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Gurgeln – bewährtes Hausmittel bei Erkältungen.

Gurgeln hilft bei Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Heiserkeit und auch bei Hustenreiz. Die Lösung gelangt in Rachenbereiche, die z.B. Lutschtabletten nicht erreichen.

Was es dabei zu beachten gilt:

  • Mit Kräutertees, die mindestens 15 Minuten gezogen sind, lassen sich Gurgellösungen einfach selbst zubereiten. Salbeitee z.B. ist gut geeignet, denn darin sind Gerbstoffe und Flavonoide (Naturstoffe, z.B. aus Blüten) enthalten, die adstringierend (zusammenziehend) und antibakteriell wirken. Zusätzlich lindern sie den Hustenreiz. Kamillentee ist ebenfalls als Gurgellösung beliebt, denn die Blüten wirken entzündungshemmend und wundheilungsfördernd. Auch ein Aufguss mit Thymian hat schleimlösende und antibakterielle Eigenschaften und lindert bei Bronchitis und Infektionen der oberen Atemwege.
  • Mit einfachem Kochsalz lässt sich ebenso eine Gurgellösung herstellen. Ein halber bis ein ganzer Teelöffel Salz wird in einem Glas lauwarmen Wasser gelöst. Das Salz befeuchtet, desinfiziert und reinigt. Bei entsprechend hoher Salzkonzentration wirkt es zusätzlich abschwellend. Wen der Salzgeschmack stört, der kann etwas Honig hinzugegeben.
  • Richtige Temperatur beachten! Zu heiße oder zu kalte Lösungen reizen die Schleimhäute zusätzlich und so können sie weiter austrocknen. Lauwarm ist am besten. Bei Aufgüssen also vor der Anwendung unbedingt abkühlen lassen.
  • Die Häufigkeit bringt’s. Durch mehrfaches Gurgeln werden die Krankheitserreger im Rachenbereich mechanisch weggespült. Ideal ist die Anwendung alle ein bis zwei Stunden für etwa fünf Minuten. Damit die Inhaltsstoffe noch etwas nachwirken können, sollte nicht direkt im Anschluss gegessen oder getrunken werden.
  • Auf Atmung achten: Um Verschlucken oder Würgen zu vermeiden, muss die Atmung stimmen. Am besten durch die Nase ein- und durch den geöffneten Mund wieder ausatmen. Der Kopf sollte beim Gurgeln in den Nacken gelegt werden. So werden auch die hinteren Bereiche des Rachens erreicht.(Bildquelle pixabay)

 

AHA+L Regeln gegen Covid 19

Richtig lüften in Corona-Zeiten!

Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen – die AHA Regel braucht jetzt im Herbst die Ergänzung Lüften. In ungelüfteten Räumen ist die Ansteckungsgefahr besonders hoch. Grund dafür sind Aerosole, Kleinstpartikel, die durch Ausatmen in die Luft gelangen und potenziell Viren enthalten.

Regelmäßiges Lüften kann das Risiko einer Infektion deutlich reduzieren.

Tipps zum richtigen Lüften:

  • Querlüften gewährleistet den effektiven Luftaustausch. Dabei werden die gegenüberliegenden Fenster geöffnet, so dass es zum Durchzug kommt. Um zu vermeiden, dass der Luftstoß mit potenziell ansteckenden Aerosolen in andere Räume dringt, sollten angrenzende Türen geschlossen sein.
  • Beim Stoßlüften werden mehrere Fenster im Raum komplett geöffnet und für 3 bis 10 Minuten Frischluft hineingelassen. Wenn jemand im Raum hustet oder nießt, so sollte sofort stoßgelüftet werden.
  • Regelmäßigkeit zählt. Je häufiger desto besser. Büroräume z.B. sollten stündlich gelüftet werden, Besprechungsräume sogar alle 20 Minuten (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin).
  • Fenster auf Kipp: Wenn dabei auch nicht so viel Luft in den Raum gelangt, so kann durch Dauerlüften mit gekipptem Fenster die Virenkonzentration in der Raumluft reduziert werden. Allerdings wirkt sich das entsprechend negativ auf die Heizkosten aus.
  • Lüftungsanlage richtig einstellen. Damit nicht nur die bestehende Luft umgewälzt wird, empfiehlt das Umweltbundesamt, den Anteil der Umluft gegen Null zu reduzieren.
    Bitte beachten: Mobile Luftreiniger können kein Ersatz für das Lüften sein.
Gerüstet für die Erkältungszeit

Hausapotheke im Herbst:
Gerüstet für die Erkältungszeit?

Jahreszeitbedingt nimmt das Erkältungsrisiko – ganz unabhängig von Corona – im Herbst wieder zu. Um gegen Husten, Schnupfen und andere Erkältungsbeschwerden gewappnet zu sein, ist eine gut ausgestattete Hausapotheke oft der Retter in der Not.

Jetzt ist es an der Zeit die vorhandenen Erkältungsmittel auf Mindesthaltbarkeit zu überprüfen und sie gegebenenfalls auszutauschen.

Das gilt besonders für angebrochene Packungen. Viele können nach längerer Lagerung unwirksam oder sogar gesundheitsschädlich werden, da sich Bestandteile wie Alkohol verflüchtigen und sich die Wirkstoffkonzentration verändert. Meist sind Erkältungsmedikamente nach Anbruch ca. 4 bis 6 Wochen haltbar. Auch ungeöffnete Packungen sollten nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums nicht mehr genutzt werden.


Was gehört zur Basisaustattung?

Neben einem Fieberthermometer und fiebersenkenden Mitteln sind vor allem Präparate gegen Husten nötig.

Bei festsitzendem Hustenschleim helfen Säfte und Tabletten, die z.B. Extrakte aus Efeu, Fenchel, Thymian oder auch Eukalyptus enthalten.

Gegen Reizhusten empfehlen sich Hustenstopper z.B. mit den Wirkstoffen Eibisch oder Isländischem Moos, entweder in Form von Tabletten, Saft oder als Tee.

Neben Husten-Symptomen können häufig auch Halsschmerzen auftreten. Um Schluckbeschwerden rasch zu lindern, empfehlen sich Halstabletten. Sie befeuchten die gestressten Schleimhäute und bekämpfen das Festsetzen des Erregers.

Unverzichtbar ist ein Nasenspray. Dabei sollte jedes Familienmitglied sein eigenes Spray nutzen können, um gegenseitige Ansteckungen zu vermeiden. Die Schnupfenhelfer befeuchten die gereizten Schleimhäute und lassen sie abschwellen, so dass man wieder besser durchatmen kann.
Besonders geeignet sind Sprays auf der Basis einer Meersalz-Lösung. Sie sorgen meist schnell für Linderung. Zudem helfen Nasensprays auch bei aufkommenden, leichten Ohrenschmerzen.

Da eine verstopfte Nase auch zu Kopfschmerzen führen kann, sind schmerzstillende Mittel, z.B. mit Wirkstoffen wie Ibuprofen oder Paracetamol, für die Hausapotheke empfehlenswert.

Empfindliche Haut

Hyaluron
mehr Feuchtigkeit und frischeres Aussehen für die Haut
gegen Trockenheit und Hautalterung

Die Hauptaufgabe der Hyaluronsäure besteht darin, Feuchtigkeit zu speichern, da sie ein Vielfaches des eigenen Gewichts an Wasser binden kann. Dadurch hat sie volumengebende, straffende und glättende, aber auch regenerierende und wundheilungsfördernde Eigenschaften. Sie wird aufgrund ihrer Wirkungen vor allem im kosmetischen Bereich in Form von Cremes, Sera oder Gelen eingesetzt. Aber auch im pharmazeutischen und medizinischen Bereich findet die Substanz Anwendung: So werden beispielsweise Augentropfen zur Befeuchtung, aber auch Injektionen bei Arthrose mit Hyaluronsäure versetzt.

Im Alter lässt die körpereigene Hyaluron-Bildung nach: Mit 40 Jahren befindet sich nur noch halb so viel Hyaluronsäure im Körper wie bei Jugendlichen, und mit steigendem Alter sinkt die Produktion weiter.
Die Folge ist trockene Haut, die an Elastizität verliert. In Kosmetika füllt die Hyaluronsäure die Zwischenräume der Kollagenfasern wieder auf. In den obersten Hautschichten wird zudem Wasser gebunden und gespeichert. Dadurch wirkt die Haut straffer und kleinere Falten werden reduziert.

Die BÄREN-APOTHEKE bietet Ihnen eine exklusive Auswahl hochwertiger Hyaluron-Kosmetik und fachkundige Beratung.