiges Hautfett, lose Hautschüppchen und Schmutz verkleben, werden die Porenausgänge verklebt und es entstehen z.B. Mitesser. Schädigende Bakterien können durch die ausgeweiteten Poren verstärkt in die Haut eindringen und somit Entzündungen verursachen.
    Typische Merkmale: verstopfte Poren, helle oder dunkle Mitesser, Haut glänzt und neigt verstärkt zur Pickelbildung und Entzündung.
    Tipps: Regelmäßige Reinigung und abgestimmte Pflege beugen der Entstehung von Mitessern und Pickeln am besten vor. Nicht komedogene Anti-Pickel-Peelings für den täglichen Gebrauch reinigen intensiv und hinterlassen ein reines Hautgefühl. Peel-of-Masken und Clear-Up-Strips mattieren die Haut und befreien von Mitessern. Nicht ausdrücken! Dabei besteht das Risiko, die Haut zu verletzen, die Entzündung zu verschlimmern und Pickelmale entstehen zu lassen.
    Sie können Pickel wegkühlen, indem Sie kurz einen Eiswürfel auf die entzündete Stelle halten. Das kann die Schwellung lindern und den Pickel weniger sichtbar machen. Wöchentliche Dampfbäder helfen, die Poren zu öffnen. Hautfett und Schmutz können abfließen.
  • Mischhaut heißt so, weil hier zwei Hauttypen zusammenkommen: normale bis trockene Haut und fettige bis unreine Haut. In der T-Zone (beginnt beim Kinn, läuft über die Nase bis zur Stirn) zeigt sich die Haut glänzend und häufig mit Mitessern und Pickeln. Im Gegensatz dazu neigt die Haut an den Wangen eher zu Trockenheit.
    Typische Merkmale: Öliger Glanz auf Kinn, Nase und Stirn, Unreinheiten und vergrößerte Poren in der T-Zone. Feine Poren, Spannungsgefühle und Schuppungen im Wangenbereich.
    Tipps: Wählen Sie entweder zwei verschiedene Pflegeprodukte oder eines, das speziell auf die Bedürfnisse von Mischhaut abgestimmt ist. Verwenden Sie statt heißem oder eiskaltem Wasser lieber lauwarmes, damit die trockenen Hautzonen nicht weiter austrocknen.
    Für die T-Zone eignen sich reinigende Masken (z. B. mit Heilerde). Trockene Wangen verwöhnen Sie im Idealfall mit reichhaltigen Crememasken.
    Beim Make-up gilt: Bevorzugen Sie nicht-komedogene Produkte mit pflegenden Inhaltsstoffen. Vor allem die glänzenden Hautpartien nach der Grundierung mit Puder mattieren.

Gerne informieren wir Sie persönlich über die für Ihren Hauttyp passende Gesichtspflege beim nächsten Besuch in Ihrer BÄREN-APOTHEKE.