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Wunder Baby-Po?

 

 

 

 

 

 

 

 

Keine Seltenheit! Denn so zart die Haut von Babys ist, so sensibel reagiert sie. 2 von 3 Säuglingen leiden mindestens einmal im Leben unter Windelausschlag – in der Fachsprache Windeldermatitis (griech.: derma = Haut, -itis = Entzündung) genannt.
Meist beginnt es mit einer leichten Rötung: die Haut unter der Windel, die Wärme und Feuchtigkeit ausgesetzt ist, reagiert gereizt. Ist die oberste Hautschicht erst einmal aufgeweicht, reagiert sie auf Reibung ganz besonders empfindlich: Sie entzündet sich, wird wund und schmerzt. Baby quengelt. Ein wunder Po kann sich natürlich auch bei Erwachsenen bilden, wenn sie wegen einer Harninkontinenz oder Stuhlinkontinenz Windeln tragen müssen.

Ursachen?

Wenn sich durch die Windel Feuchtigkeit und Wärme im Genital- und Gesäßbereich anstauen, können sich dort Keime besonders gut vermehren. Wird eine volle Windel zu lange getragen, reizt das im Harn enthaltene Ammoniak die Haut und beeinträchtigt ihren natürlichen Säureschutzmantel.

Die Windeldermatitis kann durch Bakterien und Pilze (Windelsoor) ausgelöst werden.

Tipps gegen Windeldermatitis:

  • Reibung, Wärme- und Feuchtigkeitsstau im Windelbereich ist zu vermeiden.
  • Frische Windeln! Wechseln Sie die Windeln mindestens sechsmal am Tag (nach dem Stuhlgang sofort) und verwenden Sie stark saugfähige, luftdurchlässige Wegwerfwindeln.
  • Nackter statt wunder Po! Planen Sie täglich Zeiten ein, in denen Ihr Baby über längere Zeit keine Windeln trägt.
  • Sanfter Umgang mit der Haut! Nachdem Sie die Haut des Babys mit klarem Wasser (bestenfalls ohne Seife) gereinigt haben, tupfen Sie diese nur vorsichtig trocken.
  • Verwenden Sie Salben mit entzündungshemmenden und antimikrobiellen Zusätzen. Damit wird der Windelausschlag meist in wenigen Tagen abheilen.

Bewährt haben sich Wundschutzpasten mit Dexpanthenol, Zink- oder Lebertranzusatz. Häufig eingesetzte Wirkstoffe sind beispielsweise Nystatin und Clotrimazol: Sie wirken gegen Pilze, gegen Bakterien und gegen leichte Entzündungen.

Wenn eine Rötung trotz Salbe nach einigen Tagen nicht verschwindet oder sich gar verschlimmert, das Kind Fieber hat oder der Stuhl anders als gewöhnlich aussieht oder sich im Randbereich der Windel eitrige Pusteln bilden, so sollten die Eltern den Kinderarzt oder Dermatologen zur Abklärung und Behandlung aufsuchen.

 

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Aktuelles

 

So kommen Sie gut durch die heißen Tage.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Endlich Sommer.
Spätestens wenn sich die Temperaturen der 30 Grad-Marke nähern, können Sommerhitze und Sonne Jung und Alt stark belasten.

Mit folgenden Tipps kommen Sie gut durch die heißen Tage.

  • Nach dem Sonnenbad mit passendem Sonnenschutz braucht die Haut spezielle Pflege mit After-Sun-Produkten. Sollte es trotz aller Vorsicht doch zu einem Sonnenbrand kommen, empfehlen wir zur Linderung Brandgele oder After-Sun-Präparate mit Inhaltsstoffen wie Aloe Vera, Dexpanthenol oder Vitamin E.
  • Hitze macht schwere und müde Beine. Denn bei hohen Temperaturen weiten sich die Blutgefäße und bei vielen Menschen funktionieren dann die Venenklappen nicht mehr richtig. So staut sich das Blut in den Beinen und die Knöchel schwellen an. Besonders betroffen sind Menschen, die viel sitzen, Raucher, Schwangere, Ältere und Übergewichtige. Legen Sie die Beine öfter mal hoch. Außerdem unterstützen Präparate wie Rotes Weinlaub als kühlendes Gel die Venenfunktion und verschaffen Linderung.
  • Kühlende Coolpacks verschaffen schnell Erleichterung. Auch bei Insektenstichen lindern sie Juckreiz und Schmerz.
  • Bei Hitze sollte es besser erst gar nicht zu einem Durstgefühl kommen. An heißen Tagen sind 2 Liter Flüssigkeit Pflicht; bei Anstrengung und Sport noch mehr. Flüssigkeitsmangel führt gerade jetzt zu Schwindel und Krämpfen. Durch das Schwitzen verliert der Körper nicht nur Flüssigkeit, sondern auch Salz. Wasser, Tee und Schorlen sind ideale Getränke. Suppen und wasserhaltiges Obst (z.B. Wassermelonen) und Gemüse (z.B. Gurken) unterstützen den Flüssigkeitshaushalt zusätzlich.
  • Sie fühlen sich matt und erschöpft? Hitze ist eine Herausforderung für den Kreislauf. Die Blutgefäße weiten sich, damit der Körper die Wärme besser abgeben kann. So sinkt der Blutdruck und viele fühlen sich unwohl und ermattet. Vorbeugend sollten Sie körperliche Anstrengung am Mittag und Nachmittag meiden. Oft hilft es, die Beine hochzulegen, um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen.
    Um Kreislaufproblemen vorzubeugen, können Sie mehrmals täglich kaltes Wasser über die Handgelenke oder die Unterarme fließen lassen oder die Arme in kaltes Wasser tauchen. Auch ein kaltes Fußbad wirkt wohltuend.
  • Bei Hitze gewittert es öfters. Empfindsame Menschen spüren anhand von Kopfschmerzen, dass ein Gewitter naht. Bewährte Schmerzmittel wie Ibuprofen und Paracetamol verschaffen Linderung.
  • Sonnenschutz ist unverzichtbar und muss zum Hauttyp und der Aktivität passen. Kinder haben eine empfindlichere Haut und brauchen spezielle Sonnenschutzmittel. Bei uns erhalten Sie kompetenten Rat zu Ihrem Hauttyp und den speziell passenden Sonnenschutzmitteln.
  • Insektenstiche gehören schnell versorgt, um z.B. zu vermeiden, dass sich durch Kratzen die Stelle entzündet. Gegen den Juckreiz bieten wir Ihnen antiallergische Gels oder Stifte, Sprays oder Cremes. Vorbeugend raten wir Ihnen zu wirksamen Insektenschutzmitteln aus unserem Sortiment gegen Mücken, Zecken und Co. Bitte beachten Sie: Insektenschutzmittel sollten nicht direkt zusammen mit dem Sonnenschutz aufgetragen werden, sondern 20 Minuten später. Nur so wird die optimale Wirkung erzielt.
  • Bevorzugen Sie leichte Kleidung. Je dicker und unbeweglicher die Kleidung ist, umso schlechter kann der Körper Wärme abgeben. Unter starren Hemden und engen Jeans staut sich die Hitze. Luftige, weite Kleidung ist bei Hitze die bessere Wahl.
  • Mit Kleidung aus Naturfasern beugen Sie Schweißgeruch vortragen: Die Bakterien, die für den unangenehmen Geruch verantwortlich sind, vermehren sich in Baumwolle oder Leinen nicht so schnell wie in synthetischer Kleidung (z. B. aus Polyester).
  • Schlafzimmer kühl halten. Damit sich das Schlafzimmer gar nicht erst aufheizt, sollten Sie tagsüber Jalousien und Fenster geschlossen halten und nur frühmorgens und vor dem Zubettgehen lüften. Als Decke ist ein dünnes Laken aus Leinen oder Seide empfehlenswert. Für einen kühlen Kopf können Sie sorgen, indem Sie ein (zuvor im Kühlschrank gekühltes) Tuch auf Ihr Kopfkissen legen.

 

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Pflanzliche Ruhestifter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Immer mehr Menschen finden nicht mehr ausreichend Ruhe, um sich zu entspannen. Innere Unruhe und gestörter Schlaf sind die Folgen. Mögliche Auslöser für die Ruhelosigkeit sind z.B. der tägliche Stress, Ansprüche der Leistungsgesellschaft, Versagens- und Existenzängste, die Doppelbelastung bei der Arbeit und in der Familie oder altersbedingte Sorgen um die Gesundheit und die Lebenssituation. So kann ein Gedankenkarussell entstehen, das Betroffene zunehmend belastet. Bei dauerhafter Überforderung wird der natürliche Reizfilter unseres Nervensystems überlastet. Dann fühlen wir uns tagsüber unruhig, unkonzentriert und abgespannt, und irgendwann leidet auch der Schlaf darunter. Halten diese Beschwerden länger an, dann wird früher oder später auch der Körper in Mitleidenschaft gezogen. So kann es in der Folge zu Muskelverspannungen, Kopf- und Rückenschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden oder Herzproblemen kommen.
Für Betroffene ist es gut zu wissen, dass es pflanzliche Ruhestifter gibt, die nachgewiesen wirksam und gut verträglich sind.

Lavendel:
Vielen Patienten mit angstbedingten Unruhezuständen helfen pflanzliche Arzneimittel mit Arzneilavendel. Der Pflanzenextrakt wirkt beruhigend, angstlösend und damit auch schlafverbessernd. Der Wirkmechanismus beeinflusst das Nervensystem positiv: Die spannungsabhängigen Calciumkanäle im Gehirn werden blockiert und es kommt zu einer geringeren Ausschüttung von erregenden Botenstoffen. Mit der Einnahme tritt kein Gewöhnungseffekt auf und auch keine Tagesmüdigkeit, sodass die Fahrtüchtigkeit nicht beeinträchtigt wird. Die Wirkung zeigt sich bereits nach kurzer Zeit.

Baldrian:
Die Heilpflanze wirkt entspannend, entkrampfend und schlaffördernd. Der Wirkstoff hilft bei Schlafproblemen, Anspannung und nervösen Störungen. Die Reaktionsfähigkeit kann beeinflusst werden. Eine Wirkung ist nach ca. 2 Wochen dauerhafter Einnahme spürbar.

Melisse:
Die Wirkung ist beruhigend, entspannend und krampflösend. Die Anwendung erfolgt bei Einschlafstörungen, Nervosität und Unruhe, bei nervösen Magen-Darmbeschwerden oder Kreislaufproblemen.

Hopfen:
Wirkt ebenfalls beruhigend und schlaffördernd. Die Reaktionsfähigkeit kann beeinflusst werden. Der Wirkeintritt erfolgt nach frühestens 2 Wochen der dauerhaften Einnahme.

Passionsblume:
Der Pflanzenextrakt zeigt angstlösende, beruhigende, schlaffördernde, krampflösende und blutdrucksenkende (Vorsicht bei Blutdruck-Patient*innen!) Wirkung. Er wird bei nervöser Unruhe, Einschlafstörungen, Reizbarkeit und Ängsten angewendet. Das Reaktionsvermögen kann eingeschränkt sein. Der Wirkeintritt erfolgt bereits nach kurzer Zeit.

Welcher pflanzliche Ruhestifter ist der richtige für Sie? Gerne beraten wir Sie persönlich bei der passenden Auswahl.

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Jetzt vor Zecken schützen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Insekten sind lästig – und ganz besonders Zecken. Sie gehören zu den blutsaugenden Parasiten, die in ganz Deutschland vorkommen. Vorsicht ist geboten, denn die Tiere können gefährliche Krankheiten übertragen – wie vor allem die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME akute Entzündung der Hirnhaut, des Rückenmarks und des Gehirns) und Borreliose (Erkrankung verschiedener Organsysteme, insbesondere der Haut, des Nervensystems und der Gelenke).
FSME Risikogebiete sind Bayern, Baden-Württemberg, südliche Teile von Sachsen, Hessen und Thüringen, Teile von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Saarland. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Impfung für alle, die sich in einem FSME-Risikogebiet aufhalten oder dort wohnen. Die Borreliose ist landesweit verbreitet. Dagegen gibt es bisher noch keine Impfung, die Krankheit lässt sich aber – im Gegensatz zur FSME – mit Antibiotika behandeln.

Was ist beim Zeckenschutz zu beachten?

Die Kleidung ist ein wichtiger Schutz. Beim Aufenthalt in der Natur ist dünne lange Kleidung empfehlenswert, damit möglichst viel der Körperoberfläche bedeckt ist. Die Hosenbeine sind besser in die Socken zu stecken, da vor allem die Knöchel häufig freiliegen und eine ideale Bissstelle bieten. Nach dem Aufenthalt im Freien sollte der gesamte Körper auf Zecken abgesucht werden.
Oft sind folgenden Stellen befallen: Genitalbereich, Innenseite der Oberschenkel, Kniekehle und Armbeugen, Bauchnabel, Hautfalten z.B. unter den Brüsten, Achselhöhlen, Schultern, Hals und Nacken, Kopfhaut und Haaransatz, Ohrmuscheln und hinter den Ohren.

Repellentien (lateinisch „repellere“ = fernhalten oder vertreiben) helfen Zecken und andere Insekten abzuwehren. Zum Einsatz kommen Substanzen wie Icaridin in hoher Dosierung.
Die Dauer der Schutzleistung gegen Zecken unterscheidet sich meist um 40 Prozent von der Dauer der Schutzleistung gegen Mücken. So wehren die meisten Produkte die krabbelnden Blutsauger für 4 bis 5 Stunden ab, während Mücken bis zu 8 Stunden vertrieben werden können.

Wie werden Zecken entfernt?

  • Keine flachen Pinzetten verwenden, da die Zecke damit zerquetscht werden könnte.
  • Besser sind spezielle Hilfsmittel wie Zeckenzange oder Zeckenkarte.
  • Die Zecke direkt über der Haut packen und mit gleichmäßigem Zug gerade herausziehen. Nicht stark drehen oder quetschen.
  • Nicht mit vermeintlichen Hausmitteln wie Öl, Seife oder Zahnpasta herumexperimentieren.
  • Die Bissstelle nach dem Entfernen desinfizieren und weiterhin beobachten.

Sie haben Fragen? Bei uns erhalten Sie kompetente Beratung mit passenden Produkten zum Zeckenschutz.

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