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Augentropfen richtig anwenden

Augentropfen richtig anwenden.

Augentropfen müssen richtig angewendet werden, um zu wirken. Doch das ist oft gar nicht so einfach. Mal ist die Tropfenmenge zu groß, mal laufen Teile der Flüssigkeit wieder aus dem Auge.

Bitte beachten Sie grundsätzlich:

Bei der Anwendung von Augentropfen ist Hygiene unverzichtbar. Waschen Sie sich vor dem Einträufeln stets die Hände und achten Sie darauf, dass Sie die Spitze des Fläschchens weder mit dem Finger noch mit dem Auge berühren. Das verhindert, dass Bakterien in die Flüssigkeit gelangen. Deswegen sollten Sie ein Fläschchen mit Augentropfen auch nie gemeinsam mit einer anderen Person verwenden, auch wenn diese die gleichen Tropfen benötigt.

Nach Anbruch des Augentropfenfläschchens sollte es nicht länger als vier bis sechs Wochen angewendet werden. Das können Sie gewährleisten, indem Sie das Fläschchen mit dem Datum beschriften, an dem Sie es geöffnet haben. Achten Sie zudem auf das aufgedruckte Haltbarkeitsdatum. Manche Betroffene reagieren allergisch auf Konservierungsstoffe in Augentropfen. Sie erhalten die Medikamente dann in Einzeldosenbehältnissen ohne Konservierungsstoffe. Diese dürfen nur ein einziges Mal benutzt werden. Reste sind nicht mehr verwendbar.

Die folgenden praktischen Tipps helfen dabei, Augentropfen richtig anzuwenden:

  1. Waschen Sie Ihre Hände gründlich.
  2. Falls Sie Kontaktlinsen tragen, nehmen Sie diese vor der Anwendung heraus und legen sie frühestens 15 Minuten danach wieder ein.
  3. Nehmen Sie das Augentropfen-Fläschchen als Rechtshänder in die rechte Hand (Linkshänder nehmen die linke Hand).
  4. Einige Augentropfen-Fläschchen müssen vor der Anwendung kräftig geschüttelt werden, lesen Sie dazu die Packungsbeilage.
  5. Neigen Sie den Kopf leicht in den Nacken.
  6. Ziehen Sie das Augenlid mit dem Zeigefinger der freien Hand etwas nach unten bis eine „Unterlidtasche“ entsteht.
  7. Schauen Sie nach oben und richten Sie Ihren Blick auf einen festen Punkt; so können Sie ein Blinzeln des Augenlids unterdrücken.
  8. Halten Sie das Augentropfen-Fläschchen möglichst dicht (aber ohne direkten Kontakt) über das Auge und lassen Sie einen Tropfen in den durch das Herunterziehen des Lids entstandenen Spalt in den Bindehautsack fallen.
  9. Schließen Sie danach für 30 Sekunden die Augen und rollen Sie dabei leicht mit den Augäpfeln. Kneifen Sie die Augen dabei nicht zu und vermeiden Sie zu blinzeln.
  10. Sie können, während die Augen geschlossen sind, auch noch mit dem Zeigefinger auf den Augenwinkel an der Nase drücken; dadurch verzögern Sie, dass die Augentropfen über den Tränen-Nasen-Kanal ablaufen.
  11. Es sollte stets nur ein Tropfen ins Auge getröpfelt werden. Falls mehrere Tropfen angewendet werden sollen, warten Sie einige Minuten bevor Sie einen weiteren Tropfen verabreichen.
  12. Wenn zwei oder mehrere verschiedene Augentropfen anzuwenden sind, sollten die Tropfen in einem zeitlichen Abstand von 10 Minuten eingeträufelt werden.

Alles Gute für Ihre Gesundheit wünscht Ihnen Ihre  BÄREN – APOTHEKE.

 

Kompressionsstrümpfe – so gelingt das Anziehen!

Kompressionsstrümpfe – so gelingt das Anziehen!

Wer an einer Venenschwäche leidet, eine Thrombose hatte oder sich davor schützen muss, bekommt vom Arzt häufig Kompressionsstrümpfe verordnet.

Wie die Bezeichnung Kompression schon andeutet, üben die Strümpfe Druck aus. Sie sind sehr feinmaschig gewebt und pressen, wenn sie angezogen sind, die Venen in den Beinen zusammen. Dadurch können die Venen das Blut wieder effektiver in Richtung Herz transportieren. Außerdem sackt im Laufe des Tages weniger Flüssigkeit ins Gewebe ab, Knöchel und Beine schwellen nicht mehr an.

Gerade das An- und Ausziehen fällt vielen Menschen schwer, besonders, wenn es Einschränkungen in der Beweglichkeit gibt. In Studien wurde festgestellt, dass nur 60 % der Patienten über 65 Jahren selbstständig Kompressionsstrümpfe anziehen konnten. Dabei gibt es praktische Anziehhilfen, die das An- und Ausziehen der Kompressionsstrümpfe erleichtern.

Egal ob es sich um Knie-, Oberschenkelstrümpfe oder Strumpfhosen handelt, das Prinzip des Anziehens ist dasselbe!

  1. Greifen Sie mit dem Arm in den Strumpf und umfassen Sie das Fußteil an der Fersenstülpung.
  2. Streifen Sie das Fußteil des Strumpfes bis über die Ferse.
  3. Nun arbeiten Sie sich Stück für Stück am Bein nach oben. Dazu umfassen Sie das Strumpfende und schieben den Stoff stückweise nach oben.
  4. Wenn der Strumpf angezogen ist, streichen Sie von unten nach oben leicht mit den Händen über den Stoff. So liegt der Strumpf glatt auf dem Bein.

Anschaulich demonstriert Ihnen das Vorgehen dieses Video.

Es gibt zahlreiche Hilfsmittel, die Ihnen beim An- und Ausziehen helfen. Hier finden Sie die Infos zu Anziehhilfen und den Spezialhandschuhen.

Sie haben Fragen? Gerne helfen wir Ihnen im persönlichen Gespräch in Ihrer BÄREN – APOTHEKE weiter.

 

Peeling - so wird die Haut schonend sauber

Peeling – so wird die Haut schonend sauber.

Unsere Haut ist ein kleines Meisterwerk: Ständig erneuert sie sich, um mit den vielen Umwelteinflüssen zurechtzukommen. Da kann man es ihr nicht verübeln, wenn sie gelegentlich stumpf und blass erscheint. Nach einem Peeling fühlt sich die Haut glatt und samtig an. Schäl- oder Rubbelkuren (vom Englischen „to peel“ – „schälen“) lösen im Gesicht und am ganzen Körper die abgestorbenen Hornzellen von der Hautoberfläche und regen die Durchblutung an. Das Resultat: sommerzarte, streichelweiche Haut.

So wenden Sie das Peeling richtig an:

  • Bereiten Sie Ihre Haut mit warmem Wasser auf das Peeling vor. Das öffnet die Poren und sorgt dafür, dass Pflegeprodukte danach besser aufgenommen werden können.
  • Verteilen Sie das Peeling-Produkt in sanft kreisenden Bewegungen. Wenden Sie nicht zu viel Druck an, um die Haut nicht zu verletzen.
  • Rubbeln Sie beim Körper-Peeling insbesondere die Schultern, Ellenbogen, Knie, das Dekolleté und den Po gründlich ab. An den Knien und Ellenbogen bilden sich besonders schnell Verschorfungen, an den Schultern und dem Dekolleté kommt es oft zu kleineren Hautunreinheiten. Der Po wird durch stundenlanges Sitzen stark strapaziert. Eine kräftige Abreibung mit einem Peeling fördert die Durchblutung und belebt besonders nach einem langen Bürotag.
  • Im Gesicht sparen Sie die Augen und den Mund, am Körper den Intimbereich aus. Die Haut ist dort zu empfindlich, um mit den Peeling-Kügelchen behandelt zu werden.
  • Waschen Sie das Peeling danach sanft herunter und trocknen Sie sich ab. Sie werden sehen, wie klar Ihre Haut strahlt und wie wunderbar weich sie sich anfühlt.
  • Nutzen Sie dann ihre gewohnte Gesichtscreme oder Körperlotion. Sie werden staunen, wie Ihre Haut die Pflege nun förmlich aufsaugt.

Wann ist Vorsicht geboten?

Haben Sie Hautunreinheiten, die entzündlich oder offen sind, sollten Sie mit der Abreibung warten, bis die Stellen abgeheilt sind. Ein Peeling in diesem Zustand kann die Entzündung verstärken und die Haut unnötig reizen.

Diabetiker haben trockene, empfindliche Haut. Rubbel-Peelings mit groben Körnern oder Salzen scheiden deshalb aus. Sie können winzige Verletzungen verursachen, über die Pilze oder Bakterien in die Haut eindringen. Die Folge sind Juckreiz, Infektionen oder Ekzeme. Ideal sind Produkte, die nur oberflächlich wirken und sanft die Hornschüppchen von der Haut lösen.

Bei empfindlicher Haut empfehlen wir Ihnen das mikrofeine Peeling von La Roche Posay: Die runden, mikrofeinen Partikel verfeinern das Hautbild besonders sanft und sorgen für höchste Verträglichkeit. Die leichte Gel-Textur lässt sich besonders gut Auftragen und Abwaschen und unterstützt die Partikel bei ihrer peelenden Wirkung auf der Haut. Die Formel ist pH-hautneutral und respektiert die natürlichen Eigenschaften der Haut. Das Peeling enthält hautberuhigendes Thermalwasser. Bei der Anwendung wird empfohlen, zwei Mal die Woche eine haselnussgroße Menge auf die Handinnenfläche zu geben. Es dann auf dem angefeuchteten Gesicht zu verteilen und sanft einzumassieren. Dann leicht, ohne zu reiben, mit lauwarmem Wasser abwaschen.

Gerne informieren Sie über weitere Produkte für die sanfte Hautreinigung bei Ihrem nächsten Besuch in der BÄREN- APOTHEKE.