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Salbei – vielfach anwendbar!

Salbei – vielfach anwendbar!

Der Name leitet sich von den lateinischen Wörtern „salvare – heilen“ bzw. „salvus – gesund“ ab.
Salbei wird bereits seit dem Mittelalter als Heilpflanze gegen Heiserkeit und Halsschmerzen angewendet. Das enthaltene ätherische Öl wirkt leicht antibakteriell und antiviral. Hauptwirkstoffe sind Thujon, Cineol und Campher. Darüber hinaus enthalten die Blätter Gerbstoffe, welche zusammenziehend auf die Mund- und Rachenschleimhaut wirken, so dass sie undurchlässiger für Viren und Bakterien werden. Gleichzeitig wird die gereizte Schleimhaut beruhigt und kleine Verletzungen heilen schneller.

Es gibt zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten:

  • Bei gereizten Schleimhäuten und verstopfter Nase kann eine Dampfinhalation Abhilfe schaffen. Die Inhalation reinigt die Schleimhäute in den oberen Atemwegen und steigert deren Durchblutung. Hartnäckig festsitzender Schleim in Nase und Bronchien wird verflüssigt und lässt sich leichter abhusten und ausschnäuzen.
  • Als Tee wirkt Salbei krampflösend bei Magen-/Darmbeschwerden, entzündungshemmend und schweißreduzierend.
  • Salbeiöl findet auch in der Aromatherapie Verwendung: Die Verneblung sorgt für eine feine Verteilung mit gleichzeitiger Luftbefeuchtung im Raum. Zusätzlich befreit eine Aromamassage die Atemwege und lockert gleichzeitig die vom Husten verspannte Muskulatur.
  • Salbeitinkturen werden speziell bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum: Sie lindern Zahnfleischbeschwerden und wirken gegen Mundgeruch.

Bitte beachten:
Salbeiöl sollte niemals unverdünnt angewendet werden, da es ansonsten zu starken Haut- und Schleimhautreizungen kommen kann. Für die Mischung einer Gurgellösung reichen wenige Tropfen Öl für ein Glas Wasser aus.
Für Kleinkinder, Schwangere und Stillende empfiehlt sich Salbei nicht. Das Öl darf bei Säuglingen und Kleinkindern nicht im Bereich von Nase und Mund angewendet werden, da es zu Atemnot kommen kann. Asthmatiker sollten eine Anwendung oder Einnahme vorab mit ihrem Arzt abklären.

Was tun bei Gerstenkorn?

Was tun bei Gerstenkorn?

Ein Gerstenkorn (Hordeolum) zeigt sich meist in Form eines „Eiterpickels“, der sich oft innerhalb einer Woche von selbst öffnet. Dabei handelt es sich um einen kleinen, entzündlich geröteten Knoten am äußeren Lidrand oder auch um ein komplett geschwollenes Lid. Das kann sehr schmerzhaft und unangenehm sein. In vielen Fällen ist eine Selbstmedikation möglich, doch es gibt natürlich auch Grenzen, wenn z.B. nach einigen Tagen keine Besserung eintritt, d. h. wenn das Gerstenkorn nicht aufplatzt oder schrumpft, die Schmerzen anhalten, dann ist die Behandlung durch den Arzt unverzichtbar. Hinter dem Gerstenkorn steckt eine bakterielle Infektion. Es bildet sich oft infolge einer Lidrandentzündung, bei geschwächtem Immunsystem oder schlicht weil eine Augendrüse verstopft, in der sich die Bakterien dann vermehren können. Auch mangelnde Hygiene kann dahinter stecken, zum Beispiel, weil man das Auge mit ungewaschenen Händen berührt hat. Der Eiter, mit dem das Gerstenkorn gefüllt ist, wird entweder vom Körper abgebaut, oder der kleine Knoten geht spontan auf, und das Sekret fließt nach außen ab.

Wie behandeln?
Trockene Wärme (Rotlicht) kann die Reifung des Gerstenkorns und somit dessen Aufbrechen bzw. Schrumpfen beschleunigen. Empfohlen werden jeweils zehn Minuten zweimal am Tag. Dabei ist auf einen Abstand von mindestens 50 cm zur Lichtquelle zu achten.
Eine gute Behandlungsmethode sind Augensalben oder Augentropfen mit antibiotischen, antiseptischen oder lindernden Wirkstoffen. Während die antibiotischen Behandlungsoptionen vom Arzt verordnet werden müssen, können desinfizierende und beruhigende Tropfen und Salben ohne Rezept in der BÄREN-APOTHEKE gekauft werden. Dazu zählt beispielsweise der Wirkstoff Bibrocathol: Das Antiseptikum hemmt das Wachstum von Keimen und hat adstringierende (zusammenziehende) und sekretionshemmende Eigenschaften. Bei leichteren Beschwerden oder im Anschluss an die Behandlung können auch Augentropfen oder -salben mit Dexpanthenol oder Euphrasia zum Einsatz kommen.

Ansteckung vermeiden!
Gerstenkörner sind aufgrund des Bakterienbefalls hochansteckend: Daher ist während der Erkrankung auf eine ausreichende Hygiene zu achten. So sollte das Auge beispielsweise nicht mit den Händen berührt werden. Andernfalls kann die Infektion schnell über die Hände auf das gesunde Auge oder andere Menschen übertragen werden. Betroffene sollten sich regelmäßig die Hände waschen und gemeinsames Benutzen von Handtüchern vermeiden.

Fußpilz – wie vorbeugen?

Fußpilz – wie vorbeugen?

Unansehnlicher Fußpilz und schicke Sandalen? Das passt doch nicht!
Gerade im Sommer kann man sich leicht mit Pilzen anstecken, zum Beispiel im Freibad.
Hier lesen Sie, was Sie vorbeugend tun können.

Schuhe statt barfuß:
In gemeinsam benutzten Schwimmbäder, Duschen oder in der Sauna ist die Ansteckungsgefahr groß! Also besser: Badeschuhe anziehen! Wer im Hotel sicher sein will, der wird nicht barfuß auf dem Zimmerteppich gehen.

Die richtigen Schuhe tragen:
Enge Schuhe z.B. aus Synthetik begünstigen die Schweißbildung. Besser wählen Sie bequemes, luftiges Schuhwerk mit ausreichend Spiel und aus nicht-synthetischem, atmungsaktiven Materialien wie Leder.

Füße trocken halten:
Feucht und warm – das lieben Pilze. Wer an den Füßen leicht schwitzt, bietet den Erregern einen idealen Nährboden, um sich zu vermehren. Daher sollten Sie die Füße – speziell die Zehenzwischenräume – möglichst trocken halten. Nach dem Baden, Schwimmen oder Duschen immer gut abtrocknen, auch zwischen den Zehen.

Socken heiß genug waschen:
Ab 60 Grad Celsius haben Pilze in Socken oder Strümpfen keine Chance mehr. So lässt sich die Ansteckung anderer Familienmitglieder verhindern.

Schuhe desinfizieren:
Im Handel gibt es verschiedene Sprays, mit denen Sie Ihre Schuhe regelmäßig desinfizieren können. So wird das Fußpilz-Risiko gesenkt.

Keine gemeinsamen Handtücher verwenden:
Besser darauf achten, dass jeder sein eigenes Handtuch verwendet und tauschen Sie auch die Schuhe oder Socken möglichst nicht untereinander.

Falls es Sie erwischt hat …
gibt es in der BÄREN-APOTHEKE Abhilfe. Bei uns erhalten Sie rezeptfrei pilzabtötende oder hemmende Salben, Cremes oder Puder. In hartnäckigen Fällen ist ein Besuch beim Hautarzt ratsam.