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Herzenssache

Herz- und Kreislauferkrankungen sind ein Volksleiden und gehören in der westlichen Welt zu den häufigsten Todesursachen.
Wie stärken Sie ihr Herz, sorgen vor und bleiben fit und gesund?

  • Zur Ruhe kommen: Stress im beruflichen und/oder privaten Leben belastet nicht nur die Psyche. Auch die Herzgesundheit leidet darunter. Einfache Atemübungen verschaffen ihnen auch im beruflichen Alltag Entspannung.
  • Für guten Schlaf sorgen: Im Schlaf sinken Herzfrequenz und Blutdruck. Der Körper erholt sich. Schlafstörungen sind Risikofaktoren, die auch das Herz belasten.
  • Ausreichend Bewegung in den Alltag bringen: Laut Faustregel sollte ein Erwachsener am Tag rund 10.000 Schritte (ca. 7 km) zurücklegen. Durch überwiegend sitzende Tätigkeit kommen die meisten Menschen nur auf ein Zehntel davon. Ausreichend Bewegung kurbelt den Kreislauf an.
  • Auf gesunde Venen achten: Die Venen pumpen das Blut zum Herz. Wandern und Radfahren sind besonders gut für die Beine. So wird das Risiko für Venenschwäche und Krampfadern verringert.
  • Viel Sport treiben: Gesunden Erwachsenen im Alter von 18 bis 65 Jahren wird empfohlen, wöchentlich mindestens 150 Minuten bei mittlerer bzw. 75 Minuten bei hoher Intensität zu trainieren. Herz-Trainings umfassen z.B. Radfahren oder Joggen. Ein Krafttraining an zwei Tagen pro Woche baut Muskeln auf und hilft dem Herz. Achtung: Kein Training bei akuten Erkrankungen und Infekten; die gehören auskuriert, denn sie können bei hoher körperlicher Belastung zu einer Herzmuskelentzündung führen.
  • Weniger Fleisch essen: Tierische Produkte erhalten oft ungesunde Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel hochtreiben und die Entstehung von Arteriosklerose begünstigen. Gefäßverkalkung ist ein Risikofaktor für viele Herz-/Kreislauferkrankungen.
  • Zu viel Salz meiden: Etwas Salz (ca. 1 Teelöffel) braucht der Körper, zu viel hingegen kann den Blutdruck in die Höhe treiben. Verarbeitete Lebensmittel und Fertiggerichte enthalten oft zu viel Salz. Wenn es geht, Essen frisch zubereiten und selbst kochen. So haben Sie den Überblick über die Salzmenge.
  • Zucker reduzieren: Wir konsumieren zu viel Zucker. Damit steigt das Risiko für Diabetes mellitus und Übergewicht. Wer auf süße Getränke nicht verzichten will, kann z.B. auf Birkenzucker ausweichen.
  • Mediterrane Ernährung bevorzugen: Es ist bekannt, dass Menschen aus der Mittelmeerregion, die sich viel mit Gemüse, Fisch und Olivenöl ernähren, seltener an Herzproblemen leiden.
  • Fisch essen: In Fisch sind Omega-3-Fettsäuren enthalten, die die Blutfettwerte senken und die Gefäße schützen. Bevorzugte Fischarten sind Lachs, Makrele, Thunfisch und Hering. Auch Walnüsse, Leinsamen und Chiasamen enthalten Omega-3-Fettsäuren.
  • Viel trinken: Wer zu wenig trinkt, der begünstigt die Entstehung von Thrombosen. Außerdem muss das Herz bei Flüssigkeitsmangel stärker pumpen. Täglich mindestens eineinhalb Liter Wasser oder ungesüßte Tees.
  • Zu viel Alkohol meiden: Häufiger und hoher Alkoholkonsum erhöhen das Risiko für Bluthochdruck und Herzerkrankungen. Bereits der regelmäßige Konsum kleiner Mengen Alkohol kann zu Herzrhythmusstörungen – z.B. Vorhofflimmern – führen.
  • Mit Rauchen aufhören: Selbst ein jahrelanger Raucher profitiert vom Stopp. Der Körper erholt sich nach dem Nikotinverzicht erstaunlich gut.
  • Auf gesunde Zähne achten: Bakteriell entzündliche Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis) erhöhen das Risiko für Arteriosklerose und weitere Herzprobleme. Neben zweimaligen täglichen Putzen sollten einmal jährlich Vorsorgeuntersuchungen wahrgenommen werden.
  • Regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks: Da Bluthochdruck häufig keine Beschwerden verursacht, besteht er oft jahrelang und wird nur zufällig – z.B. bei einer Arztuntersuchung – entdeckt. Regelmäßige Blutdruckmessung kann arterielle Hypertonie erkennen und somit frühzeitig behandelt werden.
  • Medizinische Gesundheitschecks nutzen: Bereits ab 35 Jahren zahlen die Kassen alle drei Jahre eine Untersuchung. Männer ab 65 können zusätzlich seit einigen Jahren einmalig auf Veränderungen der Bauchaorta untersucht werden. Vorsorge kann Leben retten!
  • Spezielle Nahrungsergänzung für den Schutz des Herzens: Wer seinem Herzen etwas Gutes tun will, dem bietet die Bären Apotheke spezielle Nahrungsergänzungsmittel, die der Behandlung von Erkrankungen und Beschwerden dienen. Wir beraten Sie gerne!

 

(Bildquelle pixabay)

Wieder mal schlecht geschlafen?

Sie fühlen sich tagsüber müde und sind nachts oft wach?
Etwa jeder zehnte Deutsche leidet an Schlafstörungen und hat Probleme beim Ein- und Durchschlafen (medizinischer Fachbegriff Insomnie).
Von Schlafstörungen ist die Rede, wenn der Schlaf subjektiv oder objektiv

  • zu kurz oder zu lang ausfällt,
  • zu häufig unterbrochen wird
  • oder nicht erholsam ist.

Mögliche Ursachen sind: Stress, Schichtarbeit, Konsum koffeinhaltiger Getränke oder übermäßig viel Alkohol. Gerade im Alter kann auch nächtlicher Harndrang den Schlaf stark beeinträchtigen. Chronische Schlafstörungen liegen vor, wenn der Betroffene pro Woche drei Nächte nicht richtig schlafen kann und dieser Zustand länger als einen Monat anhält. Wer oft Probleme mit dem Ein- und Durchschlafen hat, sollte zunächst ärztlich abklären lassen, ob womöglich eine organische Ursache dahintersteckt.

Welche rezeptfreien Schlafmittel können helfen?

  • Schlaftees mit Heilpflanzen wie Kamille, Melisse, Lavendel oder Hopfen wirken beruhigend und können das Ein- und Durchschlafen schonend erleichtern. Bereits das Ritual des Teetrinkens vor der Bettruhe wirkt wohltuend und beruhigend.
  • Melatonin wird auch als „Schlafhormon“ bezeichnet, reduziert die Einschlafzeit und ist in den Darreichungsformen Tabletten oder Spray in der Apotheke erhältlich.

Was hilft uns, abends zur Ruhe zu kommen?

  • Geregelte Schlafzeiten: Halten Sie möglichst regelmäßige Schlafzeiten ein.
  • Feste Einschlafrituale, wie z.B. Lesen, ruhige Musik, ein Glas warme Milch oder eine Yoga-Übung, bereiten auf den Schlaf vor.
  • Schlaffördernde Atmosphäre: Sie sollen sich in der Schlafumgebung wohlfühlen. 18 Grad Raumtemperatur, abgedunkeltes Zimmer und niedriger Geräuschpegel sind förderlich. Auch ein bequemes Bett mit guter Matratze hilft.
  • Bildschirmzeit reduzieren: Denn intensives Blaulicht, das von den Bildschirmen ausgeht, unterdrückt die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin.
  • Üppige Mahlzeiten, Koffein und Alkohol am Abend vermeiden. Besser essen Sie abends leicht verdauliche Speisen. Auch Alkohol ist dem Schlaf nicht förderlich. Zwar mag das Einschlafen nach einem alkoholischen Getränk leichter fallen, dennoch kann Alkohol im Körper dazu führen, dass wir häufig aufwachen und sich die Tiefschlafphase verkürzt.
  • Wenn Sie partout nicht schlafen können, sollten Sie sich nicht im Bett Quälen. Besser ist es, für eine Weile aufzustehen und sich wieder hinzulegen, wenn Sie müde geworden sind. Kochen Sie sich z.B. einen schlaffördernden Tee oder lesen Sie in einem Buch.

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Zur Gesichtspflege gehört Reinigen und Klären.

Vor dem Eincremen des Gesichts sollte die Haut einer speziellen Reinigung unterzogen werden, um Schmutz, Schweiß, Talg und Make-up zu entfernen. So wird die Haut auf die anschließende Pflege vorbereitet, und die gereinigte Haut nimmt die Wirkstoffe der anschließend folgenden Gesichtspflege wesentlich besser auf.
Bei unzureichender Reinigung bildet sich ein Film aus entsprechenden Rückständen auf der Haut, die folgende Pflege kann dann nicht richtig eindringen – die Wirkung des Pflegeprodukts ist herabgesetzt. Oft begünstigt der Film sogar Unreinheiten oder gar die Entstehung von Akne oder anderen entzündlichen Prozessen; denn die Hautbakterien zersetzen die auf der Haut verbleibenden Rückstände. Dadurch kann die Haut irritiert werden und entsprechend reagieren. Es können Pickel, Pusteln oder Papeln entstehen, die Haut kann sich zudem stark röten.

Die ideale Gesichts-Pflegeroutine beginnt mit dem Reinigen und Klären.
1. Durch Reinigung morgens und abends werden Schmutz und Talg von der Haut entfernt.
Je nach Hautzustand kommen verschiedene Reinigungsprodukte zur Anwendung: Bei trockener Haut eignet sich vor allem eine Reinigungsmilch oder eine Emulsion, bei unreiner Haut oder Mischhaut können Waschgele oder ein Reinigungsmousse verwendet werden.
Auch bei den Inhaltsstoffen gibt es einiges zu beachten: Während bei trockener Haut auf rückfettende und pflegende Substanzen geachtet werden sollte, können bei unreiner Haut antibakterielle oder tiefenreinigende Wirkstoffe sinnvoll sein.
Die Reinigung sollte folgendermaßen erfolgen: Zuerst Makeup mit entsprechenden Produkten entfernen, dann das Reinigungsprodukt auf Gesichtshaut, Hals und Dekolleté auftragen und mit kreisenden Bewegungen einmassieren – je nach Produkt das Gesicht vorher anfeuchten und die Einwirkzeiten beachten. Anschließend wird das Gesicht mit lauwarmem Wasser abgespült. Danach trocknen Sie das Gesicht mit einem weichen, sauberen Handtuch ab.
2. Durch das anschließende Klären mit Gesichtswasser werden Reste des Reinigungsproduktes und auf der Haut verbliebener Kalk aus dem verwendeten Wasser entfernt. Außerdem wird der pH-Wert der Haut eingestellt und die Durchblutung gefördert. So erzielen anschließende Pflegeprodukte die beste Wirkung. Ist die Haut empfindlich oder trocken, sollte beim Gesichtswasser ein Produkt ohne Alkoholzusatz ausgewählt werden, da dieser die Haut zusätzlich reizt.
Beim Klären wird eine kleine Menge Tonic auf ein Wattepad gegeben und die Haut von Gesicht, Hals und Dekolleté sanft mit dem Pad abgerieben. Dabei werden Augen und Lippenpartie ausgespart. Das Tonic lassen Sie auf der Haut trocknen und nicht mit Wasser nachspülen!

Danach kann die Gesichtspflege wie gewohnt aufgetragen werden.

In der Bären-Apotheke finden Sie passende und hochwertige Kosmetikprodukte für die sanfte Gesichtsreinigung – z.B. der Firmen Eucerin und La Roche Posay. Wir beraten Sie gerne.

(Bildquelle pixelio by Rainer Sturm)

 

Ohne Eisen keine Power!

Eisen ist ein lebensnotwendiges Spurenelement, das z.B. zentraler Baustein des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin ist, aus dem die roten Blutkörperchen bestehen. Wenn sich beim Einatmen unsere Lungen füllen, dann hilft das Eisen, den aufgenommenen Sauerstoff an das Hämoglobin zu binden. So gelangt der Sauerstoff von der Lunge aus zu allen Organen und bis zu jeder einzelnen Zelle, die ihn für die Energiegewinnung benötigen. Das ist gemeint, wenn es heißt, dass Eisen den Sauerstofftransport unterstützt.

Zudem ist Eisen auch am Abwehrsystem des Körpers und der Zellteilung beteiligt. Menschen brauchen Eisen, allerdings kann der Körper Eisen nicht eigenständig herstellen. Deswegen sind wir auf eisenhaltige Ernährung angewiesen. Es gibt Eisen aus tierischen Lebensmitteln (Hämeisen) und aus pflanzlichen Lebensmitteln (Nicht-Hämeisen). Das Hämeisen liegt als zweiwertiges Eisen vor und wird vom Körper besser aufgenommen. Dagegen ist das pflanzliche Eisen in der Regel dreiwertig. Diese Form muss der Körper erst in zweiwertiges Eisen verwandeln.

Speziell für Vegetarier und Veganer kann es schwierig sein, den Eisenbedarf zu decken. Auch in pflanzlichen Nahrungsmitteln ist Eisen enthalten, wie zum Beispiel Hülsenfrüchte, grüne Gemüsesorten, Vollkornprodukte und Nüsse. Nur wird das darin enthaltene Spurenelement (dreiwertiges Eisen) schlechter vom Körper verwertet, da es in dreiwertiger Form nur schwer löslich ist und in ungelöster Form nicht vom Darm aufgenommen werden kann.

Daher ist bei rein pflanzlicher Ernährung anzuraten, regelmäßig den Eisen-Check in Form einer Blutuntersuchung beim Arzt durchführen zu lassen, damit frühzeitig festgestellt werden kann, ob die Einnahme eines Eisenpräparats sinnvoll ist.

Erhöhter Eisenbedarf besteht beispielsweise auch bei Schwangeren oder Kindern in Wachstumsphasen, bei unzureichender Eisenzufuhr aus der Nahrung, bei eingeschränkter Eisenaufnahme oder bei erhöhtem Blutverlust. Eisenmangel kann sich in Symptomen wie Müdigkeit, verminderter Leistungsfähigkeit, Kopfschmerzen, Gefühlsstörungen an Händen und Füßen, rauer Haut, blassem Aussehen, Nagelrillen und Haarausfall bemerkbar machen.

Folgende Personen sind von erhöhtem Eisenbedarf besonders betroffen:

  • Vegetarier und Veganer.
  • Frauen z.B. durch verstärkte Menstruation oder in Schwangerschaft und Stillzeit.
  • Kinder und Jugendliche während ihres Wachstums.
  • Sportler, die oft an ihre persönliche Leistungsgrenze gehen.

Eisen ist der Dreh- und Angelpunkt für unsere Leistungsfähigkeit. Also öfters mal den Eisencheck durch eine Blutuntersuchung beim Arzt durchführen lassen!

(Bildquelle pixabay)